Großeltern in der Kritik: Vorsicht beim Umgang mit Neugeborenen und Küssen
Autor: Eltern-Echo Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Großeltern sollten beim Umgang mit Neugeborenen vorsichtiger sein, insbesondere beim Küssen, um die Grenzen der Kinder zu respektieren.
Fehler im Umgang mit Neugeborenen: Großeltern in der Kritik
Eine Erziehungsexpertin, Heike vom Heede, warnt in einem aktuellen Interview der Frankfurter Rundschau vor den Gefahren, die beim Umgang von Großeltern mit Neugeborenen entstehen können. Besonders das Küssen auf den Mund wird als problematisch angesehen, da es als „Liebeskuss zwischen Erwachsenen“ interpretiert werden kann. Die Expertin betont, dass Kinder erst lernen müssen, den Unterschied zwischen elterlicher Zärtlichkeit und erwachsenen Liebesbeziehungen zu verstehen.
Die Familienberaterin empfiehlt, dass Kuscheln und Körperkontakt nur einem ausgewählten Kreis erlaubt sein sollten und nicht jedem Familienmitglied. Sie hebt hervor, dass Kinder niemals zum Küssen oder Kuscheln gedrängt werden sollten, da dies ihre Selbstbestimmung beeinträchtigen kann. Die Kommentare zu diesem Thema sind gemischt, wobei viele Eltern die Wichtigkeit von Grenzen unterstützen.
„Küssen auf den Mund von Oma kann gesundheitliche Risiken mit sich bringen“, warnt die Expertin.
Zusammenfassung: Großeltern sollten beim Umgang mit Neugeborenen vorsichtiger sein, insbesondere beim Küssen. Kinder müssen lernen, ihre Grenzen zu setzen und zu respektieren.
Elternschaft: Scham und Erschöpfung im Alltag
In einem Interview mit den Kieler Nachrichten äußert die Pädagogin Kathleen Schäfer, dass viele Eltern sich schämen, ihre Erschöpfung zuzugeben. Der Druck, den Ansprüchen der modernen Elternschaft gerecht zu werden, ist enorm, während die Entlastung oft ausbleibt. Viele Mütter und Väter fühlen sich überfordert und kämpfen mit Schuldgefühlen, was zu einem Gefühl der Isolation führen kann.
Schäfer betont, dass es wichtig ist, über diese Themen offen zu sprechen und Unterstützung zu suchen. Die Herausforderungen der Elternschaft sollten nicht allein getragen werden, und es ist entscheidend, dass Eltern sich gegenseitig unterstützen und Verständnis füreinander aufbringen.
„Viele lieben ihre Kinder, aber halten den Alltag kaum noch aus“, sagt Schäfer.
Zusammenfassung: Eltern stehen unter immensem Druck und fühlen sich oft erschöpft und schuldig. Offene Gespräche und gegenseitige Unterstützung sind entscheidend.
Neues Angebot für trauernde Eltern in Esslingen
Die Esslinger Zeitung berichtet über ein neues Unterstützungsangebot für Eltern, die ein krankes Kind verloren haben. Sabine Fischer, deren Tochter Lenya mit nur acht Jahren starb, möchte anderen Eltern helfen, die mit ihrer Trauer umgehen müssen. Der Verlust eines Kindes ist eine unvorstellbare Belastung, und viele Eltern fühlen sich in ihrer Trauer allein gelassen.
Fischer plant, eine Trauergruppe zu gründen, um betroffenen Eltern einen Raum zu bieten, in dem sie ihre Erfahrungen teilen und Unterstützung finden können. Diese Initiative zielt darauf ab, den betroffenen Eltern zu helfen, ihre Trauer zu verarbeiten und sich nicht isoliert zu fühlen.
„Der Tod eines Kindes reißt Eltern den Boden unter den Füßen weg“, beschreibt Fischer die Situation.
Zusammenfassung: Sabine Fischer plant eine Trauergruppe in Esslingen, um Eltern, die ein Kind verloren haben, Unterstützung zu bieten und den Austausch zu fördern.
Tipps für Eltern bei Einschlafproblemen
In Korschenbroich fand ein Elternkurs statt, der sich mit dem Thema Einschlafprobleme bei Kindern beschäftigte. Unter dem Titel „Schlaf, Kindlein schlaf – doch bitte endlich“ wurden den Eltern wertvolle Tipps zu Abendritualen und der Schaffung von Geborgenheit vermittelt. Die Referentin erklärte, dass viele Kinder Schwierigkeiten haben, zur Ruhe zu kommen, was für die Eltern sehr belastend sein kann.
Die Veranstaltung zielte darauf ab, den Eltern zu helfen, eine entspannende Abendroutine zu etablieren, die den Kindern das Einschlafen erleichtert. Die Bedeutung von Geborgenheit und einer ruhigen Umgebung wurde besonders hervorgehoben, um den Kindern zu helfen, sich sicher und wohl zu fühlen.
„Für Kinder ist alles aufregend, selbst eine umgefallene Wasserflasche in der Kita“, erklärte die Referentin.
Zusammenfassung: Ein Elternkurs in Korschenbroich bietet Tipps zur Verbesserung der Einschlafsituation von Kindern und betont die Wichtigkeit von Geborgenheit.
Digitale Sexualität: Aufklärung für Eltern
Das Eichsfelder Tageblatt berichtet über die Herausforderungen, die Eltern bei der Aufklärung ihrer Kinder über digitale Sexualität begegnen. Die Göttinger Sexualpädagogin Madita Oeming betont, dass es für viele Eltern bereits schwierig ist, offen über Themen wie Sexting und Pornografie zu sprechen. Sie empfiehlt, den Dialog mit den Kindern zu suchen und Verbote zu vermeiden, da diese oft nicht effektiv sind.
Oeming hebt hervor, dass es wichtig ist, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der Kinder Fragen stellen können. Die Aufklärung sollte altersgerecht erfolgen und die Eltern sollten sich aktiv mit den Themen auseinandersetzen, um ihren Kindern die nötige Unterstützung zu bieten.
„Für manche Eltern ist es schon schwierig, ‚Penis‘ zu sagen“, beschreibt Oeming die Hemmungen.
Zusammenfassung: Eltern sollten offen mit ihren Kindern über digitale Sexualität sprechen und eine vertrauensvolle Umgebung schaffen, um Fragen zu klären.
Valentinstagsgeschenke für Paare
Auf der Webseite Eltern.de werden fünf kreative Valentinstagsgeschenke vorgestellt, die Paaren helfen sollen, ihre Beziehung zu stärken. Die Geschenke sind darauf ausgelegt, den Eltern eine achtsame Zeit zu zweit zu ermöglichen, trotz des hektischen Familienalltags. Dazu gehören Spiele und Bücher, die Gespräche anregen und gemeinsame Erlebnisse fördern.
Die Vorschläge reichen von einem Kartenspiel, das Paare zum Reden bringt, bis hin zu einer „Losbox für Paare“, die 50 Ideen für gemeinsame Aktivitäten bietet. Diese Geschenke sollen dazu beitragen, dass Paare sich wieder näherkommen und die Verbindung zueinander stärken.
„Eltern sein, Paar bleiben“ ist das Motto, das die Bedeutung der Beziehung zwischen den Partnern unterstreicht.
Zusammenfassung: Eltern.de präsentiert fünf Geschenke für den Valentinstag, die Paaren helfen, ihre Beziehung zu pflegen und Zeit zu zweit zu genießen.
Quellen:
- „Aber dann meckern“: Vor allem Großeltern machen Fehler beim Umgang mit Neugeborenen
- Wenn Eltern sich schämen: Liebe, Erschöpfung und falsche Ideale
- Mutter verliert ihr krankes Kind – Neues Angebot für Eltern geplant
- Kurs für Eltern in Korschenbroich: Wenn die Einschlafprobleme der Kleinen an den Nerven der Eltern zehren
- Sexting und Pornos: Wie Eltern mit Kindern über digitale Sexualität sprechen
- Selten Zeit zu zweit? Wir zeigen euch 5 Valentinstagsgeschenke für eine achtsame Paarzeit