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    Eltern zwischen Kontaktabbruch, Drogen, Trauer und wachsendem Druck

    KI-generiert
    12.08.2026 229 mal gelesen 5 Kommentare

    Kontaktabbruch, Drogenkonsum und Trauer: Elternschaft zwischen Verantwortung und Überforderung

    Wenn Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen

    Der Südwestrundfunk berichtet über Familien, in denen Kinder den Kontakt zu ihren Eltern reduzieren oder vollständig abbrechen. Im Gespräch mit dem SWR erklärt Olaf Jacobsen-Vollmer, Diplom-Psychologe und Leiter der Evangelischen Psychologischen Beratungsstelle in Mainz, dass einem Kontaktabbruch meist langanhaltende Konflikte oder einschneidende Lebensereignisse vorausgehen.

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    Als mögliche Auslöser nennt der Psychologe unter anderem Trennungs- und Scheidungskonflikte, neue Partnerschaften sowie stark unterschiedliche Werte und Lebensentwürfe. In Trennungsfamilien könne ein hohes Konfliktniveau zwischen den Eltern die Kinder belasten, insbesondere wenn ihre eigenen Bedürfnisse bei festgelegten Umgangsmodellen wenig berücksichtigt würden.

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    Mit zunehmendem Alter und wachsender Selbstständigkeit könne der Wunsch nach weniger Kontakt zunächst normal sein. Problematisch werde die Situation dann, wenn Eltern oder Kinder darunter litten. Die Ausprägungen reichten laut SWR von „seltener melden“ bis zur vollständigen Funkstille.

    Jacobsen-Vollmer rät Eltern zu einem Perspektivwechsel und zur Selbstreflexion. Sie sollten sich fragen, welche Gründe das Kind aus seiner Sicht für den Rückzug haben könnte, welche Erwartungen an die Beziehung bestehen und ob das Kind sich eingeschränkt oder nicht gesehen fühlt.

    Für eine vorsichtige Annäherung könne ein Brief oder eine schriftliche Nachricht hilfreich sein, weil das Kind diese ohne unmittelbaren Reaktionsdruck lesen könne. Zugleich müssten Eltern aushalten, dass die Verarbeitung Zeit brauche.

    Ein Kontaktabbruch sei nicht zwangsläufig dauerhaft, heißt es im SWR-Bericht. Unter veränderten Bedingungen könne eine Beziehung wieder aufgenommen werden; nach frühen belastenden Erfahrungen wie Alkoholmissbrauch, Drogenkonsum oder körperlicher Misshandlung könne der Abbruch jedoch auch dauerhaft sein.

    Hilfe sei sinnvoll, wenn sich das Thema über Monate oder sogar Jahre immer wieder aktualisiere und Betroffene merkten, dass sie allein nicht weiterkämen. Der SWR nennt in Rheinland-Pfalz unter anderem die Evangelische Psychologische Beratungsstelle Mainz, die Familienberatung der Caritas in Lahnstein und Montabaur, die Lebensberatung des Bistums Trier in Trier und Hermeskeil sowie die bke-Onlineberatung.

    „Es lohnt sich, die eigene Beziehung zum Kind und die Erwartungen zu reflektieren – und ganz bewusst eine Perspektivenübernahme zu machen“, sagt Olaf Jacobsen-Vollmer laut SWR.

    Zusammenfassung: Der SWR stellt den Perspektivwechsel, Selbstreflexion und das Respektieren des Tempos des Kindes in den Mittelpunkt. Beratungsangebote in Rheinland-Pfalz können bei länger anhaltendem Leidensdruck unterstützen.

    John Kelly spricht über seine Eltern und die musikalische Prägung

    WEB.DE widmet sich einem Gespräch mit John Kelly und Maite Itoiz. Das Paar feiert 2026 seine Silberhochzeit und sein 20-jähriges Bühnenjubiläum als Duo; außerdem soll am 25.09. das gemeinsame Album „Best of 20 Years“ erscheinen, begleitet von einer Anniversary Tour.

    Maite Itoiz und John Kelly beschreiben ihre Zusammenarbeit als Verbindung unterschiedlicher musikalischer Welten. Itoiz kommt aus der klassischen Musik, während Kelly durch Folk-Rock und die Kelly Family geprägt wurde. Ein Ende der 90er aufgenommenes Duett habe ihre Familien berührt und den Impuls für die gemeinsame berufliche Arbeit gegeben.

    Kelly sagt, Liebe müsse an erster Stelle stehen. Gleichzeitig helfe es, denselben Beruf zu haben und die jeweiligen musikalischen Wurzeln des anderen zu verstehen.

    Für das neue Album wurden laut WEB.DE 24 Lieder ausgewählt. Diese sind auf zwei CDs beziehungsweise zwei Vinyls verteilt; darunter befinden sich neue Lieder und zwei bisher unveröffentlichte Songs, die Fans bereits von Live-Auftritten kennen.

    Kelly erklärt, dass die Kelly Family weiterhin eine Rolle in seinem Leben spiele, weil ihm das Singen dieser Lieder nach wie vor Spaß mache und ein Teil des Publikums aus Kelly-Fans bestehe. Auf dem Album seien außerdem Stücke aus verschiedenen Formationen vertreten, darunter Elfenthal, Kingdom of Navarre und Autumn Melody.

    Im Gespräch blickt Kelly auch auf seine Kindheit und die Zeit mit seiner Familie zurück. Er berichtet, sowohl unter Brücken als auch in den teuersten Hotels geschlafen zu haben. Für seine Eltern seien Berühmtheit und Geld kein eigener Antrieb gewesen, sondern ein Werkzeug, um mit ihrer Musik möglichst viele Menschen zu erreichen.

    Seine Mutter habe keine Interviews gegeben, von seinem Vater gebe es maximal drei oder vier. Kelly beschreibt seine Mutter als besonders liebevoll und seinen Vater als sehr ehrlich. Beide hätten ihm und seinen Geschwistern Demut mitgegeben.

    Maite Itoiz und John Kelly sind laut WEB.DE seit etwas mehr als 50 Jahren miteinander bekannt. Itoiz war bei ihrer ersten Begegnung ein Jahr alt, Kelly acht; bei der zweiten Begegnung war Itoiz sechs Jahre alt. 2001 heirateten sie.

    Die Tournee beginnt laut WEB.DE am 24. Sep. in Celle und führt unter anderem nach Emden, Bad Oeynhausen, Berlin, Lübeck, Mannheim, Nürnberg und Hof. Der letzte in der Quelle genannte Termin ist der 18. Okt. in Hof.

    AngabeInformation
    Album„Best of 20 Years“
    Erscheinung25.09.
    Lieder24
    Bühnenjubiläum20 Jahre
    Tourneezeitraum24. Sep. bis 18. Okt.

    Zusammenfassung: WEB.DE berichtet über das 20-jährige Bühnenjubiläum von Maite Itoiz und John Kelly, das Album „Best of 20 Years“ und Kellys Erinnerungen an seine Eltern. Seine musikalische und familiäre Prägung verbindet sich dabei mit einem umfangreichen gemeinsamen Bühnenprogramm.

    Debatte um einen Elternführerschein

    WELT greift die Debatte um einen Elternführerschein auf. Im Mittelpunkt steht die Forderung der Chefin des Oetinger-Verlags nach einer solchen Einführung sowie die kritische Frage, ob Eltern dadurch tatsächlich unterstützt oder mit zusätzlichen Erwartungen belastet würden.

    Der Beitrag trägt die Überschrift „Lieber sollten wir uns fragen, warum es immer weniger Eltern gibt“ und bewertet den Vorschlag als fatal. Statt Eltern weitere Anforderungen aufzuerlegen, lenkt WELT den Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung und die Frage, warum es immer weniger Eltern gibt.

    Die Quelle stellt Eltern als Menschen dar, die vieles brauchen, aber nicht noch mehr Erwartungen. Damit verbindet der Artikel die Elternführerschein-Debatte mit einer grundsätzlichen Diskussion über Familien, Verantwortung und gesellschaftliche Rahmenbedingungen.

    Zusammenfassung: WELT berichtet über die Forderung nach einem Elternführerschein und stellt ihr eine kritische Perspektive entgegen. Im Zentrum steht die Frage, ob zusätzliche Prüfungen helfen oder den Druck auf Eltern weiter erhöhen.

    Wenn Kinder Drogen nehmen: Warum Verbote laut stern nicht ausreichen

    Der stern berichtet am 11. August 2026 um 12:04 Uhr über den Drogenkonsum von Kindern. Unter dem Titel „Wenn Kinder Drogen nehmen, reagieren viele Eltern menschlich – aber falsch“ erklärt eine Expertin, warum elterliche Verbote allein zu kurz greifen können.

    Der Artikel ordnet das Thema als familiäre Krisensituation ein und fragt, was Kinder von ihren Eltern benötigen, wenn sie Drogen konsumieren. Im Mittelpunkt steht damit nicht nur das Verhalten der Kinder, sondern auch die Reaktion der Eltern.

    Der stern stellt den Beitrag in eine Reihe weiterer Expertenthemen rund um familiäre Belastungen. Genannt werden unter anderem Mobbing, Selbstverletzung, die Trennung der Eltern, der Umgang mit dem Tod und moderne Aufklärung.

    Die Überschrift macht deutlich, dass Eltern laut stern häufig aus einer nachvollziehbaren menschlichen Reaktion heraus handeln, diese Reaktion jedoch nicht automatisch hilfreich ist. Der Beitrag verweist deshalb auf die Bedeutung einer fachlichen Einordnung des Problems.

    Zusammenfassung: Der stern beleuchtet den Umgang von Eltern mit Drogenkonsum bei Kindern. Der Beitrag stellt Verbote als unzureichende alleinige Reaktion dar und richtet den Blick auf die Frage, welche Unterstützung Kinder tatsächlich brauchen.

    Mit Kindern über den Tod sprechen

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über die Frage, wie Eltern Kinder auf den Tod und auf einen Trauerfall vorbereiten können. Anlass des Beitrags ist der Tod des Onkels des Autors, der jahrelang an Krebs litt und seit Weihnachten als unheilbar krank galt.

    Der Bericht schildert, dass die Kinder des Autors durch den Tod ihres Onkels erstmals unmittelbar mit dem Tod und mit dem Schmerz der Erwachsenen konfrontiert wurden. Dabei reagierten die Kinder unterschiedlich: Ein Kind weinte, während ein anderes gefasst blieb.

    Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viel Trauer Kinder erleben dürfen und was ihnen bei der Verarbeitung hilft. Der Beitrag behandelt den Tod als Tabuthema, mit dem Familien häufig erst dann direkt umgehen müssen, wenn ein naher Angehöriger stirbt.

    Die persönliche Schilderung verbindet den Krankheitsverlauf des Onkels mit den Reaktionen der Kinder und Erwachsenen. Dadurch zeigt der Artikel, dass Trauer innerhalb einer Familie unterschiedlich ausfallen kann und nicht jedes Kind auf dieselbe Weise mit einem Verlust umgeht.

    Zusammenfassung: Die FAZ beschreibt anhand eines familiären Todesfalls, wie Kinder erstmals mit Sterben und Trauer konfrontiert werden. Der Beitrag fragt, wie Eltern offen mit dem Tabuthema umgehen und Kindern bei der Verarbeitung helfen können.

    Streit über die Kosten der Einschulung in Weimar

    Die Thüringer Allgemeine berichtet über einen Streit von Eltern in Weimar über die Kosten der Einschulung. Der Beitrag trägt die Überschrift „Zuckertüte leer, Konto voll“ und stellt damit die unterschiedlichen Erwartungen rund um die Einschulung gegenüber.

    Im Zentrum steht die Frage, wie viel eine Einschulung kosten darf und welche Ausgaben Eltern für angemessen halten. Die Debatte zeigt, dass der Schulanfang nicht nur ein wichtiger Schritt für Kinder, sondern auch eine finanzielle Herausforderung für Familien sein kann.

    Die Quelle ordnet das Thema im Bereich Politik ein und bezieht sich auf Weimar. Konkrete weitere Zahlen oder Kostenangaben enthält der bereitgestellte Inhalt nicht.

    Zusammenfassung: Die Thüringer Allgemeine thematisiert den Streit über Einschulungskosten in Weimar. Der Bericht macht deutlich, dass Eltern bei der Gestaltung des Schulanfangs unterschiedliche finanzielle Vorstellungen haben.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Ich finde den Artikel irgendwie ziemlich heftig weil überall andere Probleme zusammenkommen und man merkt das Eltern auch nicht automatisch wissen was in jeder situation richtig ist. Beim Kontaktabbruch wird oft so getan als wären die Kinder undankbar, aber wenn man genauer drüber nachdenkt gibt es bestimmt meistens eine lange Vorgeschichte. Nur die Elternsicht alleine reicht da halt nicht. Ein Brief ohne Druck klingt erstmal vernünftig, wobei ich mir vorstellen kann das manche Eltern dann trotzdem jeden zweiten Tag nachfragen und damit genau wieder Druck machen. Abstand halten ist wahrscheinlich schwerer als es klingt.

    Zu den Kommentaren über den Elternführerschein: Eine Prüfung würde vermutlich vorallem die treffen, die sowieso schon versuchen alles richtig zu machen. Leute die ihre Kinder schlecht behandeln gehen doch nicht plötzlich zu einem Kurs und werden dadurch liebevoll. Ausserdem gibt es ja nicht die eine richtige Erziehung, jedes Kind ist anders und Familien haben ganz verschiedene Probleme. Hilfe und Beratung wären sicher besser als noch ein Zertifikat und noch mehr Bürokratie. Manchmal braucht eine Familie keine Prüfung sondern einfach bezahlbare Unterstützung und jemanden der zuhört.

    Das mit den Drogen fand ich auch wichtig. Verbote kommen wahrscheinlich aus Angst, besonders wenn man als Mutter oder Vater denkt das Kind könnte sich alles kaputt machen. Aber nur schreien und Handy wegnehmen löst die Ursache ja nicht. Trotzdem sollte man nicht so tun als wären Grenzen komplett falsch, weil Kinder und Jugendliche ja auch Schutz brauchen. Es ist eher die Frage wie man Grenzen setzt, ohne das Kind gleich als schlechten Menschen abzustempeln. Und Eltern müssen vermutlich auch selber Hilfe bekommen, nicht nur das Kind. Das wird oft vergessen.

    Bei dem Abschnitt über den Tod musste ich kurz an meine eigene Familie denken. Kinder reagieren wirklich komplett verschieden, einer weint sofort und ein anderer wirkt kalt obwohl er vielleicht nur später damit rauskommt. Erwachsene sagen dann schnell „das Kind hat es ja gut verkraftet“, obwohl man das garnicht wissen kann. Ich finde offene Worte besser als irgendwelche komischen Umschreibungen wie eingeschlafen, weil Kinder dann am Ende Angst vorm schlafen bekommen können. Aber natürlich muss man es altersgerecht erklären und nicht alle Einzelheiten erzählen die ein Kind noch garnicht einordnen kann.

    John Kellys Teil wirkt im Vergleich fast wie ein anderer Artikel, aber irgendwie passt es trotzdem zum Thema Eltern und Prägung. Interessant fand ich das seine Eltern Geld eher als Mittel gesehen haben und nicht als Ziel. Ob das wirklich immer so einfach war weiss man natürlich nicht, weil man nur seine Erinnerung kennt. Trotzdem merkt man das Familie und Kindheit einen sehr lange begleiten, auch wenn man später ein ganz anderes Leben führt. Die Geschichte mit den vielen Orten und unter Brücken schlafen klingt schon ziemlich außergewöhnlich, für Kinder bestimmt aber auch nicht nur romantisch sondern manchmal sicher anstrengend.

    Die Einschulungskosten in Weimar zeigen dann nochmal den ganz normalen Alltagsstress. Für manche ist eine riesige Zuckertüte mit allem drum und drann selbstverständlich, für andere wird schon der Ranzen teuer. Kinder vergleichen sich dann natürlich und verstehen nicht warum ein anderes Kind viel mehr bekommt. Eigentlich sollte Einschulung kein Wettbewerb sein, aber genau dazu wird es schnell. Eine leere Zuckertüte und ein volles Konto ist vielleicht überspitzt, trotzdem kann ich verstehen das Eltern darüber streiten. Am Ende sollte ein Kind nicht das Gefühl bekommen weniger wert zu sein nur weil zuhause weniger Geld da ist.

    Insgesamt hängen die Themen mehr zusammen als man zuerst denkt: Eltern sollen alles können, immer ruhig bleiben, Drogen erkennen, Trauer erklären, Geld haben und am besten noch eine perfekte Beziehung führen. Das ist völlig unrealistisch. Mehr niedrigschwellige Beratung, weniger Schuldzuweisungen und auch mehr Verständnis für Kinder wären wahrscheinlich sinnvoller als dauernd neue Forderungen. Und manchmal ist der erste richtige Schritt vielleicht einfach zuzugeben, dass man selber gerade nicht weiter weiss.
    Der Abschnitt über John Kelly zeigt ganz gut, dass eine ungewöhnliche Kindheit nicht automatisch nur belastend oder nur schön war. Spannend finde ich vor allem den Gedanken, dass Geld für seine Eltern eher Mittel zum Zweck gewesen sein soll – solche Erinnerungen prägen die eigene Sicht aufs Leben bestimmt lange.
    Die Rolle von Beratungsstellen kommt mir in der ganzen Debatte fast zu kurz, denn gerade wenn Familien jahrelang feststecken, braucht es konkrete Hilfe statt nur guter Ratschläge.
    Bei den bisherigen Kommentaren wurde schon vieles zu Kontaktabbruch, Elternführerschein, Drogen, Trauer, John Kelly und den Einschulungskosten gesagt, aber ein Punkt geht dabei meiner Meinung nach etwas unter: wie sehr solche Themen auch von den Umständen abhängen, in denen eine Familie überhaupt lebt. Im Artikel wird zwar Beratung genannt, aber Beratung bringt ja nicht viel wenn man monatelang auf einen Termin warten muss, kein Geld für Fahrten hat oder sich erst durch fünf Stellen telefonieren muss. Niedrigschwellig klingt immer gut, in der Realität ist es dann oft ein Formular hier und eine Warteliste dort.

    Gerade beim Kontaktabbruch stelle ich mir ausserdem die Frage, was eigentlich mit den Eltern passiert, die selber gar nicht verstehen, was sie falsch gemacht haben. Das soll keine Entschuldigung für verletzendes Verhalten sein, aber manchmal fehlt offenbar nicht nur der Wille zur Einsicht, sondern auch die Fähigkeit überhaupt zu erkennen, wie das eigene Verhalten beim Kind angekommen ist. Wenn jemand immer sagt „ich habe doch alles für dich getan“, wird damit ja oft der materielle Aufwand gegen die Gefühle des Kindes aufgerechnet. Ein neues Fahrrad oder bezahlte Urlaube ersetzen aber keine Sicherheit und kein ernst genommen werden, glaube ich jedenfalls.

    Interessant finde ich auch, dass im Artikel verschiedene Generationenbilder zusammenkommen. Früher wurde von Kindern oft erwartet, dass sie sich anpassen und dankbar sind, heute wird viel stärker darüber gesprochen, dass Kinder Grenzen setzen dürfen. Das ist grundsätzlich gut, aber dadurch entstehen natürlich auch neue Unsicherheiten. Manche Eltern wissen dann gar nicht mehr, ob ein Nein des Kindes eine gesunde Grenze ist oder ob die Familie gerade komplett auseinanderdriftet. Vielleicht braucht es da mehr Sprache und weniger schnelle Etiketten. Nicht jeder Streit ist gleich toxisch und nicht jeder Kontaktabbruch ist nur eine normale Ablösung.

    Bei der Diskussion um den Elternführerschein fehlt mir noch der Gedanke, dass Erziehung nicht im luftleeren Raum stattfindet. Wer ständig arbeitet, vielleicht Schichtdienst hat, wenig Wohnraum und kaum Unterstützung durch Verwandte, wird schneller überfordert sein als jemand mit viel Zeit und einem stabilen Umfeld. Eine Prüfung würde diese Unterschiede bestimmt nicht beseitigen. Im schlimmsten Fall würden Menschen mit wenig Geld oder unsicherem Aufenthaltsstatus noch mehr Angst vor Behörden bekommen. Dann würden ausgerechnet Familien, die Hilfe benötigen, diese eher vermeiden. Hilfe müsste also freiwillig, kostenlos und ohne das Gefühl sein, sofort bewertet zu werden.

    Andererseits verstehe ich schon, warum manche den Wunsch nach einem Elternkurs haben. Es gibt Situationen, in denen Erwachsene wirklich nicht wissen, wie sie mit Wutanfällen, Medien, Sucht oder Gewalt umgehen sollen. Nur müsste man das eher wie einen Erste-Hilfe-Kurs sehen und nicht wie eine Fahrprüfung, nach der man entweder geeignet oder ungeeignet ist. Kein Mensch besteht eine Erziehungsprüfung und ist danach für alle kommenden Lebenslagen vorbereitet. Kinder kommen ja nicht mit derselben Bedienungsanleitung auf die Welt, und manchmal ändert sich die Situation innerhalb von wenigen Tagen komplett.

    Beim Drogenkonsum wird oft so getan, als müssten Eltern nur ruhig bleiben und gut zuhören, dann löst sich das Problem irgendwie. So einfach wird es vermutlich nicht sein. Eltern können gleichzeitig verständnisvoll und sehr besorgt sein, und sie dürfen auch sagen, dass bestimmte Dinge gefährlich sind. Wichtig wäre wohl, zwischen der Person und dem Verhalten zu unterscheiden. Ein Jugendlicher ist nicht automatisch „ein Junkie“, nur weil er ausprobiert hat, aber es wäre auch falsch, jede Warnung als Panikmache abzutun. Dazu kommt, dass Eltern vielleicht gar nicht wissen, ob es um gelegentlichen Konsum, Abhängigkeit, Gruppendruck oder eine psychische Krise geht. Da kann fachliche Hilfe wirklich entscheidend sein.

    Was mir bei vielen solchen Ratgebern auffällt: Die Verantwortung liegt am Ende wieder fast komplett bei den Eltern. Sie sollen die richtigen Worte finden, nicht schreien, Grenzen setzen, zuhören, sich selbst reflektieren und gleichzeitig funktionieren. Aber auch Schulen, Jugendhilfe und Gesundheitsangebote müssten besser zusammenarbeiten. Wenn Eltern erst Hilfe bekommen, nachdem etwas eskaliert ist, ist das doch eigentlich viel zu spät. Prävention bedeutet nicht nur Informationsflyer, sondern auch Stellen, bei denen man ohne Scham sagen kann: Ich habe Angst und weiss gerade nicht weiter.

    Der Teil über John Kelly wirkt zwar erstmal wie ein Promi-Einschub, aber vielleicht zeigt er gerade, dass Kindheitserinnerungen immer auch eine persönliche Erzählung sind. Wenn er seine Eltern als liebevoll und ehrlich beschreibt, bedeutet das nicht automatisch, dass jede Erfahrung in dieser Familie für alle Kinder gleich war. Geschwister können dieselben Eltern völlig unterschiedlich erleben. Der eine erinnert sich an Abenteuer und Musik, der andere vielleicht an fehlende Ruhe oder ständige Ortswechsel. Beides kann gleichzeitig stimmen, ohne dass eine Seite lügt.

    Auch die Vorstellung, Geld sei nur ein Werkzeug und nicht das Ziel, klingt schön, aber sie ist vermutlich leichter zu sagen, wenn man bereits einen gewissen Erfolg hatte. Für viele Familien ist Geld nicht einfach ein Mittel für grosse Träume, sondern entscheidet darüber, ob die Miete bezahlt wird, ob das Kind zum Arzt kommt oder ob die Klassenfahrt ausfällt. Deshalb passt der Kelly-Abschnitt vielleicht doch zur Einschulungsdebatte: Die Bedeutung von Geld hängt stark davon ab, ob man es als Möglichkeit oder als dauernde Sorge erlebt.

    Bei der Einschulung wird meiner Meinung nach ebenfalls zu schnell über die Eltern geurteilt. Manche wollen eine grosse Feier, weil sie ihrem Kind einen besonderen Tag schenken möchten. Andere finden den Aufwand übertrieben oder können sich das einfach nicht leisten. Problematisch wird es erst, wenn daraus ein sozialer Vergleich gemacht wird und Kinder den Eindruck bekommen, ihre Familie habe versagt. Vielleicht sollten Schulen stärker darauf achten, dass bestimmte Dinge nicht öffentlich verglichen werden. Es ist für ein Kind schon unangenehm genug, wenn alle sehen, wer die teuerste Ausstattung hat und wer nicht.

    Am Ende haben die Themen gemeinsam, dass Eltern ständig zwischen zwei Vorwürfen stehen: Sind sie zu streng oder zu nachgiebig, zu arm oder zu verschwenderisch, zu emotional oder zu kalt? Dabei gibt es in vielen Familien wahrscheinlich nicht die eine grosse Lösung, sondern viele kleine Entscheidungen, die mal funktionieren und mal eben nicht. Vielleicht wäre es hilfreicher, Eltern nicht dauernd als Problemverursacher zu betrachten, sondern als Menschen, die Unterstützung brauchen bevor sie völlig erschöpft sind. Und Kinder sollten nicht erst erwachsen sein müssen, damit ihre Sicht ernst genommen wird.
    Die Kelly-Geschichte fand ich irgendwie am spannendsten, grad dieser wechsel zwischen unter Brücken und Luxushotels klingt schon fast wie aus einem Film. 24 Lieder auf zwei CDs ist aber auch ganz schön viel, da braucht man ja erstmal nen ganzen Nachmittag zum durchhören.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Kinderwagen Typ Kombi-Kinderwagen 2 in 1
    Belastbarkeit 22 kg
    Gewicht des Kinderwagens 14.9 kg
    Räder EVA, Kunststoff
    Sicherheitsmerkmale 5-Punkt-Gurt, Fußbremse
    Garantie
    Preis Preis nicht angegeben
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 30 kg
    Gewicht des Kinderwagens Unbekannt
    Räder EVA
    Sicherheitsmerkmale 5-Punkt Gurt
    Garantie
    Preis Unbekannt
    Kinderwagen Typ Buggy
    Belastbarkeit 22 kg
    Gewicht des Kinderwagens 8,9 kg
    Räder Kugellager, Stoßdämpfer
    Sicherheitsmerkmale UV50+, Netzfenster
    Garantie
    Preis Nicht angegeben
    Kinderwagen Typ 3in1 Puppenwagen
    Belastbarkeit 20 kg
    Gewicht des Kinderwagens 4,03 kg
    Räder Gummi
    Sicherheitsmerkmale Verdeck
    Garantie
    Preis Keine Garantie
    Kinderwagen Typ Buggy
    Belastbarkeit 22 kg
    Gewicht des Kinderwagens 9.7 kg
    Räder Pneumatic
    Sicherheitsmerkmale 3-Punkt-Gurt
    Garantie
    Preis Nicht angegeben
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit bis 18 kg
    Gewicht des Kinderwagens 18,7 kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale R129-Sicherheitsvorschriften
    Garantie 4 Jahre
    Preis 535,57 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 15 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 21,7 Kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale Sicherheitsnorm EN1888
    Garantie 2 Jahre
    Preis 699,00 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 15 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 14 Kg
    Räder Pannensichere-Gelräder
    Sicherheitsmerkmale R129/03 und EN 1888, TÜV-Zertifikat
    Garantie 2 Jahre
    Preis 339,99 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 22 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 12,5 Kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale i-Size/ECE 129
    Garantie 2 Jahre
    Preis 263,64 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 22 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 11,5 Kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale EN 1466
    Garantie 2 Jahre
    Preis 238,00 €
      MoMi GISELLE Kombi-Kinderwagen 2 in 1 Kombikinderwagen 4 in 1 Chicco Glee Kinderwagen Corolle Mon Grand Poupon Puppenwagen Chicco Echo Lite Kinderwagen Cosatto Giggle Hot Mom Kombikinderwagen F22 GaGaDumi Boston Maxi-Cosi Zelia S Trio Kinderkraft ESME
      MoMi GISELLE Kombi-Kinderwagen 2 in 1 Kombikinderwagen 4 in 1 Chicco Glee Kinderwagen Corolle Mon Grand Poupon Puppenwagen Chicco Echo Lite Kinderwagen Cosatto Giggle Hot Mom Kombikinderwagen F22 GaGaDumi Boston Maxi-Cosi Zelia S Trio Kinderkraft ESME
    Kinderwagen Typ Kombi-Kinderwagen 2 in 1 Kombikinderwagen Buggy 3in1 Puppenwagen Buggy Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 22 kg 30 kg 22 kg 20 kg 22 kg bis 18 kg 15 Kg 15 Kg 22 Kg 22 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 14.9 kg Unbekannt 8,9 kg 4,03 kg 9.7 kg 18,7 kg 21,7 Kg 14 Kg 12,5 Kg 11,5 Kg
    Räder EVA, Kunststoff EVA Kugellager, Stoßdämpfer Gummi Pneumatic Gummiräder Gummiräder Pannensichere-Gelräder Gummiräder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale 5-Punkt-Gurt, Fußbremse 5-Punkt Gurt UV50+, Netzfenster Verdeck 3-Punkt-Gurt R129-Sicherheitsvorschriften Sicherheitsnorm EN1888 R129/03 und EN 1888, TÜV-Zertifikat i-Size/ECE 129 EN 1466
    Garantie 4 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre
    Preis Preis nicht angegeben Unbekannt Nicht angegeben Keine Garantie Nicht angegeben 535,57 € 699,00 € 339,99 € 263,64 € 238,00 €
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