„Gefrorener Blick“ bei Kleinkindern: Warnsignal für Eltern zur Mediennutzung
Autor: Eltern-Echo Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Der "gefrorene Blick" bei Kleinkindern ist ein Warnsignal für passive Mediennutzung, während Eltern in Berlin mehr Rechtssicherheit bezüglich Kita-Schließtagen erhalten.
Gefrorener Blick bei Kleinkindern: Ein Warnsignal für Eltern
Eine Erziehungsexpertin warnt, dass der sogenannte „gefrorene Blick“ bei Kleinkindern ein ernstzunehmendes Warnsignal ist. Wenn Kinder starr und ausdruckslos auf Bildschirme schauen, sind sie in einer anderen Welt und nehmen die Inhalte anders wahr als Erwachsene. Dies kann ihre Kreativität und Entwicklung stark einschränken, da sie in diesem Zustand passiv und nicht ansprechbar sind. (Quelle: Frankfurter Rundschau)
„Wenn Kinder mit dem ‚gefrorenen Blick‘ auf das Tablet oder den Fernseher schauen, sind sie nicht wirklich ansprechbar.“ - Heike vom Heede
Die Expertin betont, dass der Einfluss von Bildschirmmedien auf Kleinkinder gravierend ist. Sie erklärt, dass Kinder beim Essen, wenn ein Tablet vor ihnen steht, nicht wirklich auf ihr Essen achten und automatisiert essen, ohne es bewusst wahrzunehmen. Eltern sollten daher den Medienkonsum ihrer Kinder achtsam gestalten und alternative Beschäftigungen anbieten, um die Kreativität und soziale Fähigkeiten zu fördern. (Quelle: Frankfurter Rundschau)
Mehr Kita-Schließtage nur mit Zustimmung der Eltern
In Berlin dürfen Kitas seit Jahresbeginn bis zu 27 Schließtage pro Jahr einplanen, jedoch kann diese Zahl nicht ohne die Zustimmung der Eltern erhöht werden. Dies wurde durch eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Abgeordneten Marianne Burkert-Eulitz klargestellt. Jugendstaatssekretär Falko Liecke betonte, dass bestehende Verträge mit einer niedrigeren Zahl an Schließtagen weiterhin gültig bleiben. (Quelle: Berliner Morgenpost)
Die Klarstellung sorgt für Rechtssicherheit unter den Eltern, die befürchteten, dass die neuen Regelungen automatisch in bestehende Verträge integriert werden könnten. Der Landeselternausschuss Kita (LEAK) begrüßte die Klarstellung und wies darauf hin, dass eine Erhöhung der Schließtage nicht ohne Zustimmung der Eltern erfolgen kann. (Quelle: Berliner Morgenpost)
Eltern im Alltag: Kita-Ausfall und Job-Stress
Ein aktuelles Video des Sozialverbands VdK zeigt die Herausforderungen, mit denen Eltern konfrontiert sind, wenn es um Kita-Ausfälle und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. Viele Eltern, insbesondere Frauen, tragen eine unsichtbare Last, die oft zu Stress und Unsicherheit führt. (Quelle: Sozialverband VdK Deutschland e.V.)
Das Video thematisiert, dass die Probleme nicht individuell, sondern strukturell sind und fordert Veränderungen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Die Herausforderungen, die Eltern im Alltag bewältigen müssen, sind enorm und erfordern dringend Lösungen. (Quelle: Sozialverband VdK Deutschland e.V.)
Fähigkeiten fördern: Was Eltern ihren Kindern mitgeben sollten
Eine aktuelle Diskussion im Spiegel thematisiert, welche Fähigkeiten Eltern bei ihren Kindern fördern sollten, um sie optimal auf den Berufseinstieg vorzubereiten. Die Förderung von sozialen Kompetenzen, Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten steht dabei im Vordergrund. (Quelle: Spiegel)
Eltern wird geraten, ihren Kindern nicht nur akademische Fähigkeiten, sondern auch praktische Lebenskompetenzen zu vermitteln, um sie auf die Herausforderungen des Lebens vorzubereiten. Dies umfasst sowohl die Förderung von Teamarbeit als auch die Entwicklung von Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung. (Quelle: Spiegel)
Gemeinsame Anstrengungen für die Kita
In Wegenstedt packen Eltern und Erzieherinnen gemeinsam beim traditionellen Arbeitseinsatz der Kita „Spetzenpieper“ an. Die Helfer kümmern sich um die Beseitigung von Unkraut, das Aufbringen neuen Spielsands und das Spannen eines Sonnensegels. Solche gemeinsamen Aktionen stärken die Gemeinschaft und fördern das Engagement der Eltern. (Quelle: Volksstimme)
Die Unterstützung der Eltern ist für die Kita von großer Bedeutung, da sie nicht nur zur Verbesserung der Spielumgebung beiträgt, sondern auch das Miteinander zwischen Eltern und Erziehern fördert. Solche Initiativen sind wichtig, um ein starkes Netzwerk innerhalb der Kita-Gemeinschaft zu schaffen. (Quelle: Volksstimme)
Pflegekosten: Kinder sollen wieder zur Kasse gebeten werden
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant, dass Kinder wieder für die Pflegekosten ihrer Eltern aufkommen sollen, wenn ihr Jahreseinkommen über 100.000 Euro liegt. Diese Regelung soll zur Entlastung der Kommunen beitragen, die unter finanziellen Druck stehen. (Quelle: Ntv)
Die geplante Änderung stößt auf breite Kritik, da sie Ängste bei Pflegebedürftigen schüren könnte. Warken rechtfertigt die Maßnahme mit der angespannten Haushaltslage und der Notwendigkeit, bestehende Regelungen zu überprüfen. (Quelle: Ntv)
Quellen:
- Schon bei Zweijährigen: „Gefrorener Blick“ ist ein Warnsignal für Eltern
- Senat stellt klar: Mehr Kita-Schließtage nur mit Zustimmung der Eltern möglich
- Kita-Ausfall, Job-Stress, 130 % Alltag – Wie Eltern wirklich leben | Klipp und Klar
- (S+) Berufseinstieg: Diese Fähigkeiten sollten Eltern bei Kindern fördern
- Mit Herz dabei: Volle Kraft für die Kita: Eltern und Erzieherinnen packen mit an
- Warken will Kinder wieder bei Pflegekosten der Eltern zur Kasse bitten