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    Bildung im Fokus: Proteste, Kita-Notstand und Schulprobleme in Deutschland und Frankreich

    KI-generiert
    07.10.2026 136 mal gelesen 6 Kommentare

    Schülerproteste in Straßburg: Rund 10.000 Menschen demonstrieren für bessere Schulen

    Im Elsass haben sich die Proteste für eine bessere Ausstattung der Schulen und bessere Lernbedingungen ausgeweitet. Nach Angaben des SWR folgten in Straßburg rund 10.000 Menschen dem Aufruf zu einer Demonstration.

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    Unter den Demonstrierenden waren zahlreiche Schülerinnen und Schüler. Studierende, Lehrkräfte und Eltern schlossen sich ihnen an. Mehrere große Bildungsgewerkschaften unterstützten die Aktionen und riefen teilweise auch zum Streik auf.

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    Am Vormittag blieb es im Elsass weitestgehend ruhig. Nach französischen Medienberichten blieben 24 Gymnasien geschlossen. Am Nachmittag kam es in Straßburg zu Konfrontationen mit der Polizei. Laut der Regionalzeitung „Dernières Nouvelles d’Alsace“ warfen Demonstranten mit Steinen und Glasflaschen, woraufhin die Polizei Tränengas einsetzte.

    Der SWR berichtet außerdem von schwerer Gewalt während der vergangenen Tage. Lehrkräfte seien angegriffen, Polizisten verletzt sowie Mülltonnen und Fahrzeuge in Brand gesetzt worden. Nach Regierungsangaben wurden seit Beginn der Proteste landesweit über 200 Schüler, über 700 Polizisten und 85 Angehörige des Lehrpersonals verletzt.

    Nach Angaben des Justizministeriums wurden seit Beginn der Proteste in ganz Frankreich 5.060 Menschen festgenommen. 87 Prozent davon seien Minderjährige. Gegen 1.802 Betroffene seien Ermittlungen eingeleitet worden.

    Gleichzeitig gibt es Kritik am Vorgehen der Polizei. Amnesty International bezeichnete den Einsatz gegenüber Schülern als unverhältnismäßig und forderte eine Deeskalation. Für besondere Erschütterung sorgte der Fall eines 15-jährigen Gymnasiasten in Lens, dem durch eine von der Polizei abgefeuerte Granate eine Hand abgerissen wurde. Die Generalinspektion der Polizei ermittelt.

    „Frühkindliche Bildung sollte nicht auf die lange Bank geschoben werden“, wird Elternvertreter Matthias Schlüter vom NDR zitiert.

    Innenminister Laurent Nuñez verteidigte laut SWR den Einsatz von Tränengas-Granaten und Gummigeschossen bei Ausschreitungen. Der Einsatz dieser Waffen sei in solchen Situationen „verhältnismäßig“; von polizeilicher Repression könne man nicht sprechen.

    Zusammenfassung: Rund 10.000 Menschen demonstrierten in Straßburg für bessere Schulen. Die Proteste werden von Schülern, Studierenden, Lehrkräften und Eltern getragen, zugleich nehmen Konfrontationen, Verletzungen und Festnahmen zu.

    Kiel-Holtenau: Eltern fordern schnellen Neubau der Kita „Hoppetosse“

    In Kiel-Holtenau kritisieren Elternvertreter die Betreuungssituation für unter Dreijährige. Wie NDR.de berichtet, gibt es im Ortskern seit der Schließung der Kita „Hoppetosse“ keine Kinderbetreuung mehr für diese Altersgruppe.

    Das Gebäude musste vor über einem Jahr wegen einer erhöhten Konzentration von Formaldehyd geschlossen werden. Die Kita ist derzeit provisorisch und ohne Krippe in einem Gemeindehaus untergebracht.

    In einem offenen Brief fordern die Eltern von der Stadt einen zügigen Abriss und Neubau. Elternvertreter Matthias Schlüter bemängelt, dass es seitens der Stadt bislang keine weiteren Informationen gegeben habe. Außerdem sei am alten Gebäude ein Jahr lang nichts passiert.

    Die Stadt Kiel plant laut NDR einen Neubau am bisherigen Standort. Für den Abriss des alten Gebäudes und den Neubau rechnet sie mit etwa drei Jahren Bauzeit. Schlüter hält diesen Zeitraum für zu lang.

    Als Alternative nennt die Stadt die Kita „Lernwerft“, die ebenfalls in Holtenau liegt. Die Elternvertretung sieht darin jedoch keine geeignete Lösung, weil die Einrichtung nicht im Ortskern liegt, privat ist, ein eigenes Konzept verfolgt und höhere Kosten verursacht. Auch andere Kitas seien für viele Eltern zu weit entfernt.

    Bei der nächsten Versammlung des Holtenauer Ortsbeirates im November soll die Leiterin des Jugendamtes, Franziska Berger, den Betroffenen Rede und Antwort stehen.

    Zusammenfassung: Nach der Schließung der Kita „Hoppetosse“ fehlt im Ortskern von Holtenau eine Betreuung für unter Dreijährige. Die Eltern fordern eine schnellere Lösung, während die Stadt für Abriss und Neubau etwa drei Jahre veranschlagt.

    Langenhagen: Eltern und IGS kritisieren Schulessen eines neuen Caterers

    Ein neuer Caterer sollte nach den Sommerferien die Essensversorgung an Langenhagens Schulen verbessern. Nach einem Bericht der HAZ kritisieren Eltern und die Schulleitung der IGS jedoch Probleme bei der Bestellung, den Portionsgrößen und dem Essensangebot.

    Der Bericht nennt unter anderem Rollmöpse zum Mittagessen und fehlenden Nachschlag. Die Unzufriedenheit reicht demnach bis zu der Sorge, dass Eltern ihren Kindern wieder Brote für den Schultag mitgeben müssen.

    Im Mittelpunkt der Kritik stehen die Abläufe bei der Bestellung sowie die Menge und Auswahl der angebotenen Speisen. Eltern und Schule stellen damit infrage, ob der Wechsel des Caterers die erwartete Verbesserung gebracht hat.

    Zusammenfassung: Der neue Caterer sorgt an der IGS in Langenhagen für Kritik. Beanstandet werden Bestellprobleme, Portionsgrößen und das Speisenangebot.

    ifo Bildungsbarometer 2026: Kita-Plätze und Betreuungsschlüssel bereiten Eltern Sorgen

    Eine deutliche Mehrheit der Deutschen befürwortet mehr verbindliche Vorgaben in der frühkindlichen Bildung. Das berichtet die FAZ unter Berufung auf das Bildungsbarometer des ifo Zentrums für Bildungsökonomik.

    72 Prozent halten ein verpflichtendes Vorschuljahr für geboten. 79 Prozent sprechen sich für bundesweit einheitliche verbindliche Bildungsziele aus. 86 Prozent der Gesamtbevölkerung sehen es als Aufgabe der Kitas an, auf die Schule vorzubereiten; bei den Eltern sind es 87 Prozent.

    Für verpflichtende Sprachtests im Alter von viereinhalb Jahren sprechen sich 89 Prozent aus. Das gilt auch für Bundesländer, in denen der Sprachstand von Kindern bisher noch nicht erhoben wird.

    Ludger Wößmann, Leiter des ifo Zentrums, betont laut FAZ die Bedeutung der frühkindlichen Bildung für die kognitive, sprachliche, soziale und emotionale Entwicklung. 88 Prozent halten eine bessere Zusammenarbeit zwischen Kitas und Eltern, eine bessere Fortbildung der Kita-Fachkräfte, mehr Bücher und Lernmaterialien sowie häufigere Sprachstandserhebungen für notwendig.

    Die Bewertung der Kitas vor Ort fällt positiver aus als die Einschätzung der Kitas in ganz Deutschland. 53 Prozent der Deutschen vergeben für die Kitas vor Ort die Noten 1 oder 2; unter den Eltern sind es 65 Prozent. Die Durchschnittsnote liegt bei den Eltern bei 2,27 und in der Gesamtbevölkerung bei 2,52.

    Aus Sicht der Eltern gelingt es Kitas gut, motorische Fähigkeiten, gutes Arbeitsverhalten sowie sozioemotionale und sprachliche Fähigkeiten zu vermitteln. Beim mathematischen Grundverständnis sehen die Befragten dagegen Nachholbedarf.

    56 Prozent der Eltern geben an, nur wenige Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Kita-Platz gehabt zu haben. Ein knappes Viertel berichtet hingegen von Schwierigkeiten. Als dringendste Probleme gelten der Mangel an Kita-Plätzen und ein schlechter Betreuungsschlüssel.

    Mehr als drei Viertel befürworten eine bevorzugte Vergabe von Kita-Plätzen an Familien mit alleinerziehendem Elternteil oder an Familien mit Vollzeit arbeitenden Eltern. Um mehr Fachkräfte zu gewinnen, werden eine höhere Bezahlung des Kita-Personals und weniger bürokratischer Aufwand befürwortet.

    Mehr Männer und Quereinsteiger unter den Kita-Fachkräften finden ebenfalls mehrheitlich Zustimmung. Etwa drei Viertel halten steigende Ausgaben für Kitas für geboten.

    Beim Einsatz digitaler Medien zeigt sich ein geteiltes Bild. Die größte Zustimmung gibt es für die Kommunikation zwischen Kita und Eltern, etwa über Apps oder digitale Elternbriefe. Danach folgt die Dokumentation der kindlichen Entwicklung, beispielsweise über digitale Portfolios. Zurückhaltender sind die Eltern beim Einsatz digitaler Medien zur Förderung digitaler Grundkompetenzen, zur Vermittlung von Regeln im Umgang mit digitalen Medien oder zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit.

    Für das ifo Bildungsbarometer 2026 wurden im Mai und Juni 3033 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren sowie 965 Eltern mit Kindern bis zu sechs Jahren in Deutschland repräsentativ befragt.

    ThemaErgebnis
    Verpflichtendes Vorschuljahr72 Prozent
    Bundesweit einheitliche Bildungsziele79 Prozent
    Verpflichtende Sprachtests mit viereinhalb Jahren89 Prozent
    Kitas als Vorbereitung auf die Schule – Gesamtbevölkerung86 Prozent
    Kitas als Vorbereitung auf die Schule – Eltern87 Prozent
    Durchschnittsnote der Kitas vor Ort – Eltern2,27
    Durchschnittsnote der Kitas vor Ort – Gesamtbevölkerung2,52
    Eltern mit nur wenigen Schwierigkeiten bei der Kita-Platzsuche56 Prozent
    Repräsentativ befragte Personen3033
    Befragte Eltern mit Kindern bis zu sechs Jahren965

    Zusammenfassung: Das Bildungsbarometer zeigt eine hohe Zustimmung zu verbindlichen Bildungs- und Sprachförderangeboten. Gleichzeitig gelten fehlende Kita-Plätze und ein schlechter Betreuungsschlüssel als die dringendsten Probleme.

    Minden: Eltern dürfen Kinder wegen verschmutzter Grundschule zu Hause lassen

    An der Grundschule an der Bastau in Minden wurden Klassenräume, Flure und Toiletten seit Tagen nicht gereinigt. Das Mindener Tageblatt berichtet, dass die Probleme bereits seit Ende der Sommerferien bestehen.

    Die Schulleitung zog Konsequenzen: Eltern konnten am Dienstag selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zum Unterricht schicken. Die Verschmutzungen beschränkten sich laut Bericht nicht auf einzelne Räume, sondern betrafen auch Flure und Toiletten.

    Auch weitere städtische Einrichtungen in Minden sind von Problemen bei der Reinigung betroffen. Im Zusammenhang mit der Grundschule wird außerdem berichtet, dass die Stadt die verantwortliche Reinigungsfirma gekündigt hat.

    Der Bericht des Mindener Tageblatts wurde am 06.10.2026 um 14:10 Uhr veröffentlicht und um 14:10 Uhr aktualisiert. Die Schule reagierte damit auf Zustände, die aus Sicht der Schulleitung einen normalen Unterrichtsbetrieb erschwerten.

    Zusammenfassung: Wegen nicht gereinigter Klassenräume, Flure und Toiletten konnten Eltern in Minden selbst entscheiden, ob ihre Kinder am Unterricht teilnehmen. Die Probleme bestehen laut Mindener Tageblatt seit Ende der Sommerferien und betreffen auch weitere städtische Einrichtungen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Zum Thema Schulessen gab es bisher noch keinen Kommentar: Rollmöpse hin oder her, entscheidend ist doch, dass die Abläufe und Portionsgrößen für Kinder und Eltern verlässlich funktionieren. Wenn am Ende wieder Brote mitgegeben werden, hat der Caterer seinen Auftrag wohl klar verfehlt.
    Bei dem ganzen Artikel bleibt bei mir vor allem hängen, das überall an grundsätzlichen sachen gespart und vertröstet wird. In Holtenau wartet man seit über einem Jahr auf eine vernünftige Lösung, drei Jahre für Abriss und Neubau klingt für betroffene Familien natürlich wie eine Ewigkeit. Ein Provisorium ist ja vieleicht für ein paar Monate ok, aber wenn daraus ein Dauerzustand wird, planen die Eltern ihr ganzes Leben um Baustellen und Fahrwege herrum. Die Alternative Lernwerft klingt auf dem Papier vieleicht gut, löst aber nicht automatisch das Problem wenn sie weiter weg, privat und teurer ist.

    Auch die Zahlen vom Bildungsbarometer sind irgendwie wiedersprüchlich. Viele wollen Sprachtests, Vorschuljahr und einheitliche Ziele, gleichzeitig fehlen Plätze und Personal. Mehr Regeln alleine machen noch keine bessere Kita, wenn am Ende keiner da ist der die Kinder betreut. Das wird oft vergessen, weil sich neue Konzepte leichter ankündigen lassen als mehr Fachkräfte einzustellen und ordentlich zu bezahlen. Und wenn 88 Prozent bessere Fortbildungen und Material wollen, dann sollte man das vieleicht nicht nur als Wunsch der Eltern sehen sondern als klaren Arbeitsauftrag.

    Bei der Schule in Minden ist es schon fast unfassbar, das Kinder wegen dreckiger Toiletten zuhause bleiben können. Unterricht kann doch nicht davon abhängen ob jemand mal putzt oder nicht. Gerade bei kleinen Kindern sind Hygiene und ein halbwegs sicherer Raum keine Luxusforderung. Wenn die Reinigungsfirma gekündigt wurde, war das Problem offenbar schon ziemlich deutlich, aber warum musste es erst so weit kommen? Da fehlt wohl Kontrolle, oder jeder schiebt es dem nächsten zu.

    Die Proteste in Straßburg zeigen ja auch, das Schüler und Eltern nicht nur wegen Kleinigkeiten auf die Straße gehen. Gewalt gegen Polizisten und Lehrkräfte geht natürlich garnicht, Steine und Flaschen sind keine politische Meinung. Aber genauso muss man fragen warum ein 15 jähriger durch eine Polizeigranate eine Hand verliert. Da kann man nicht einfach sagen selber schuld und Thema erledigt. Beides gleichzeitig zu benennen wäre eigentlich der normale Weg, wird aber im Internet immer schwieriger, weil man sich sofort für eine Seite entscheiden soll.

    Und beim Schulessen passt das leider ins selbe Bild. Rollmöpse sind vielleicht nicht automatisch schlechtes Essen, aber wenn Bestellungen nicht klappen und Portionen nicht reichen, ist das System eben nicht alltagstauglich. Kinder können nicht in der Pause erstmal eine Beschwerde an den Caterer schreiben. Dann Brote mitzugeben ist für manche Familien auch nicht so einfach, besonders wenn morgens sowieso alles knapp ist. Am Ende hängt Bildung eben doch an solchen scheinbaren Kleinigkeiten: Betreuung, Essen, saubere Räume und genug Personal. Wenn das nicht funktioniert, helfen die schönsten Bildungsziele nur bedingt.
    Drei Jahre für einen Kita-Neubau find ich schon ziemlch lang, vorallem wenn die Kleinen solange auf Provisorien angewiesen sind. Und bei der Schule in Minden sieht man ja auch, das es nicht nur ums Geld geht sondern offenbar oft keiner richtig zuständig ist, bis alles komplett aus dem Ruder läuft.
    Den Kommentar zum Schulessen sehe ich genauso, verlässliche Abläufe und ausreichende Portionen sind nun wirklich keine Luxusforderung. Gerade bei Kindern darf es nicht davon abhängen, ob morgens noch schnell ein Brot eingepackt wurde – da muss die Schule mit dem Caterer zügig nachbessern.
    Ja, genau das eigentliche Problem geht irgendwie überall unter: auf dem Papier werden neue Konzepte und Bildungsziele beschlossen, aber vor Ort fehlt es dann an Räumen, Personal, Essen und sogar an sauber gereinigten Toiletten. Was bringen bundesweite Sprachtests wenn die Kinder danach trotzdem monatelang auf einen Platz warten oder in viel zu vollen Gruppen sitzen? Und ein Vorschuljahr klingt ja nett, aber wer soll das alles machen, wenn schon die normalen Betreuungszeiten kaum abgedeckt werden können.

    Bei der Hoppetosse finde ich drei Jahre für Abriss und Neubau auch ziemlich heftig. Für die Verwaltung ist das warscheinlich ein normaler Zeitplan mit Prüfungen, Ausschreibungen und Papierkram, für Eltern mit einem kleinen Kind sind drei Jahre aber fast die ganze wichtige Krippenzeit. Eine private Kita als Ersatz anzubieten ist auch nicht automatisch eine Lösung, wenn sie weiter weg ist und mehr kostet. Da merkt man wieder, das Betreuung nicht nur eine pädagogische Frage ist sondern auch ganz praktisch über Arbeit, Fahrwege und Geld entscheidet.

    Das Schulessen in Langenhagen passt leider genau ins gleiche Bild. Ein neuer Caterer wird angekündigt als Verbesserung und am Ende klappen Bestellungen nicht, Portionen sind zu klein und es gibt Gerichte die viele Kinder vermutlich garnicht essen. Rollmöpse sind vielleicht gesund oder wenigstens Fisch, aber als Standard Mittagessen für Schüler wirkt das schon etwas wild. Wenn Eltern dann wieder Brote mitgeben müssen, ist der Sinn einer verlässlichen Schulverpflegung doch komplett verfehlt. Gerade bei Kindern sollte man nicht nur rechnen wie billig eine Portion ist, sondern auch ob sie satt macht und halbwegs gegessen wird.

    Und die Sache in Minden ist eigentlich ein totaler Tiefpunkt. Verschmutzte Toiletten und Flure sind nicht einfach nur ein kleiner Schönheitsfehler, das ist die Grundvorraussetzung für einen normalen Schulbetrieb. Wenn eine Schule Eltern freistellen muss ob sie ihre Kinder überhaupt schicken, dann hat die Stadt vorher schon sehr lange nicht richtig hingeschaut. Hoffentlich wird jetzt nicht nur die Reinigungsfirma gekündigt, sondern auch geklärt warum es so lange dauern konnte bis jemand reagiert. Sonst wird am Ende nur ein Anbieter ausgetauscht und das Problem kommt an der nächsten Schule wieder.

    Zu den Protesten in Straßburg: Gewalt gegen Lehrkräfte oder Polizei geht natürlich garnicht, Steine und Flaschen sind durch nichts zu rechtfertigen. Gleichzeitig sollte man sich schon fragen, warum so viele Schüler, Eltern und Lehrer überhaupt auf die Straße gehen. Wenn Gebäude schlecht ausgestattet sind und die Bedingungen immer schlechter werden, kann sich Frust irgendwann entladen. Das entschuldigt keine Angriffe, aber nur mehr Polizei und Tränengas lösen weder Personalmangel noch kaputte Schulen. Besonders bei Minderjährigen müsste Deeskalation doch viel stärker im Mittelpunkt stehen, vorallem wenn sogar schwere Verletzungen passiert sind.

    Die Zahlen aus dem Bildungsbarometer klingen erstmal nach großer Einigkeit: Sprachförderung, bessere Ausbildung, mehr Personal und verbindliche Ziele wollen viele. Schwieriger wird es vermutlich bei der Frage, wer das bezahlt und wie man genug Fachkräfte findet. Mehr Vorgaben alleine helfen nicht wenn die Erzieherinnen schon jetzt am Limit sind. Vielleicht sollte man mal weniger neue Formulare und Projekte erfinden und dafür mehr Menschen dauerhaft in den Einrichtungen halten. Auch Männer und Quereinsteiger können sicher helfen, aber die müssen genauso ordentlich ausgebildet werden und nicht nur als billige Notlösung dienen.

    Insgesamt wirkt das alles wie fünf verschiedene Nachrichten, ist aber eigentlich ein einziges Thema. Bildung wird ständig als Zukunft bezeichnet, aber behandelt wird sie oft wie ein Kostenpunkt den man irgendwie verschieben kann. Erst wenn Kinder ausfallen, Eltern nicht arbeiten können oder eine Demo eskaliert, wird kurz reagiert. So kann es doch nicht weiter gehen. Bildung fängt nicht erst im Gymnasium an und sie endet auch nicht mit einem schönen Konzeptpapier, sondern bei ganz normalen Dingen wie einem Platz, einer sauberen Toilette, einem essbaren Mittagessen und genug Erwachsenen die Zeit für Kinder haben.
    Der Kommentar zum Schulessen trifft für mich einen wichtigen Punkt: Rollmöpse sind sicher Geschmacksache, aber daran allein sollte man die Sache nicht aufhängen. Viel entscheidender ist, ob Eltern rechtzeitig bestellen können, die Portionen für Jugendliche tatsächlich reichen und die Kinder am Ende nicht hungrig aus der Mensa gehen. Gerade bei einem neuen Caterer müsste es doch möglich sein, solche Abläufe vor dem Start ordentlich zu testen und Rückmeldungen ernst zu nehmen.

    Ich finde auch, dass Schulessen nicht nur eine Nebensache ist. Für viele Kinder ist das die einzige richtige Mahlzeit am Tag, und wenn dann ständig etwas ausfällt oder die Menge nicht reicht, wird das schnell zum echten Problem. Dass Eltern wieder Brote mitgeben, kann höchstens eine Notlösung sein, aber keine dauerhafte Lösung. Dann zahlt man schließlich trotzdem für ein Angebot, das seinen Zweck nicht erfüllt.

    Was mir bei solchen Meldungen immer wieder auffällt: An vielen Stellen wird erst reagiert, wenn der Frust schon riesig ist. Ob Kita, Schule, Reinigung oder Essen – eigentlich müsste es feste Ansprechpartner und klare Kontrollen geben, bevor sich die Beschwerden stapeln. Die Schule sollte nicht allein zwischen Eltern, Caterer und Verwaltung vermitteln müssen. Vielleicht wäre ein regelmäßiger Austausch mit einem kleinen Eltern- und Schülergremium hilfreich, damit man schneller merkt, welche Gerichte funktionieren und wo die Bestellung hakt. Und ja, über Rollmöpse kann man sich streiten, aber über leere Teller und chaotische Abläufe eher nicht.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Kinderwagen Typ Kombi-Kinderwagen 2 in 1
    Belastbarkeit 22 kg
    Gewicht des Kinderwagens 14.9 kg
    Räder EVA, Kunststoff
    Sicherheitsmerkmale 5-Punkt-Gurt, Fußbremse
    Garantie
    Preis Preis nicht angegeben
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 30 kg
    Gewicht des Kinderwagens Unbekannt
    Räder EVA
    Sicherheitsmerkmale 5-Punkt Gurt
    Garantie
    Preis Unbekannt
    Kinderwagen Typ Buggy
    Belastbarkeit 22 kg
    Gewicht des Kinderwagens 8,9 kg
    Räder Kugellager, Stoßdämpfer
    Sicherheitsmerkmale UV50+, Netzfenster
    Garantie
    Preis Nicht angegeben
    Kinderwagen Typ 3in1 Puppenwagen
    Belastbarkeit 20 kg
    Gewicht des Kinderwagens 4,03 kg
    Räder Gummi
    Sicherheitsmerkmale Verdeck
    Garantie
    Preis Keine Garantie
    Kinderwagen Typ Buggy
    Belastbarkeit 22 kg
    Gewicht des Kinderwagens 9.7 kg
    Räder Pneumatic
    Sicherheitsmerkmale 3-Punkt-Gurt
    Garantie
    Preis Nicht angegeben
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit bis 18 kg
    Gewicht des Kinderwagens 18,7 kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale R129-Sicherheitsvorschriften
    Garantie 4 Jahre
    Preis 535,57 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 15 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 21,7 Kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale Sicherheitsnorm EN1888
    Garantie 2 Jahre
    Preis 699,00 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 15 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 14 Kg
    Räder Pannensichere-Gelräder
    Sicherheitsmerkmale R129/03 und EN 1888, TÜV-Zertifikat
    Garantie 2 Jahre
    Preis 339,99 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 22 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 12,5 Kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale i-Size/ECE 129
    Garantie 2 Jahre
    Preis 263,64 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 22 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 11,5 Kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale EN 1466
    Garantie 2 Jahre
    Preis 238,00 €
      MoMi GISELLE Kombi-Kinderwagen 2 in 1 Kombikinderwagen 4 in 1 Chicco Glee Kinderwagen Corolle Mon Grand Poupon Puppenwagen Chicco Echo Lite Kinderwagen Cosatto Giggle Hot Mom Kombikinderwagen F22 GaGaDumi Boston Maxi-Cosi Zelia S Trio Kinderkraft ESME
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    Kinderwagen Typ Kombi-Kinderwagen 2 in 1 Kombikinderwagen Buggy 3in1 Puppenwagen Buggy Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 22 kg 30 kg 22 kg 20 kg 22 kg bis 18 kg 15 Kg 15 Kg 22 Kg 22 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 14.9 kg Unbekannt 8,9 kg 4,03 kg 9.7 kg 18,7 kg 21,7 Kg 14 Kg 12,5 Kg 11,5 Kg
    Räder EVA, Kunststoff EVA Kugellager, Stoßdämpfer Gummi Pneumatic Gummiräder Gummiräder Pannensichere-Gelräder Gummiräder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale 5-Punkt-Gurt, Fußbremse 5-Punkt Gurt UV50+, Netzfenster Verdeck 3-Punkt-Gurt R129-Sicherheitsvorschriften Sicherheitsnorm EN1888 R129/03 und EN 1888, TÜV-Zertifikat i-Size/ECE 129 EN 1466
    Garantie 4 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre
    Preis Preis nicht angegeben Unbekannt Nicht angegeben Keine Garantie Nicht angegeben 535,57 € 699,00 € 339,99 € 263,64 € 238,00 €
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