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Kinderärztin warnt vor zunehmenden Ängsten durch digitale Informationen
Die Neusser Kinderärztin Dr. Heidrun Lehmkuhl beobachtet, dass sich Eltern durch soziale Medien und künstliche Intelligenz zunehmend verunsichern lassen. Wer eine Krankheit vermutet, erhält dort sofort Informationen – nach Einschätzung der Ärztin kann dies jedoch Ängste verstärken, die teilweise extrem werden.
Lehmkuhl rät Müttern, stärker auf ihr Bauchgefühl zu hören. Viele Frauen suchen die Kinderärztin in ihrer Praxis am Reuschenberger Markt auf, weil sie durch digitale Medien verunsichert wurden. Nach neun Monaten Schwangerschaft und der Geburt ihres Kindes sei das eigene Gefühl häufig ein wichtiger Anhaltspunkt.
„Mütter sollten mehr auf ihr Bauchgefühl hören“, sagt Dr. Heidrun Lehmkuhl.
Die Kinderärztin beschreibt zudem ein enges Verhältnis zwischen dem Befinden der Mutter und dem Kind. Der Titel des Beitrags bei RP Online greift dies mit der Aussage „Kinder sind ein Spiegel der Mutter“ auf.
Zusammenfassung: RP Online berichtet über die Sorge der Neusser Kinderärztin, dass digitale Informationen elterliche Krankheitsängste verstärken. Ihr Rat lautet, dem eigenen Bauchgefühl mehr Vertrauen zu schenken.
Schule: Eltern geraten bei Hausaufgaben zunehmend unter Druck
Die WELT berichtet über Eltern, die sich durch die Hausaufgabensituation am Nachmittag dauerhaft belastet fühlen. Eine Mutter schildert, dass der ewige Druck ernste Folgen in verschiedenen Lebensbereichen habe.
Eltern versuchen demnach, ihre Kinder bei schulischen Anforderungen zu unterstützen. Unter ihnen ist auch eine Mutter, die ein ganzes Buch über Schulprobleme geschrieben hat. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen der Familien und die unterschiedlichen Lösungen, mit denen sie auf die Belastungen reagieren.
„Wir haben vor der Hausaufgabensituation kapituliert“.
Der Beitrag stellt dabei die Frage infrage, ob von allen Eltern erwartet werden kann, parallel zur eigenen Arbeit die Rolle von Lehrkräften zu übernehmen. Die geschilderten Erfahrungen machen deutlich, dass Hausaufgaben nicht nur den Schulalltag der Kinder prägen, sondern auch die Nachmittage der gesamten Familie.
Zusammenfassung: Laut WELT berichten Eltern über erheblichen Druck durch Hausaufgaben. Im Zentrum stehen die Frage nach der Verantwortung der Familien und individuelle Wege, mit der Situation umzugehen.
AWO beendet Trägerschaft des Kinderhauses Steinhöring
Der AWO-Kreisverband Ebersberg beendet nach 20 Jahren die Trägerschaft des Kinderhauses Steinhöring. Die Trägerschaft des Kinderhauses endet zum 31. August 2027, die AWO-Mittagsbetreuung wird zum 31. Juli 2027 beendet.
Als Grund nennt die AWO unterschiedliche Vorstellungen über die Pädagogik sowie über Personal- und Unternehmensführung. Anders als beim Konflikt in Pliening gebe es in Steinhöring jedoch keine öffentlichen Vorwürfe und keinen Skandal. Die Leiterin des Kinderhauses, Cornelia Schade, und der AWO-Kreisvorsitzende Georg Hohmann sprechen von einer „harmonischen, gemeinsamen Entscheidung“.
Nach Darstellung der Beteiligten passt das offene pädagogische Konzept der AWO nicht zu den Vorstellungen der Eltern in Steinhöring. Bei diesem Konzept können Kinder vieles selbst entscheiden. Die Eltern wünschten sich dagegen traditionellere Strukturen mit Gruppeneinteilung, geregeltem Tagesablauf, gemeinsamer Brotzeit, Vorschule, dem Würzburger Trainingsprogramm als Vorstufe zum Lesen, einem Wochenplan und dem Morgenkreis.
„Das moderne, offene Konzept ist durchaus gut, nur funktioniert es hier nicht“, sagt Cornelia Schade.
Im Kinderhaus werden derzeit etwa 90 Kinder betreut. Das Gebäude an der Münchener Straße ist seit 2007 in den Händen der Arbeiterwohlfahrt. Schade leitet das Haus seit 1,5 Jahren. Sie und ihr Team wollen nach ihren Angaben bleiben, weil sie ebenfalls stärker für das klassische Kindergartenmodell stehen.
Hohmann vergleicht die unterschiedlichen pädagogischen Ansätze mit verschiedenen Automarken. Er sagt: „Wie es bei Autos verschiedene Marken gibt, gibt es verschiedene pädagogische Konzepte.“ Bürgermeister Christian Schächer ist bereits mit anderen Trägern im Gespräch und zeigt sich optimistisch, bald eine Lösung zu finden.
Zusätzlich verweist Hohmann auf die angespannte Lage der Kindertagesstätten im Landkreis. In den nächsten Jahren gebe es 400 Krippenplätze zu viel, im Kindergartenbereich sogar 1.000 Plätze zu viel. Aus heutiger Sicht werde diese Situation mindestens bis 2032/33 bestehen. Die Träger machten Defizite und müssten konsolidieren; möglicherweise müssten erste Einrichtungen schließen.
| Bereich | Angabe |
|---|---|
| Ende der Trägerschaft des Kinderhauses | 31. August 2027 |
| Ende der AWO-Mittagsbetreuung | 31. Juli 2027 |
| Dauer der AWO-Trägerschaft | 20 Jahre |
| Betreute Kinder | etwa 90 |
| AWO im Landkreis | 21 Einrichtungen |
| Überschuss bei Krippenplätzen | 400 |
| Überschuss bei Kindergartenplätzen | 1.000 |
| Prognosezeitraum | mindestens bis 2032/33 |
Zusammenfassung: Der Merkur berichtet über den geplanten Trägerwechsel im Kinderhaus Steinhöring. Ausschlaggebend sind unterschiedliche Vorstellungen zur pädagogischen Ausrichtung; zugleich stehen die Kitas im Landkreis wegen sinkender Kinderzahlen und steigendem Finanzdruck unter Druck.
Brooklyn Beckham plant offenbar eigene Marke
Brooklyn Beckham soll gemeinsam mit seiner Frau Nicola Peltz Beckham eine eigene Marke aufbauen wollen. Nach einem Bericht von STERN.de könnte das Vorhaben langfristig sogar mit dem Geschäftsimperium seiner Eltern David und Victoria Beckham konkurrieren.
Unterstützung erhält der älteste Sohn von David und Victoria Beckham dem Bericht zufolge offenbar von seinem Schwiegervater Nelson Peltz. Der Milliardär soll Brooklyn hinter den Kulissen beraten. Brooklyn ist 27, Nelson Peltz 84, Nicola Peltz Beckham 31, David Beckham 51 und Victoria Beckham 52.
Das Ziel soll sein, eines Tages vermögender zu sein als seine Eltern. Deren Vermögen wird ebenfalls auf mehr als eine Milliarde Euro geschätzt. Brooklyn verdient sein Geld bislang vor allem mit seiner Hot-Sauce-Marke Cloud23 und lukrativen Werbekooperationen auf Instagram.
Der Rat seines Schwiegervaters soll sich insbesondere auf Alltagsprodukte beziehen. Brooklyn könne seinen Bekanntheitsgrad und seinen Namen nutzen, um leicht vermarktbare Produkte wie seine scharfe Soße in großen Mengen zu verkaufen und das Geschäft schrittweise auszubauen. Im Raum steht demnach auch die Entwicklung vom Verkauf der Soße hin zu eigenen Restaurants.
„Brooklyn lässt sich von Nicolas Vater beraten“, wird eine Quelle zitiert.
Hintergrund des Vorhabens ist der anhaltende Familienkrach bei den Beckhams. Brooklyn hat sich nach eigenen Worten von seinen Eltern abgewandt, um „Frieden“ zu finden. In einem Statement auf Instagram warf er ihnen im Januar unter anderem vor, versucht zu haben, ihn und Nicola auseinanderzubringen. Das Paar hatte 2022 geheiratet.
Mit dem Aufbau eines eigenen Unternehmens wolle Brooklyn offenbar zeigen, dass er auch ohne Marke und Namen seiner Familie erfolgreich sein kann. Nach Darstellung von STERN.de habe er den Ratschlägen seines Schwiegervaters „mit offenen Ohren zugehört“.
Zusammenfassung: STERN.de berichtet über Brooklyns Pläne für eine eigene Marke und die Beratung durch Nelson Peltz. Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit dem Familienstreit und soll langfristig ein eigenes Geschäftsimperium schaffen.
Zwölf Veranstaltungen sollen Eltern bei der Berufs- und Studienwahl helfen
Die Koordinierungsstelle Schule–Beruf, kurz Schu.B, möchte Eltern und Erziehungsberechtigte von Jugendlichen ab Klasse 8 im Schuljahr 2026/27 unterstützen. Dafür sind zwölf Informationsveranstaltungen zur Berufs- und Studienorientierung vorgesehen.
Mit dem Start des neuen Schuljahres rückt für viele Jugendliche die Frage näher, wie es nach der Schule weitergeht. Das Programm beschäftigt sich mit Ausbildungs- und Studienwegen, Praktika, Freiwilligendiensten und Studienorientierung. Die Themen orientieren sich an den unterschiedlichen Fragen und Herausforderungen, die Jugendliche und ihre Familien auf dem Weg von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf begleiten.
Fünf Veranstaltungen ermöglichen zusätzlich Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder und Branchen. Vorgestellt werden Berufe in den Bereichen Kunststoff, Bau, Gastgewerbe, Blaulicht und Logistik. Teilweise finden die Termine direkt in Unternehmen und Einrichtungen statt, sodass Eltern und Jugendliche einen praxisnahen Einblick in die jeweiligen Arbeitsbereiche erhalten.
- Mobilität in der Ausbildung
- Inklusion und berufliche Teilhabe
- Vereinbarkeit von Ausbildung und persönlichen Lebenssituationen
- Praktika und Freiwilligendienste
- Studienorientierung
Für das Programm arbeitet Schu.B unter anderem mit der Agentur für Arbeit Detmold-Paderborn, der IHK Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe, Hochschulen, Unternehmen und Beratungsstellen zusammen. Dadurch sollen Eltern Informationen von Fachleuten und Praxispartnern erhalten.
„Wir möchten mit unseren Veranstaltungen dazu beitragen, dass Eltern wissen, welche Möglichkeiten es gibt und wo sie Unterstützung bekommen können“, sagt Vanessa Boschke, Leitung der Koordinierungsstelle Schule–Beruf.
Die nächste Informationsveranstaltung findet am 3. November zum Thema berufliche Teilhabe online statt. Am 24. November geht es im Institut für Kunststoffwirtschaft OWL in Lemgo um „Zukunft aus Kunststoff. Berufe zum Anfassen“. Die Veranstaltungen werden online und an verschiedenen Orten im Kreis Lippe angeboten. Die Teilnahme ist kostenfrei.
| Angabe | Information |
|---|---|
| Veranstaltungszahl | zwölf Informationsveranstaltungen |
| Zielgruppe | Eltern und Erziehungsberechtigte von Jugendlichen ab Klasse 8 |
| Schuljahr | 2026/27 |
| Nächste Veranstaltung | 3. November, berufliche Teilhabe, online |
| Weitere genannte Veranstaltung | 24. November, „Zukunft aus Kunststoff. Berufe zum Anfassen“ |
| Veranstaltungsort | Institut für Kunststoffwirtschaft OWL in Lemgo |
| Teilnahme | kostenfrei |
Zusammenfassung: Die Lippische Landes-Zeitung berichtet über das Jahresprogramm 2026/27 der Koordinierungsstelle Schule–Beruf. Zwölf Veranstaltungen sollen Eltern über Ausbildung, Studium, Berufsfelder und Unterstützungsangebote informieren.
Quellen:
- „Kinder sind ein Spiegel der Mutter"
- Kindesunterhalt beim erweiterten Umgang 2026: So wirkt das asymmetrische Wechselmodell finanziell
- Schule: „Man kann doch nicht erwarten, dass alle Eltern parallel als Lehrer arbeiten?“
- Eltern denken dem Träger zu ländlich: AWO zieht sich aus Kinderhaus zurück
- Brooklyn Beckham: Er will seinen Eltern Konkurrenz machen
- Wie Eltern ihre Kinder bei der Berufs- und Studienwahl unterstützen können














