Eltern zwischen Kontaktabbruch, Drogen, Trauer und wachsendem Druck
Autor: Eltern-Echo Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Der Artikel beleuchtet Kontaktabbrüche, familiäre Drogenkrisen, Elternschaft und Trauer und betont Selbstreflexion, Unterstützung sowie Verständnis statt zusätzlicher Schuldzuweisungen.
Kontaktabbruch, Drogenkonsum und Trauer: Elternschaft zwischen Verantwortung und Überforderung
Wenn Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen
Der Südwestrundfunk berichtet über Familien, in denen Kinder den Kontakt zu ihren Eltern reduzieren oder vollständig abbrechen. Im Gespräch mit dem SWR erklärt Olaf Jacobsen-Vollmer, Diplom-Psychologe und Leiter der Evangelischen Psychologischen Beratungsstelle in Mainz, dass einem Kontaktabbruch meist langanhaltende Konflikte oder einschneidende Lebensereignisse vorausgehen.
Als mögliche Auslöser nennt der Psychologe unter anderem Trennungs- und Scheidungskonflikte, neue Partnerschaften sowie stark unterschiedliche Werte und Lebensentwürfe. In Trennungsfamilien könne ein hohes Konfliktniveau zwischen den Eltern die Kinder belasten, insbesondere wenn ihre eigenen Bedürfnisse bei festgelegten Umgangsmodellen wenig berücksichtigt würden.
Mit zunehmendem Alter und wachsender Selbstständigkeit könne der Wunsch nach weniger Kontakt zunächst normal sein. Problematisch werde die Situation dann, wenn Eltern oder Kinder darunter litten. Die Ausprägungen reichten laut SWR von „seltener melden“ bis zur vollständigen Funkstille.
Jacobsen-Vollmer rät Eltern zu einem Perspektivwechsel und zur Selbstreflexion. Sie sollten sich fragen, welche Gründe das Kind aus seiner Sicht für den Rückzug haben könnte, welche Erwartungen an die Beziehung bestehen und ob das Kind sich eingeschränkt oder nicht gesehen fühlt.
Für eine vorsichtige Annäherung könne ein Brief oder eine schriftliche Nachricht hilfreich sein, weil das Kind diese ohne unmittelbaren Reaktionsdruck lesen könne. Zugleich müssten Eltern aushalten, dass die Verarbeitung Zeit brauche.
Ein Kontaktabbruch sei nicht zwangsläufig dauerhaft, heißt es im SWR-Bericht. Unter veränderten Bedingungen könne eine Beziehung wieder aufgenommen werden; nach frühen belastenden Erfahrungen wie Alkoholmissbrauch, Drogenkonsum oder körperlicher Misshandlung könne der Abbruch jedoch auch dauerhaft sein.
Hilfe sei sinnvoll, wenn sich das Thema über Monate oder sogar Jahre immer wieder aktualisiere und Betroffene merkten, dass sie allein nicht weiterkämen. Der SWR nennt in Rheinland-Pfalz unter anderem die Evangelische Psychologische Beratungsstelle Mainz, die Familienberatung der Caritas in Lahnstein und Montabaur, die Lebensberatung des Bistums Trier in Trier und Hermeskeil sowie die bke-Onlineberatung.
„Es lohnt sich, die eigene Beziehung zum Kind und die Erwartungen zu reflektieren – und ganz bewusst eine Perspektivenübernahme zu machen“, sagt Olaf Jacobsen-Vollmer laut SWR.
Zusammenfassung: Der SWR stellt den Perspektivwechsel, Selbstreflexion und das Respektieren des Tempos des Kindes in den Mittelpunkt. Beratungsangebote in Rheinland-Pfalz können bei länger anhaltendem Leidensdruck unterstützen.
John Kelly spricht über seine Eltern und die musikalische Prägung
WEB.DE widmet sich einem Gespräch mit John Kelly und Maite Itoiz. Das Paar feiert 2026 seine Silberhochzeit und sein 20-jähriges Bühnenjubiläum als Duo; außerdem soll am 25.09. das gemeinsame Album „Best of 20 Years“ erscheinen, begleitet von einer Anniversary Tour.
Maite Itoiz und John Kelly beschreiben ihre Zusammenarbeit als Verbindung unterschiedlicher musikalischer Welten. Itoiz kommt aus der klassischen Musik, während Kelly durch Folk-Rock und die Kelly Family geprägt wurde. Ein Ende der 90er aufgenommenes Duett habe ihre Familien berührt und den Impuls für die gemeinsame berufliche Arbeit gegeben.
Kelly sagt, Liebe müsse an erster Stelle stehen. Gleichzeitig helfe es, denselben Beruf zu haben und die jeweiligen musikalischen Wurzeln des anderen zu verstehen.
Für das neue Album wurden laut WEB.DE 24 Lieder ausgewählt. Diese sind auf zwei CDs beziehungsweise zwei Vinyls verteilt; darunter befinden sich neue Lieder und zwei bisher unveröffentlichte Songs, die Fans bereits von Live-Auftritten kennen.
Kelly erklärt, dass die Kelly Family weiterhin eine Rolle in seinem Leben spiele, weil ihm das Singen dieser Lieder nach wie vor Spaß mache und ein Teil des Publikums aus Kelly-Fans bestehe. Auf dem Album seien außerdem Stücke aus verschiedenen Formationen vertreten, darunter Elfenthal, Kingdom of Navarre und Autumn Melody.
Im Gespräch blickt Kelly auch auf seine Kindheit und die Zeit mit seiner Familie zurück. Er berichtet, sowohl unter Brücken als auch in den teuersten Hotels geschlafen zu haben. Für seine Eltern seien Berühmtheit und Geld kein eigener Antrieb gewesen, sondern ein Werkzeug, um mit ihrer Musik möglichst viele Menschen zu erreichen.
Seine Mutter habe keine Interviews gegeben, von seinem Vater gebe es maximal drei oder vier. Kelly beschreibt seine Mutter als besonders liebevoll und seinen Vater als sehr ehrlich. Beide hätten ihm und seinen Geschwistern Demut mitgegeben.
Maite Itoiz und John Kelly sind laut WEB.DE seit etwas mehr als 50 Jahren miteinander bekannt. Itoiz war bei ihrer ersten Begegnung ein Jahr alt, Kelly acht; bei der zweiten Begegnung war Itoiz sechs Jahre alt. 2001 heirateten sie.
Die Tournee beginnt laut WEB.DE am 24. Sep. in Celle und führt unter anderem nach Emden, Bad Oeynhausen, Berlin, Lübeck, Mannheim, Nürnberg und Hof. Der letzte in der Quelle genannte Termin ist der 18. Okt. in Hof.
| Angabe | Information |
|---|---|
| Album | „Best of 20 Years“ |
| Erscheinung | 25.09. |
| Lieder | 24 |
| Bühnenjubiläum | 20 Jahre |
| Tourneezeitraum | 24. Sep. bis 18. Okt. |
Zusammenfassung: WEB.DE berichtet über das 20-jährige Bühnenjubiläum von Maite Itoiz und John Kelly, das Album „Best of 20 Years“ und Kellys Erinnerungen an seine Eltern. Seine musikalische und familiäre Prägung verbindet sich dabei mit einem umfangreichen gemeinsamen Bühnenprogramm.
Debatte um einen Elternführerschein
WELT greift die Debatte um einen Elternführerschein auf. Im Mittelpunkt steht die Forderung der Chefin des Oetinger-Verlags nach einer solchen Einführung sowie die kritische Frage, ob Eltern dadurch tatsächlich unterstützt oder mit zusätzlichen Erwartungen belastet würden.
Der Beitrag trägt die Überschrift „Lieber sollten wir uns fragen, warum es immer weniger Eltern gibt“ und bewertet den Vorschlag als fatal. Statt Eltern weitere Anforderungen aufzuerlegen, lenkt WELT den Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung und die Frage, warum es immer weniger Eltern gibt.
Die Quelle stellt Eltern als Menschen dar, die vieles brauchen, aber nicht noch mehr Erwartungen. Damit verbindet der Artikel die Elternführerschein-Debatte mit einer grundsätzlichen Diskussion über Familien, Verantwortung und gesellschaftliche Rahmenbedingungen.
Zusammenfassung: WELT berichtet über die Forderung nach einem Elternführerschein und stellt ihr eine kritische Perspektive entgegen. Im Zentrum steht die Frage, ob zusätzliche Prüfungen helfen oder den Druck auf Eltern weiter erhöhen.
Wenn Kinder Drogen nehmen: Warum Verbote laut stern nicht ausreichen
Der stern berichtet am 11. August 2026 um 12:04 Uhr über den Drogenkonsum von Kindern. Unter dem Titel „Wenn Kinder Drogen nehmen, reagieren viele Eltern menschlich – aber falsch“ erklärt eine Expertin, warum elterliche Verbote allein zu kurz greifen können.
Der Artikel ordnet das Thema als familiäre Krisensituation ein und fragt, was Kinder von ihren Eltern benötigen, wenn sie Drogen konsumieren. Im Mittelpunkt steht damit nicht nur das Verhalten der Kinder, sondern auch die Reaktion der Eltern.
Der stern stellt den Beitrag in eine Reihe weiterer Expertenthemen rund um familiäre Belastungen. Genannt werden unter anderem Mobbing, Selbstverletzung, die Trennung der Eltern, der Umgang mit dem Tod und moderne Aufklärung.
Die Überschrift macht deutlich, dass Eltern laut stern häufig aus einer nachvollziehbaren menschlichen Reaktion heraus handeln, diese Reaktion jedoch nicht automatisch hilfreich ist. Der Beitrag verweist deshalb auf die Bedeutung einer fachlichen Einordnung des Problems.
Zusammenfassung: Der stern beleuchtet den Umgang von Eltern mit Drogenkonsum bei Kindern. Der Beitrag stellt Verbote als unzureichende alleinige Reaktion dar und richtet den Blick auf die Frage, welche Unterstützung Kinder tatsächlich brauchen.
Mit Kindern über den Tod sprechen
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über die Frage, wie Eltern Kinder auf den Tod und auf einen Trauerfall vorbereiten können. Anlass des Beitrags ist der Tod des Onkels des Autors, der jahrelang an Krebs litt und seit Weihnachten als unheilbar krank galt.
Der Bericht schildert, dass die Kinder des Autors durch den Tod ihres Onkels erstmals unmittelbar mit dem Tod und mit dem Schmerz der Erwachsenen konfrontiert wurden. Dabei reagierten die Kinder unterschiedlich: Ein Kind weinte, während ein anderes gefasst blieb.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viel Trauer Kinder erleben dürfen und was ihnen bei der Verarbeitung hilft. Der Beitrag behandelt den Tod als Tabuthema, mit dem Familien häufig erst dann direkt umgehen müssen, wenn ein naher Angehöriger stirbt.
Die persönliche Schilderung verbindet den Krankheitsverlauf des Onkels mit den Reaktionen der Kinder und Erwachsenen. Dadurch zeigt der Artikel, dass Trauer innerhalb einer Familie unterschiedlich ausfallen kann und nicht jedes Kind auf dieselbe Weise mit einem Verlust umgeht.
Zusammenfassung: Die FAZ beschreibt anhand eines familiären Todesfalls, wie Kinder erstmals mit Sterben und Trauer konfrontiert werden. Der Beitrag fragt, wie Eltern offen mit dem Tabuthema umgehen und Kindern bei der Verarbeitung helfen können.
Streit über die Kosten der Einschulung in Weimar
Die Thüringer Allgemeine berichtet über einen Streit von Eltern in Weimar über die Kosten der Einschulung. Der Beitrag trägt die Überschrift „Zuckertüte leer, Konto voll“ und stellt damit die unterschiedlichen Erwartungen rund um die Einschulung gegenüber.
Im Zentrum steht die Frage, wie viel eine Einschulung kosten darf und welche Ausgaben Eltern für angemessen halten. Die Debatte zeigt, dass der Schulanfang nicht nur ein wichtiger Schritt für Kinder, sondern auch eine finanzielle Herausforderung für Familien sein kann.
Die Quelle ordnet das Thema im Bereich Politik ein und bezieht sich auf Weimar. Konkrete weitere Zahlen oder Kostenangaben enthält der bereitgestellte Inhalt nicht.
Zusammenfassung: Die Thüringer Allgemeine thematisiert den Streit über Einschulungskosten in Weimar. Der Bericht macht deutlich, dass Eltern bei der Gestaltung des Schulanfangs unterschiedliche finanzielle Vorstellungen haben.
Quellen:
- Wenn Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen: Psychologe erklärt Gründe und was hilft
- John Kelly: Kelly-Family-Star offenbart: So waren meine Eltern wirklich
- Elternführerschein-Debatte: Lieber sollten wir uns fragen, warum es immer weniger Eltern gibt
- Wenn Kinder Drogen nehmen, reagieren viele Eltern menschlich – aber falsch
- Mit Kindern über den Tod sprechen: Wie Eltern auf das Tabuthema vorbereiten können
- „Zuckertüte leer, Konto voll“: Eltern streiten über Kosten von Einschulung in Weimar