Elternschaft im Fokus: Schuld, Arbeitszeiten und neue Erziehungsmethoden im Wandel
Autor: Eltern-Echo Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Schmidbauer thematisiert unrealistische Erwartungen an Eltern, während der WSI-Report die ungleiche Verteilung von Arbeitszeiten und Sorgearbeit zwischen Müttern und Vätern beleuchtet.
Schwierige Kindheit, ewige Vorwürfe: Warum Eltern nicht immer Schuld an allem sind
Die Beziehung zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern ist oft von Komplexität geprägt. Der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer erklärt, dass die Suche nach der Schuld der Eltern häufig in Sackgassen führt. In seinem Buch "Böse Väter, kalte Mütter?" beleuchtet er die Dynamiken von Schuld und Verantwortung und zeigt auf, dass Eltern auch als "Opfer" der Bewertungen ihrer Kinder betrachtet werden können. Schmidbauer betont, dass die kindlichen Erwartungen an die Eltern oft unrealistisch sind und dass diese Erwartungen die Beziehung belasten können.
„Die Tragik des menschlichen Lebens ist, dass wir unsere kindlichen Erwartungen nie so ganz loswerden.“ - Wolfgang Schmidbauer
Zusammenfassung: Schmidbauer thematisiert die unrealistischen Erwartungen, die Kinder an ihre Eltern stellen, und die daraus resultierenden Konflikte.
Arbeitszeiten von Eltern: Papa ist dann mal weg
Eine aktuelle Analyse des Gleichstellungsreports des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) zeigt, dass Teilzeitarbeit, insbesondere bei Müttern, oft mit unbezahlter Sorgearbeit einhergeht. Während Frauen ihre Arbeitszeit reduzieren, um sich um die Familie zu kümmern, erhöhen Männer häufig ihre Arbeitszeit. Diese Ungleichheit führt dazu, dass Frauen im Schnitt weniger verdienen und finanziell abhängiger sind. Politische Maßnahmen zur Förderung von Vollzeitbeschäftigung sind notwendig, um diese Ungleichheiten zu beseitigen.
Zusammenfassung: Der WSI-Report beleuchtet die ungleiche Verteilung von Arbeitszeiten und Sorgearbeit zwischen Müttern und Vätern in Deutschland.
Eltern erfahren erst nach Monaten, dass ihr Kind in Kita missbraucht worden sein könnte
In einem erschütternden Fall in der Südpfalz wurden Eltern erst Monate nach einem ersten Verdachtsfall über mögliche sexuelle Übergriffe auf ihre Kinder in einer katholischen Kita informiert. Das Bistum Speyer entschuldigte sich für die verspätete Information und betonte, dass die Abläufe in Zukunft verbessert werden müssen, um das Kindeswohl zu gewährleisten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Erzieher, dem in mehreren Fällen sexueller Missbrauch vorgeworfen wird.
Zusammenfassung: Eltern wurden zu spät über Missbrauchsvorwürfe in einer Kita informiert, was zu erheblicher Verunsicherung führte.
„Habe die typischen Boomer-Eltern-Probleme“: Tochter denkt offen über Kontaktabbruch nach
Eine 32-jährige Frau überlegt, den Kontakt zu ihren Eltern drastisch zu reduzieren, nachdem sie jahrelange Konflikte erlebt hat. In einem Reddit-Post beschreibt sie, wie ihre Eltern ihre Erziehungsregeln missachten und ihre Gefühle bagatellisieren. Die Resonanz auf ihren Erfahrungsbericht zeigt, dass sie mit ihrem Dilemma nicht allein ist, da viele Menschen ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Experten bestätigen, dass Kontaktabbrüche zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern zunehmend verbreitet sind.
Zusammenfassung: Die Überlegungen einer Tochter, den Kontakt zu ihren Eltern abzubrechen, spiegeln ein weit verbreitetes Phänomen wider.
7 Dinge, die Eltern heute in der Erziehung komplett anders machen als Boomer
Die Erziehungsmethoden haben sich in nur einer Generation grundlegend verändert. Während Boomer-Eltern oft autoritär waren, setzen Millennials auf Dialog und emotionale Intelligenz. Sie fördern die digitale Medienkompetenz ihrer Kinder und legen Wert auf Nachhaltigkeit. Diese Veränderungen sind eine Antwort auf die gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit und zielen darauf ab, Kinder besser auf die Zukunft vorzubereiten.
Zusammenfassung: Millennials erziehen ihre Kinder anders als die Boomer-Generation, indem sie auf Dialog, emotionale Intelligenz und Nachhaltigkeit setzen.
Paket und gute Wünsche für Eltern Neugeborener
In Falkenstein wurden vier Elternpaare zur Übergabe von Elternpaketen eingeladen. Bürgermeisterin Heike Fries überreichte den frischgebackenen Eltern Geschenke, die Informationen vom Landratsamt, Windelsäcke und ein personalisiertes Halstuch enthielten. Diese Initiative soll den neuen Eltern Unterstützung bieten und ihnen eine gute Zeit mit ihren Neugeborenen wünschen.
Zusammenfassung: Eine Initiative in Falkenstein unterstützt neue Eltern mit Informationspaketen und guten Wünschen.
Quellen:
- Schwierige Kindheit, ewige Vorwürfe: Warum Eltern nicht immer Schuld an allem sind
- Arbeitszeiten von Eltern: Papa ist dann mal weg
- Eltern erfahren erst nach Monaten, dass ihr Kind in Kita missbraucht worden sein könnte
- „Habe die typischen Boomer-Eltern-Probleme“: Tochter denkt offen über Kontaktabbruch nach
- 7 Dinge, die Eltern heute in der Erziehung komplett anders machen als Boomer
- Paket und gute Wünsche für Eltern Neugeborener