Eltern als Vorbilder: Verantwortung für das Wohl unserer Kinder erkennen
Autor: Eltern-Echo Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Eltern sollten ihr Verhalten und die Erwartungen an ihre Kinder reflektieren, um deren Entwicklung zu fördern und ihnen ein sicheres Umfeld zu bieten.
Unsere Kinder können nur so stark sein, wie wir es als Eltern sind
Der bewegende Bericht über die 14-jährige Lotti-Malin Gruendig aus Brandenburg an der Havel, die derzeit in einer Klinik gegen ihre Magersucht kämpft, hat viele Menschen berührt. Sylke Rossek, eine dreifache Mutter, Großmutter, Lehrerin und Mentaltrainerin, äußerte sich dazu und betonte, dass die Erkrankung junger Menschen ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt, das im familiären Umfeld begründet ist. Sie fordert Eltern auf, bei sich selbst zu beginnen und zu reflektieren, was sie persönlich verändern können, um ihren Kindern ein besseres Vorbild zu sein.
„Unsere Kinder können nur so stark und fröhlich sein, wie wir es als Eltern sind.“ - Sylke Rossek
Rossek sieht die Familie als die Keimzelle der Gesellschaft und appelliert an die Eltern, den Druck, der auf den Kindern lastet, zu hinterfragen. Sie fordert dazu auf, im Familienkreis zu reflektieren, was wirklich notwendig ist und wo man Druck rausnehmen kann.
Zusammenfassung: Sylke Rossek betont die Verantwortung der Eltern für das Wohl ihrer Kinder und fordert eine Reflexion über den eigenen Druck und die Erwartungen.
„Schwächt Sprachentwicklung“: Pädagogin nennt Fehler im Alltag, den viele Eltern übersehen
Eine aktuelle Diskussion über die Auswirkungen der Handynutzung auf die Sprachentwicklung von Kindern hat begonnen. Die Pädagogin Azka weist darauf hin, dass viele Eltern sich nicht nur wegen der Bildschirmzeit ihrer Kinder schuldig fühlen, sondern auch wegen ihres eigenen Verhaltens. Sie betont, dass Kinder gesunde Grenzen lernen, indem sie beobachten, wie ihre Eltern mit Technologie umgehen.
Azka empfiehlt, dass Eltern ihren Kindern erklären, was sie gerade tun, um das Bewusstsein für den eigenen Medienkonsum zu schärfen. Zudem sollten Eltern versuchen, feste Momente ohne Smartphone zu etablieren, um den Kindern das Gefühl zu geben, gesehen zu werden.
Zusammenfassung: Die Pädagogin Azka fordert Eltern auf, ihr eigenes Medienverhalten zu reflektieren und feste Zeiten ohne Handynutzung einzuführen, um die Sprachentwicklung ihrer Kinder zu fördern.
Fällt die Schule aus? Schnee und Glätte könnten in SH den Schulstart gefährden
In Schleswig-Holstein könnte der Schulstart nach den Weihnachtsferien durch Schnee und Glätte gefährdet sein. Das Bildungsministerium hat klargestellt, dass Schulen bei extremen Wetterbedingungen geschlossen werden können, wenn die Sicherheit der Schulwege nicht gewährleistet ist. Eltern werden aufgefordert, sich über eine Hotline zu informieren, ob ihre Schule betroffen ist.
Die Entscheidung über einen Unterrichtsausfall wird in der Regel in der Nacht oder am frühen Morgen vor Schulbeginn getroffen. Eltern können ihre Kinder auch früher aus der Schule abholen, wenn sie die Wetterlage als riskant einschätzen.
Zusammenfassung: Eltern in Schleswig-Holstein sollten sich über mögliche Schulschließungen aufgrund von Schnee und Glätte informieren und die Sicherheit der Schulwege im Blick behalten.
„Aber der hat doch gewunken!“ – Warum Eltern mit Kindern trotzdem stehen bleiben sollten
Eine Erzieherin berichtet über die Gefahren, die entstehen, wenn Autofahrer Eltern mit kleinen Kindern über die Straße winken. Die Polizei warnt, dass Kinder oft nicht in der Lage sind, die Verkehrssituation richtig einzuschätzen, und das Winken eines Autofahrers ein falsches Gefühl der Sicherheit vermitteln kann.
Die Polizei empfiehlt, dass Eltern immer auf sichere Querungsmöglichkeiten zurückgreifen sollten, auch wenn dies einen Umweg bedeutet. Es ist wichtig, dass Kinder lernen, Verkehrssituationen richtig einzuschätzen und sich an das Verhalten der Erwachsenen orientieren.
Zusammenfassung: Eltern sollten beim Überqueren von Straßen vorsichtig sein und sich nicht auf das Winken von Autofahrern verlassen, um die Sicherheit ihrer Kinder zu gewährleisten.
Forderungen von Eltern arten in Kitas aus: „Darf doch nicht wahr sein“
Eine Erzieherin aus Baden-Württemberg berichtet von den wachsenden Ansprüchen der Eltern in Kitas. Sie beschreibt, dass viele Eltern nicht nur über den Wochenplan informiert werden wollen, sondern auch detaillierte Einblicke in die täglichen Abläufe fordern. Dies führt zu einem erhöhten Druck auf die Erzieher und kann die Entwicklung der Kinder negativ beeinflussen.
Die Erzieherin kritisiert das Phänomen des „Kita-Tourismus“, bei dem Eltern bei Schwierigkeiten mit ihrem Kind die Kita wechseln, anstatt die Probleme anzugehen. Dies führt dazu, dass Kinder häufig die Kita wechseln müssen, was für ihre Entwicklung belastend ist.
Zusammenfassung: Die Erzieherin warnt vor den überzogenen Erwartungen von Eltern und dem Trend des Kita-Wechsels, der die Stabilität und Entwicklung der Kinder gefährden kann.
Quellen:
- "Unsere Kinder können nur so stark sein, wie wir es als Eltern sind"
- „Schwächt Sprachentwicklung“: Pädagogin nennt Fehler im Alltag, den viele Eltern übersehen
- Fällt die Schule aus? Schnee und Glätte könnten in SH den Schulstart gefährden
- Erzieherin erzählt, warum manche Eltern für Kitas ein Problem sein können
- „Aber der hat doch gewunken!“ – Warum Eltern mit Kindern trotzdem stehen bleiben sollten
- Forderungen von Eltern arten in Kitas aus: „Darf doch nicht wahr sein“