Eltern-News: Taschengeld, Pisa, Mediennutzung und ein umstrittener US-Fall

Autor: Eltern-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Die Beiträge behandeln Taschengeld, elterliche Bildungs- und Medienverantwortung sowie politische Gespräche mit Kindern; zudem wird über eine Klage gegen Musiker D4vd berichtet.

Taschengeld soll Kindern den Umgang mit Geld vermitteln

Wie viel Taschengeld Kinder bekommen sollten, beschäftigt viele Familien. Der NDR berichtet, dass es keine Pflicht gibt, ein bestimmtes Taschengeld zu zahlen. Offizielle Empfehlungen des Deutschen Jugendinstituts nennen für Sechsjährige zwei bis drei Euro pro Woche und für 12- bis 13-Jährige 20 bis 30 Euro monatlich.

Entscheidend sei jedoch nicht allein die Höhe. Das Geld sollte regelmäßig und unabhängig von Noten ausgezahlt werden, damit Kinder eigene Konsumentscheidungen treffen und auch einmal etwas Unsinniges kaufen können. Katrin Rieger von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein erklärt laut NDR, Taschengeld ermögliche es Kindern, zu erfahren, dass Geld gegen Waren eingetauscht werden kann.

Im Unterricht an der Gemeinschaftsschule Wilster wird die Taschengeld-Tabelle ebenfalls thematisiert. Lehrerin Natascha Böhnisch berichtet, dass Eltern teilweise von ihren Kindern mit den Empfehlungen konfrontiert würden, obwohl sie wegen Inflation und gestiegener Preise nicht mehr zahlen könnten.

Auch Schuldnerberatungen sehen finanzielle Belastungen in Familien. Martin Buhmann-Küllig von der Koordinierungsstelle Schuldnerberatung betont, dass der Umgang mit Geld möglichst früh gelernt werden sollte, die konkrete Höhe aber von der finanziellen Situation der jeweiligen Familie abhänge.

In der Schule sprechen die Jugendlichen laut NDR nicht nur über Snacks, Getränke und Sportkleidung, sondern auch über Sparziele wie einen Fernseher oder den Rollerführerschein. Verbraucherbildung umfasst außerdem Brutto- und Nettoeinkommen, Versicherungen, Verträge sowie Rechte und Pflichten. Schleswig-Holstein will den WiPo-Unterricht ausbauen und Finanzen stärker berücksichtigen.

„Kinder sollten sich auch frei entscheiden können, was sie kaufen“, sagt Katrin Rieger von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein laut NDR.

Zusammenfassung: Taschengeld soll regelmäßig gezahlt werden und Kindern selbstständige Entscheidungen ermöglichen. Die Empfehlungen des Deutschen Jugendinstituts dienen als Orientierung, müssen aber zur finanziellen Situation der Familie passen.

Pisa-Debatte: Bildungsministerin kritisiert Stellenwert von Bildung in Elternhäusern

Die Kieler Nachrichten berichten über die Reaktion der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin Dorit Stenke auf das Abschneiden Deutschlands bei der Pisa-Studie. Deutschlands Schüler hätten demnach so schlecht abgeschnitten wie nie zuvor.

Stenke beschreibt laut Kieler Nachrichten die Beobachtung, dass Bildung in vielen Elternhäusern nicht mehr an erster Stelle stehe. Der Beitrag stellt dabei die Frage in den Mittelpunkt, welche Rolle Eltern im Alltag für die Bildung ihrer Kinder übernehmen und welche Versäumnisse die Ministerin ausmacht.

Die Meldung ordnet die Diskussion in den Zusammenhang von Schule, Elternhaus und Bildungspolitik ein. Als Themen werden unter anderem die Pisa-Studie, Schleswig-Holstein, Jugendliche, Schule und das Bildungsministerium genannt.

Zusammenfassung: Die Pisa-Ergebnisse lösen eine Debatte über die Verantwortung von Eltern und den Stellenwert von Bildung aus. Bildungsministerin Dorit Stenke sieht laut Kieler Nachrichten in vielen Familien einen nachlassenden Stellenwert von Bildung.

Nach der Landtagswahl: Wie Eltern mit Kindern über den AfD-Wahlsieg sprechen können

Der Spiegel widmet sich der Frage, wie Eltern mit ihren Kindern über den Wahlsieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026 sprechen können. Der Beitrag trägt den Titel „Wie spreche ich mit meinem Kind über den Wahlsieg der AfD?“.

Der übermittelte Inhalt des Spiegel-Artikels ist allerdings nicht vollständig abrufbar. Angezeigt wird der Hinweis, dass der Artikel nicht mehr aufgerufen werden kann, weil der Link älter als 30 Tage sei oder bereits 10 Mal geöffnet wurde.

Zusammenfassung: Der Spiegel greift die politische Kommunikation in Familien nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026 auf. Konkrete Ratschläge aus dem Artikel sind im vorliegenden Quelltext nicht enthalten.

„Gefrorener Blick“ bei Kleinkindern soll Eltern aufmerksam machen

Die Frankfurter Rundschau berichtet über die Wirkung von Bildschirmmedien auf Kleinkinder. Heike vom Heede, die seit mehr als 20 Jahren Familien berät, bezeichnet einen starren und ausdruckslosen Blick beim Fernsehen oder auf dem Tablet als mögliches Warnsignal.

Betroffen sein können laut dem Bericht bereits Kinder ab zwei Jahren. Wenn Kinder in diesem Zustand auf Formate wie „Paw Patrol“, „Peppa Wutz“, „Bluey“ oder „Cocomelon“ schauen, wirkten sie ruhig und konzentriert, seien aber nicht wirklich ansprechbar und nähmen die Bilder anders wahr als Erwachsene.

„Kinder können in diesem Zustand nicht kreativ sein – sie sind passiv, nicht wirklich ansprechbar“, sagt Heike vom Heede laut Frankfurter Rundschau.

Die Expertin beschreibt außerdem Auswirkungen beim Essen. Kinder mit einem Tablet vor sich konzentrierten sich demnach nicht wirklich auf die Mahlzeit, sondern äßen automatisiert und ohne Wahrnehmung. Eltern nutzten Bildschirmmedien häufig als Hilfsmittel oder Notlösung, etwa wenn sie sich gleichzeitig um ein jüngeres Geschwisterkind kümmern müssten.

Für Restaurantbesuche empfiehlt vom Heede laut Frankfurter Rundschau eine Tasche mit besonderem Spielzeug, etwa Knete, Sticker oder spezielle Stifte. Der Überraschungseffekt solle Kreativität und Aufmerksamkeit fördern. Kinder seien mit einem Tablet zwar ruhig, lernten dabei aber kaum soziale Kompetenzen.

Beim Beenden der Bildschirmzeit rät die Expertin zu einem behutsamen Übergang. Eltern sollten zunächst mitmachen, gemeinsam spielen und dem Kind helfen, wieder in die reale Umgebung zurückzufinden. Auch Langeweile habe ihren Wert, weil sie Kindern helfen könne, kreativ zu werden.

Darüber hinaus sollten Eltern ihr eigenes Medienverhalten prüfen. Die Expertin weist darauf hin, dass Kinder schwer verstehen könnten, warum sie selbst nicht auf das Handy schauen sollen, wenn ihre Eltern ständig auf das Smartphone schauen und nicht ansprechbar sind.

Zusammenfassung: Die Frankfurter Rundschau warnt unter Berufung auf Heike vom Heede vor einem passiven Medienzustand bei Kleinkindern. Empfohlen werden ein achtsamer Bildschirmkonsum, kreative Alternativen und ein gemeinsamer Übergang zurück in den Alltag.

Pisa-Studie: Karin Prien fordert mehr Engagement der Eltern

WELT berichtet über eine Äußerung der CDU-Bildungsministerin Karin Prien zur Pisa-Studie. Deutschlands Schüler hätten demnach in den Bereichen Rechnen, Lesen und Naturwissenschaften deutlich schlechter abgeschnitten als zuvor.

Prien fordert laut WELT mehr Engagement in den Elternhäusern. Im Mittelpunkt steht ihre Kritik, dass manche Eltern Bildung offenbar nicht als ausreichend wichtig betrachteten.

„Was mich überrascht, ist, dass Eltern Bildung einfach nicht so wichtig finden“, lautet der von WELT wiedergegebene Titel der Äußerung.

Der Beitrag ordnet die Aussage in die Ergebnisse der Pisa-Studie ein und stellt einen Zusammenhang zwischen den Leistungen der Schüler und der Unterstützung durch die Eltern her. Weitere konkrete Zahlen oder Einzelheiten zur Studie enthält der vorliegende Quelltext nicht.

Zusammenfassung: Karin Prien sieht angesichts sinkender Leistungen in Rechnen, Lesen und Naturwissenschaften auch die Elternhäuser in der Verantwortung. WELT stellt ihre Forderung nach mehr Engagement der Eltern in den Mittelpunkt.

Eltern von Celeste Rivas Hernandez verklagen D4vd wegen Totschlags

Rolling Stone berichtet über eine neue Klage der Eltern von Celeste Rivas Hernandez gegen den Sänger D4vd. Die 20-seitige Klageschrift wirft David Anthony Burke, seiner Mutter sowie seinen Managern unter anderem Totschlag und Fahrlässigkeit vor.

Nach Darstellung der Klage soll Burke Rivas Hernandez ab November 2023 sexuell missbraucht haben, als sie 13 Jahre alt war. Die Eltern behaupten außerdem, es habe Nachrichten über eine Schwangerschaft und eine von Burke anerkannte Vaterschaft gegeben.

Die Klageschrift beschreibt Burke als erwachsene Person in einer Autoritätsstellung gegenüber einer Minderjährigen. Er soll ihr ein verstecktes Mobiltelefon gegeben, falsche Identitäten verwendet sowie Reisen organisiert und bezahlt haben, um den Kontakt außerhalb des Wissens ihrer Eltern aufrechtzuerhalten.

Am 23. April 2025 soll Burke laut Klage ein Uber organisiert haben, das Rivas Hernandez aus der Nähe des Familienhauses in Lake Elsinore, Kalifornien, zu seinem Haus in den Hollywood Hills brachte. Die Klage behauptet, Burke habe sie anschließend erstochen, um den mutmaßlichen Missbrauch zu vertuschen.

Die Überreste wurden laut Rolling Stone am 8. September 2025 in Burkes abgeschlepptem Tesla gefunden. Die Eltern mussten demnach bis zum 16. September auf eine eindeutige Identifizierung warten, weil sich die Leiche in einem stark verwesten Zustand befunden habe und Teile nie geborgen worden seien.

Neben Totschlag nennt die Klage Vorwürfe wie Körperverletzung, sexuelle Nötigung, sexuellen Missbrauch in der Kindheit, Freiheitsberaubung, Menschenhandel und die vorsätzliche Zufügung seelischen Leids. Die Eltern machen diese Ansprüche als sogenannte Überlebensansprüche geltend und fordern nicht näher bezifferte Schadensersatzleistungen.

Auch Burkes Unternehmen, seine Manager Josh Marshall und Robert Morgenroth, deren Firma Mogul Vision sowie der im Haus lebende Sicherheitsmann Sheldon Jacques werden als Beklagte genannt. Die Eltern werfen ihnen vor, Unterkunft, Transport, Kommunikation, Sicherheit und weitere logistische Unterstützung ermöglicht zu haben.

Burkes Mutter Colleen Burke wird in der Klage als persönliche Finanzmanagerin beschrieben. Sie soll über seine Konten verfügt, Rechnungen genehmigt und den Geldfluss des Unternehmens kontrolliert haben. Daraus leiten die Kläger eine Fürsorgepflicht gegenüber der Minderjährigen ab.

Ein ehemaliger Finanzmanager von Mogul Vision sagte laut Rolling Stone bei einer Anhörung im Juli aus, Burke habe durch Plattenverträge, Merchandising und Musikverlagsdeals Bruttoeinnahmen von rund 10 bis 11,5 Millionen Dollar erzielt.

Die Beklagten sollen nach Darstellung der Klage von Burkes gefährlichen Neigungen gewusst haben oder hätten davon wissen müssen. Die Eltern behaupten außerdem, mindestens einer der Manager habe tatsächliche Kenntnis vom sexuellen Missbrauch gehabt und trotzdem mit Burke weitergearbeitet.

Anwälte von Colleen Burke und den Managern reagierten auf Anfragen von Rolling Stone zunächst nicht. Auch Sheldon Jacques war zunächst nicht erreichbar.

Die Eltern fordern den Bezirksstaatsanwalt des Los Angeles County, Nathan Hochman, auf, die Todesstrafe zu beantragen. Hochman habe zuletzt erklärt, dass sein Büro noch nicht entschieden habe, ob es die Todesstrafe oder lebenslange Haft ohne Möglichkeit der Bewährung anstreben werde.

Zusammenfassung: Die Eltern von Celeste Rivas Hernandez erheben in einer 20-seitigen Klage schwere Vorwürfe gegen D4vd, seine Mutter, seine Manager und weitere Beteiligte. Die strafrechtlichen und zivilrechtlichen Vorwürfe sind Gegenstand eines laufenden Verfahrens; die genannten Beschuldigungen stammen aus der Klageschrift und der Berichterstattung von Rolling Stone.

Quellen: