Wie Eltern mit Depressionen ihre Kinder stark machen können

04.07.2024 09:13 32 mal gelesen Lesezeit: 3 Minuten 0 Kommentare

Wie Eltern mit Depressionen ihre Kinder stark machen können

Laut WDR Nachrichten lebt in Deutschland jedes vierte Kind mit einem sucht- oder psychisch kranken Elternteil im Haushalt. Diese Kinder müssen oft früh Verantwortung übernehmen und haben wenig Freiraum, sich zu entwickeln. Damit sich das ändert, sollen sie künftig mehr Therapiemöglichkeiten bekommen und insgesamt stärker unterstützt werden.

Der Verein "Lebensfarben - Hilfen für Kinder und Jugendliche" bietet betroffenen Familien Unterstützung an. Sandra Karsten vom Verein erklärt, dass es wichtig ist, über die Krankheit offen zu sprechen, um Schuldgefühle der Kinder zu verringern. Bücher wie "Warum ist Mama traurig?" helfen dabei, ins Gespräch zu kommen.

Unterstützung für alleinerziehende Eltern: Das ändert sich beim Unterhalt

Merkur.de berichtet über die Änderungen bei den Unterhaltszahlungen gemäß der Düsseldorfer Tabelle 2024. Die Beiträge steigen gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Prozent. Der Mindestbedarf pro Monat wurde beispielsweise auf 480 Euro für Kinder bis zum fünften Lebensjahr festgesetzt.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass auch steuerliche Entlastungen möglich sind. So kann der gezahlte Kindesunterhalt als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden.

Angst bei Kindern: Wie Eltern richtig reagieren und ihre Kinder stärken

Laut Stuttgarter Nachrichten gehören Ängste zum Leben dazu – doch auf den richtigen Umgang damit kommt es an. Inke Hummel erklärt in ihrem Artikel verschiedene Strategien zur Bewältigung von Angst bei Kindern.

Spezielle Bücher können ebenfalls hilfreich sein; diese sollten jedoch gemeinsam gelesen werden, um Fragen direkt beantworten zu können.

Depression und Co.: Wie erklären Eltern Kindern psychische Erkrankungen?

Westdeutsche Zeitung (WZ) beschreibt Methoden zur kindgerechten Erklärung psychischer Erkrankungen innerhalb der Familie. Psychotherapeutinnen empfehlen, kreative Ansätze wie Geschichten oder Bilderbücher passend zur Altersgruppe des Kindes einzusetzen.

Klarheit sei essenziell: „Das hat nichts mit dir zu tun“ sollte eine zentrale Botschaft sein, so Anja Lorenz von WZ weiter erklärt. Zudem wird die Bedeutung professioneller Hilfe durch Beratungsstellen hervorgehoben.

Ampel und Union wollen Kinder psychisch kranker Eltern unterstützen

n-tv NACHRICHTEN berichten darüber, dass ein gemeinsamer Antrag von Ampelfraktionen sowie Unionsfraktion vorsieht, rechtliche Rahmenbedingungen und erweiterten Zugang zu therapeutischen Versorgungsmöglichkeiten in Kitas und Schulen zu schaffen. Insbesondere junge Mütter könnten stärkere Unterstützung erfahren, und die Mittel für den Fonds Frühe Hilfen würden dauerhaft erhöht. Ulrike Bahr, die Vorsitzende des Familienausschusses, erklärte, das Ziel sei, präventive Maßnahmen möglichst frühzeitig anzusetzen, Erkenntnisse der Länder zentral zu bündeln und eine Wissensplattform für regelmäßigen Austausch und Monitoring bundesweit zu gewährleisten. Bund, Länder und Kommunen sollen sich besser austauschen.

Existenzgefahren absichern: Versicherungsschutz denken

Augsburger Allgemeine beschreibt die Bedeutung von Versicherungsschutz zur Absicherung existenzieller Gefahren. Dazu gehören Invaliditätsversicherungen, Risikolebensversicherungen und Berufsunfähigkeitsversicherungen. Diese Versicherungen sollen finanzielle Folgen von Krankheiten oder Behinderungen abdecken und bieten ein relativ geringes Risiko. Zudem empfiehlt es sich, zunächst mit der Privathaftpflichtversicherung zu beginnen, um Sach-, Personen- und Vermögensschäden mit hohen Deckungssummen abzusichern. Der Schutz im Falle des Todes oder eines Arbeitskraftverlustes kann durch eine Risikolebensversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung gewährleistet werden.

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Zusammenfassung des Artikels

Eltern mit Depressionen können ihre Kinder stärken, indem sie offen über die Krankheit sprechen und spezielle Bücher nutzen; zudem sollen betroffene Familien mehr Therapiemöglichkeiten erhalten. Ein gemeinsamer Antrag von Ampel- und Unionsfraktion sieht vor, rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen und therapeutische Versorgungsmöglichkeiten in Kitas und Schulen auszuweiten.