---
title: Familien-News: Abschiebung, Großeltern, Kindergeld und psychische Belastungen
canonical: https://eltern-echo.de/familien-news-abschiebung-grosseltern-kindergeld-und-psychische-belastungen/
author: Eltern-Echo Redaktion
published: 2026-08-15
updated: 2026-08-15
language: de
category: News
description: Der Pressespiegel beleuchtet familiäre Konflikte, Großelternrollen, Badeunfälle, psychisch kranke Eltern und Kindergeld im Wechselmodell.
source: Provimedia GmbH
---

# Familien-News: Abschiebung, Großeltern, Kindergeld und psychische Belastungen

> **Autor:** Eltern-Echo Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-08-15

**Zusammenfassung:** Der Pressespiegel beleuchtet familiäre Konflikte, Großelternrollen, Badeunfälle, psychisch kranke Eltern und Kindergeld im Wechselmodell.

---

## Eltern im Mittelpunkt: Pressespiegel zu aktuellen Familienthemen

## Eltern nach Abschiebung von drei kleinen Kindern getrennt

Wie *hessenschau.de* berichtet, sind Özlem A. und Metin K. am Montag, 3. August, aus Hessen in die Türkei abgeschoben worden. Ihre drei Kinder – drei Jahre, anderthalb Jahre und fünf Monate alt – blieben in Deutschland zurück.

Besonders umstritten ist der Zeitpunkt der Abschiebung: Das Sorge- und Umgangsrecht war nach Angaben der Anwältin Gönül Halat-Meç noch nicht abschließend gerichtlich geklärt. Am 21. August soll das Hauptsacheverfahren am Familiengericht Frankfurt stattfinden. Dort sollen alle Beteiligten angehört und die Fragen zum Sorge- und Umgangsrecht endgültig entschieden werden.

Der Hessische Flüchtlingsrat erklärte laut *hessenschau.de*, eine derartige Trennung von Eltern und Kindern habe es in Hessen noch nie gegeben. Die Anwältin sagte, sie habe einen solchen Fall in 30 Jahren Berufstätigkeit noch nicht erlebt.

Das hessische Innenministerium begründete die Rückführung mit dem fehlenden Aufenthaltsrecht und der vollziehbaren Ausreisepflicht der Eltern. Außerdem seien dem Ministerium zufolge ein „massiver Verwahrlosungszustand der Kinder“ und eine fehlende Kooperationsbereitschaft der Eltern bestätigt worden.

> „Mit der Abschiebung ist die Entscheidung praktisch schon gefallen. Wie soll ein Umgang zwischen Eltern und Kindern stattfinden, wenn die Eltern dort sind und die Kinder hier?“, sagte die Anwältin Gönül Halat-Meç laut hessenschau.de.

Das Jugendamt Frankfurt verwies auf eindeutige Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung und erklärte, eine Inobhutnahme sei immer das letzte Mittel. Nach Darstellung der Anwältin waren die beiden Kleinkinder und der Säugling am 30. Juni in Obhut genommen worden. Anfang Juli seien die Eltern zu weiteren Terminen beim Jugendamt erschienen; nach einem Streit sei die Mutter am Tag des zweiten Termins in Abschiebehaft gebracht worden.

Das Verwaltungsgericht hielt die Abschiebung trotz eines Eilantrags für rechtens, weil ein geregelter Umgang mit den Kindern in absehbarer Zeit nicht zu erwarten sei. Der Hessische Flüchtlingsrat kritisierte, die Abschiebung mache eine pädagogische Arbeit zur möglichen Wiederzusammenführung der Familie zunichte und könne eine dauerhafte Trennung begünstigen.

**Zusammenfassung:** Die Eltern wurden am Montag, 3. August, in die Türkei abgeschoben, während ihre drei Kinder in Deutschland blieben. Das Hauptsacheverfahren zum Sorge- und Umgangsrecht ist für den 21. August angekündigt.

## Großeltern: Zwischen Enttäuschung, neuen Lebensplänen und alten Rollenbildern

Die *Frankfurter Rundschau* berichtet über junge Eltern, die enttäuscht sind, wenn Großeltern sich kaum um ihre Enkelkinder kümmern. Auslöser der Debatte war eine Aussage der Wirtschaftspsychologin Ann-Kathrin Reuter, bekannt auf TikTok als @frau_propeller.

Reuter vertrat die These, Großeltern, die sich nicht um ihre Enkel kümmern, hätten möglicherweise schon früher keine Freude an der Elternrolle gehabt. Wer hingegen in der Großelternrolle aufgehe, habe auch die Elternrolle genossen und nehme diese nun gern wieder ein.

In den Reaktionen wurde diese Sichtweise jedoch deutlich differenziert. Eine Nutzerin aus der Babyboomer-Generation verwies darauf, dass viele heutige Großeltern bis 65 arbeiten müssten und deshalb weniger Kraft hätten, am Wochenende auf die Enkel aufzupassen. Eine andere Nutzerin schrieb, sie sei zwar gerne Mutter gewesen, habe heute aber nicht mehr die Geduld und die Nerven für Kinder.

Die systemische Familienberaterin und Pädagogin Katharina Hübner warnte laut *Frankfurter Rundschau* davor, Babyboomer-Großeltern pauschal als egoistisch zu bezeichnen. Dahinter könnten generationsübergreifende Erwartungen, alte Rollenbilder und gesellschaftliche Veränderungen stehen.

Während Großeltern der sogenannten Silent Generation von 1928 bis 1945 für viele Millennials nachmittags und am Wochenende selbstverständlich verfügbar gewesen seien, hätten Babyboomer andere Vorstellungen vom Ruhestand. Hübner zufolge wollten sie Reisen, Selbstverwirklichung und Partnerschaft nachholen.

Es gebe jedoch auch Großeltern, die bewusst mehr Zeit mit ihren Enkeln verbringen wollten, weil sie als Eltern stark eingespannt gewesen seien. Der 67-jährige Christoph Much sagte, er sehe es als seine Aufgabe als Großvater, für seinen Enkel da zu sein. Als Elternteil sei man oft zu beschäftigt gewesen, als Großvater könne er sich nun die Zeit nehmen.

Hübner empfiehlt enttäuschten Eltern, das Gespräch zu suchen, statt still auf Unterstützung zu hoffen. Großeltern müssten nicht die Kita ersetzen, könnten aber Beziehungsanker sein.

**Zusammenfassung:** Die Erwartungen an Großeltern gehen auseinander. Neben Enttäuschungen spielen Arbeitsbelastung, Ruhestandspläne, frühere Erfahrungen und gesellschaftliche Veränderungen eine Rolle.

## Was Eltern nach einem Badeunfall beachten sollten

Der *Spiegel* kündigt einen Beitrag über Badeunfälle bei Kindern und das Verhalten nach einem Sturz ins Wasser an. Der bereitgestellte Inhalt enthält jedoch keine nutzbaren Informationen zu den konkreten Empfehlungen des Artikels.

Der Beitrag ist mit einem SPIEGEL+-Hinweis versehen und kann laut der vorliegenden Seite nicht mehr aufgerufen werden. Deshalb lassen sich daraus keine weiteren Aussagen zu Maßnahmen, Risiken oder medizinischen Einschätzungen übernehmen.

**Zusammenfassung:** Der Artikel behandelt Badeunfälle bei Kindern. Konkrete Inhalte und Empfehlungen sind in der vorliegenden Quelle nicht verfügbar.

## Psychisch kranke Eltern: Kinder können durch Unterstützung gestärkt werden

Die *Pharmazeutische Zeitung* beschäftigt sich mit Familien, in denen ein Elternteil psychisch erkrankt ist. Für Kinder kann die Situation belastend sein, insbesondere wenn die Erkrankung schwer und lang andauernd ist und die Beziehungskompetenzen des betroffenen Elternteils stark eingeschränkt sind.

Als mögliche Erkrankungen nennt der Beitrag Depression, Schizophrenie, Angst- und Suchterkrankungen. Wie stark Kinder belastet werden, hängt laut Professor Dr. Michael Kölch von der Ausprägung der Erkrankung sowie davon ab, wie stark und wie lange Eltern in ihren Beziehungskompetenzen eingeschränkt sind.

Eine langjährige, schwere Suchterkrankung oder eine ausgeprägte chronische Angststörung könne Kinder stärker belasten als eine milde, zeitlich begrenzte depressive Episode. Entscheidend sei jedoch immer die konkrete Situation der Familie.

Viele betroffene Kinder wachsen laut Kölch isolierter auf, weil sich ihr Familienleben von dem anderer Kinder unterscheidet. Scham und Stigmatisierung spielten dabei besonders bei Suchterkrankungen eine Rolle. Kinder könnten außerdem Ängste um das erkrankte Elternteil, um die Zukunft und um das Familienleben entwickeln.

Manche Kinder fürchten auch, selbst psychisch krank zu werden. Laut dem Beitrag haben sie tatsächlich ein höheres Risiko, selbst eine psychische Störung zu bekommen, als Kinder von Eltern ohne psychische Erkrankung.

Besonders verletzlich ist nach Einschätzung von Jörg Backes die Zeit zwischen null und drei Jahren. In dieser Phase seien Kinder besonders auf ihre Bezugspersonen angewiesen. Eine psychische Erkrankung könne dazu führen, dass Eltern nicht angemessen auf die Bedürfnisse ihrer Kinder reagieren.

**Zusammenfassung:** Die Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf Kinder unterscheiden sich je nach Erkrankung, Dauer, Ausprägung und Familiensituation. Gute Kommunikation und Unterstützung können dazu beitragen, Kinder und Familien zu stärken.

## Wechselmodell: Kindergeld kann zwischen getrennten Eltern aufgeteilt werden

*RP Online* berichtet über eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Celle mit dem Aktenzeichen 17 UF 52/25. Demnach haben getrenntlebende Eltern bei geteilter Betreuung im Wechselmodell grundsätzlich beide Anspruch auf einen Teil des Kindergelds.

Im konkreten Fall betreuten die Eltern ihre beiden älteren Kinder nach der Trennung über rund eineinhalb Jahre gemeinsam. Das jüngste Kind lebte bei der Mutter. Die Mutter bezog das Kindergeld vollständig, während der Vater später einen Anteil zurückverlangte.

Das Gericht gab dem Vater weitgehend recht. Bei gleichmäßiger Betreuung stehe beiden Eltern ein Anteil zu. Der Vater erhielt ein Viertel des Betrags für den relevanten Zeitraum.

| Aspekt | Angabe aus der Quelle | 

| Gericht | Oberlandesgericht Celle | 

| Aktenzeichen | 17 UF 52/25 | 

| Nachgewiesener Zeitraum | 18 Monate | 

| Anzahl der berücksichtigten Kinder | beide älteren Kinder | 

| Anteil des Vaters | ein Viertel des Betrags | 

Entscheidend sei allein die tatsächliche Betreuung, nicht die zusätzliche Zahlung von Unterhalt. Das Gericht rechnete eigene Ausgaben der Mutter nicht an und begrenzte den Anspruch auf den Zeitraum, für den das Wechselmodell nachgewiesen war.

Nach Darstellung von *RP Online* kann der Anspruch auch rückwirkend geltend gemacht werden. Im konkreten Fall war dafür der Zeitpunkt der Auskunftsaufforderung zur Höhe des Einkommens für einen möglichen Unterhalt maßgeblich.

**Zusammenfassung:** Bei gleichmäßiger Betreuung im Wechselmodell können beide Elternteile einen Anteil am Kindergeld beanspruchen. Im dargestellten Fall erhielt der Vater ein Viertel des Betrags für 18 Monate und für die beiden älteren Kinder.

## Wenn Kinder selten zu Geburtstagen eingeladen werden

*WELT* greift die Frage eines Vaters auf, dessen Sohn kaum zu Geburtstagen anderer Kinder eingeladen wird, obwohl er selbst immer groß Geburtstag feiert. Im Mittelpunkt stehen der Umgang mit der Enttäuschung des Kindes und die Frage, wie Eltern sozialen Druck vermeiden können.

Als mögliche Ratschläge nennt der Beitrag weniger Druck, gezieltere Freundschaften und Trost, sofern dieser überhaupt nötig ist. Der bereitgestellte Inhalt enthält keine weiteren konkreten Ausführungen zu den Empfehlungen.

**Zusammenfassung:** Der Beitrag befasst sich mit der Sorge von Eltern, wenn ihr Kind nur selten Geburtstagseinladungen erhält. Im Vordergrund stehen weniger Druck, passende Freundschaften und ein angemessener Umgang mit möglichen Enttäuschungen.

Quellen:
- ["Noch nie so einen Fall erlebt": Eltern abgeschoben - Kleinkinder und Säugling bleiben zurück](https://www.hessenschau.de/politik/frankfurt-eltern-abgeschoben---kleinkinder-und-saeugling-bleiben-zurueck-v1,abschiebung-familie-102.html)
- [„Nicht mehr die Geduld“ – Eltern sind frustriert von heutigen Großeltern](https://www.fr.de/panorama/nicht-mehr-die-geduld-eltern-sind-frustriert-von-heutigen-grosseltern-94443303.html)
- [(S+) Badeunfälle bei Kindern: Das sollten Eltern nach einem Sturz ins Wasser beachten](https://www.spiegel.de/gesundheit/badeunfaelle-bei-kindern-das-sollten-eltern-nach-einem-sturz-ins-wasser-beachten-a-a7e8682b-2abb-421d-9aca-8e44218bf6f8)
- [Familie aus dem Gleichgewicht: Geborgen trotz psychisch kranker Eltern](https://www.pharmazeutische-zeitung.de/geborgen-trotz-psychisch-kranker-eltern-167590/)
- [Vor Gericht: Wechselmodell: Kindergeld wird zwischen Eltern aufgeteilt](https://rp-online.de/leben/familie/wechselmodell-kindergeld-wird-zwischen-eltern-aufgeteilt_aid-153136511)
- [„Mein Kind feiert immer groß Geburtstag, wird aber selbst fast nie eingeladen“](https://www.welt.de/iconist/familie/plus6a7c5d99169e8e32c0ae55ec/eltern-fragen-eltern-antworten-mein-kind-feiert-immer-gross-geburtstag-wird-aber-selbst-fast-nie-eingeladen.html)

---

*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [eltern-echo.de](https://eltern-echo.de/familien-news-abschiebung-grosseltern-kindergeld-und-psychische-belastungen/)*
*© 2026 Provimedia GmbH*
