Eltern schenken Tochter Festnetztelefon und setzen auf Smartphone-Verzögerung
Autor: Eltern-Echo Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Eine ehemalige Lehrerin kritisiert, dass Eltern oft die Schuld für schulische Probleme bei Lehrern suchen und fordert eine realistischere Sichtweise sowie bessere Zusammenarbeit.
Eltern schenken ihrer Tochter Festnetztelefon – und erleben schöne Überraschung
Eine amerikanische Familie aus Northbrook, Illinois, hat eine kreative Lösung gefunden, um ihre Tochter Maddie vor übermäßiger Smartphone-Nutzung zu schützen. Statt eines Smartphones erhielt sie zu Weihnachten ein Festnetztelefon, das nur Anrufe von vorher genehmigten Kontakten zulässt. Das Video von Maddie, die ihr neues Telefon ausprobiert, hat auf TikTok über drei Millionen Aufrufe erreicht (Stand Januar 2026). Diese Entscheidung ist Teil einer wachsenden Bewegung von Eltern, die den Zugang zu Smartphones für ihre Kinder hinauszögern möchten.
„Wir wollten, dass Maddies erste Erfahrung mit einem Telefon einfach und bewusst ist, nicht überwältigend“, erklärt Meg Kate McAlarney, die Mutter von Maddie.
Die McAlarneys und andere Eltern aus Maddies Klasse haben das „Wait Until 8th“-Versprechen unterzeichnet, das besagt, dass Kinder erst ab der achten Klasse ein Smartphone erhalten sollen. Diese Initiative zielt darauf ab, Kinder vor den Risiken der frühen Smartphone-Nutzung zu schützen, wie Sucht, Cybermobbing und Schlafstörungen. Die Resonanz auf Maddies TikTok-Video zeigt, dass viele Eltern ähnliche nostalgische Gefühle teilen und die Idee eines Festnetztelefons als sinnvolle Alternative betrachten.
Zusammenfassung: Eine Familie hat ihrer Tochter ein Festnetztelefon geschenkt, um sie vor Smartphones zu schützen. Das Video von Maddie hat auf TikTok über drei Millionen Aufrufe erreicht. Die Eltern haben das „Wait Until 8th“-Versprechen unterzeichnet, um den Zugang zu Smartphones hinauszuzögern. (Quelle: Frankfurter Rundschau)
Auch Eltern haben Angst vor miesen Noten
Die Angst vor schlechten Noten ist nicht nur ein Thema für Kinder, sondern auch für Eltern. Isabel Ruland, eine pädagogische Fachautorin, erklärt, dass viele Eltern ihre eigenen Ängste und Erinnerungen auf die Noten ihrer Kinder projizieren. Oftmals reagieren sie mit Strafen, was jedoch den Druck und die Angst nur erhöht. Stattdessen empfiehlt Ruland, verständnisvoll zu reagieren und den Kindern Halt zu bieten, wenn sie mit schlechten Noten konfrontiert werden.
Ruland betont, dass es wichtig ist, die Situation durch die Augen des Kindes zu sehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Eltern sollten sich aktiv am Schulalltag beteiligen, indem sie beispielsweise beim gemeinsamen Essen den Stundenplan durchgehen und das Kind ermutigen, über seinen Tag zu sprechen. Diese Ansätze fördern nicht nur das Lernen, sondern stärken auch die Beziehung zwischen Eltern und Kind.
Zusammenfassung: Eltern haben oft Angst vor den Noten ihrer Kinder, was zu Druck und Stress führt. Isabel Ruland empfiehlt, verständnisvoll zu reagieren und aktiv am Schulalltag teilzunehmen, um das Lernen zu unterstützen. (Quelle: WEB.DE)
Was Eltern über das Lernentwicklungsgespräch wissen sollten
Das Lernentwicklungsgespräch ist ein wichtiges Element im Schulalltag, das Eltern und Lehrern die Möglichkeit gibt, über die Fortschritte und Herausforderungen der Schüler zu sprechen. Es ist entscheidend, dass Eltern gut vorbereitet in diese Gespräche gehen, um die bestmögliche Unterstützung für ihre Kinder zu gewährleisten. Dabei sollten sie sich über die Lernziele und die individuellen Stärken und Schwächen ihres Kindes informieren.
Ein offener Dialog zwischen Eltern und Lehrern kann dazu beitragen, Missverständnisse auszuräumen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um die Lernentwicklung des Kindes zu fördern. Eltern sollten auch bereit sein, Feedback anzunehmen und gegebenenfalls Anpassungen im Lernumfeld vorzunehmen, um die bestmöglichen Voraussetzungen für den schulischen Erfolg zu schaffen.
Zusammenfassung: Lernentwicklungsgespräche sind wichtig für die Unterstützung der Schüler. Eltern sollten gut vorbereitet sein und einen offenen Dialog mit Lehrern führen, um die Lernentwicklung ihrer Kinder zu fördern. (Quelle: STERN.de)
Betreuung in der Landeshauptstadt: Das schätzen Düsseldorfer Eltern an kirchlichen Kitas
In Düsseldorf bleibt die Nachfrage nach Plätzen in konfessionell geprägten Kitas trotz sinkender Kirchenbesuche hoch. Eltern schätzen vor allem die familiäre Atmosphäre und die Wertevermittlung in diesen Einrichtungen. Ein Besuch in der katholischen Kindertagesstätte St. Nikolaus zeigt, dass viele Eltern ihre Kinder gerne in einem Umfeld wissen, das christliche Werte fördert.
Die Eltern betonen, dass die Nähe zur eigenen Wohnsituation und die Qualität der Betreuung entscheidend für ihre Wahl sind. In der Kita St. Nikolaus spielen die Kinder in einem liebevollen Umfeld, was den Eltern ein gutes Gefühl gibt. Diese Kitas bieten nicht nur Betreuung, sondern auch eine wertvolle Erziehung, die auf den christlichen Werten basiert.
Zusammenfassung: Düsseldorfer Eltern schätzen kirchliche Kitas wegen der familiären Atmosphäre und Wertevermittlung. Die Nähe zur Wohnsituation und die Qualität der Betreuung sind entscheidend für ihre Wahl. (Quelle: RP Online)
Revolution für Eltern: Regierung plant große Erleichterung direkt nach Geburt
Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform, die den Zugang zu Sozialleistungen für Eltern nach der Geburt ihres Kindes erleichtern soll. Bundessozialministerin Bärbel Bas kündigte an, dass Kindergeld künftig ohne vorherigen Antrag direkt nach der Geburt ausgezahlt werden soll. Dies soll den bürokratischen Aufwand für frischgebackene Eltern erheblich reduzieren.
Die Reform zielt darauf ab, die verschiedenen Sozialleistungen zu bündeln und den Zugang zu vereinfachen. Eltern sollen nicht mehr mehrere Anträge bei verschiedenen Behörden stellen müssen, sondern alle Leistungen aus einer Hand erhalten. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Sozialstaat transparenter und effizienter zu gestalten.
Zusammenfassung: Die Bundesregierung plant eine Reform, die den Zugang zu Sozialleistungen für Eltern nach der Geburt erleichtert. Kindergeld soll künftig ohne Antrag direkt ausgezahlt werden, um bürokratische Hürden abzubauen. (Quelle: morgenpost.de)
Schulen in Deutschland: Lehrerin in Rente kritisiert Wahrnehmung von Eltern
Die ehemalige Lehrerin Luitgard Richter-Eisenberg kritisiert die Wahrnehmung von Eltern, die oft die Schuld für schulische Probleme bei den Lehrern suchen. Sie betont, dass es wichtig ist, auch die Verantwortung der Kinder zu berücksichtigen. In ihrer 40-jährigen Laufbahn hat sie beobachtet, dass Eltern häufig zu hohe Ansprüche an Lehrer stellen und die Fehler im System nicht erkennen.
Richter-Eisenberg fordert eine realistischere Sichtweise auf die Herausforderungen im Bildungssystem und plädiert für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern. Nur durch einen offenen Dialog können Lösungen gefunden werden, die sowohl den Lehrern als auch den Schülern zugutekommen.
Zusammenfassung: Luitgard Richter-Eisenberg kritisiert die Wahrnehmung von Eltern, die oft die Schuld bei Lehrern suchen. Sie fordert eine realistischere Sichtweise und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern. (Quelle: FAZ)
Quellen:
- Eltern schenken ihrer Tochter Festnetztelefon – und erleben schöne Überraschung
- Auch Eltern haben Angst vor miesen Noten
- Was Eltern über das Lernentwicklungsgespräch wissen sollten
- Betreuung in der Landeshauptstadt: Das schätzen Düsseldorfer Eltern an kirchlichen Kitas
- Revolution für Eltern: Regierung plant große Erleichterung direkt nach Geburt
- Schulen in Deutschland: Lehrerin in Rente kritisiert Wahrnehmung von Eltern