Millennial-Eltern setzen auf Retro-Parenting: Weniger Bildschirmzeit, mehr Spielzeit

Millennial-Eltern setzen auf Retro-Parenting: Weniger Bildschirmzeit, mehr Spielzeit

Autor: Eltern-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Millennial-Eltern setzen auf „Retro-Parenting“ mit weniger Bildschirmzeit, während Experten warnen, dass Kinder im digitalen Zeitalter motorische Fähigkeiten und Kreativität verlieren.

Millennial-Eltern bringen Erziehungstrend von vor 30 Jahren zurück

Immer mehr Millennials orientieren sich bei der Erziehung ihrer Kinder an den Erfahrungen ihrer eigenen Kindheit in den 1990er Jahren. Der Trend, der als „Retro-Parenting“ bezeichnet wird, fördert weniger Bildschirmzeit und mehr analoge Erlebnisse. Paula Bleckmann, Professorin für Medienpädagogik, hebt hervor, dass die „Medien-Diät der 90er-Jahre“ gesünder für Kinder war, da der späte Zugang zu digitalen Medien besser an die kindliche Entwicklung angepasst war.

„Wenn alles mit einem Wisch oder Klick wie von Zauberhand sofort da ist, wird zwar die kindliche Ungeduld befriedigt, aber nicht die kindliche Neugier.“ - Paula Bleckmann

Bleckmann empfiehlt, Kindern mehr Zeit für freies Spiel und Draußensein zu geben, um ihre Resilienz zu fördern. Sie warnt jedoch davor, die 90er Jahre idealisiert zu betrachten, da wichtige gesellschaftliche Fortschritte nicht zurückgeworfen werden sollten.

Zusammenfassung: Retro-Parenting fördert analoge Erlebnisse und weniger Bildschirmzeit, was als gesünder für die kindliche Entwicklung angesehen wird. Es gibt jedoch auch Risiken, die Errungenschaften der modernen Gesellschaft zu ignorieren.

Psychische Krise bei Kindern: Wieso Eltern der Mut fehlt

Christine Freitag, Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, betont, dass nicht die psychische Gesundheit von Kindern in den letzten 20 Jahren gesunken ist, sondern der Umgang damit. Viele Eltern geben aus Angst, etwas falsch zu machen, früh Verantwortung ab und suchen nicht rechtzeitig Hilfe. Freitag fordert mehr Mut von Eltern, Lehrern und Erziehern, um Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Sie schlägt vor, niedrigschwellige Hilfsangebote an Schulen und Kindergärten zu schaffen, um Kinder und Jugendliche besser zu unterstützen. Die Corona-Pandemie hat die Inanspruchnahme von Hilfsangeboten erhöht, was zeigt, dass viele Kinder auch mit einfachen Mitteln stabilisiert werden könnten.

Zusammenfassung: Der Umgang mit psychischen Problemen bei Kindern hat sich nicht verschlechtert, jedoch fehlt es an Handlungskompetenz bei den Eltern. Es wird mehr Mut gefordert, um Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Clevere Idee für Eltern: Warum eine „volle“ Windel Ihr Geld schützt

Eine Mutter hat einen kreativen Sicherheitstrick entwickelt, um ihre Wertsachen bei Ausflügen mit Kindern zu schützen. Sie versteckt ihre Wertsachen in einer Windel, die so aussieht, als wäre sie voll. Dieser Tipp wurde von der Polizei Hamburg als cleverer Lifehack ausgezeichnet. Die Polizei rät jedoch, Wertsachen nicht unbeaufsichtigt zu lassen und nur das Nötigste mitzunehmen.

Die Polizei empfiehlt zudem, keine offenen Taschen zu verwenden und wichtige Nummern von Ausweisdokumenten sicher zu Hause aufzubewahren. Dieser Trick ist besonders für kleinere Beträge geeignet, sollte aber mit Vorsicht angewendet werden.

Zusammenfassung: Eine Mutter versteckt Wertsachen in einer Windel, um sie bei Ausflügen zu schützen. Die Polizei unterstützt diesen kreativen Ansatz, warnt jedoch vor den Risiken, Wertsachen unbeaufsichtigt zu lassen.

Röthlein: Wenn Eltern am Limit sind

Sabrina Röder, eine Coachin aus Schweinfurt, bietet Familien Unterstützung, die am Limit sind. Ihr Arbeitsraum, den sie als „Lounge of Lässig“ bezeichnet, soll ein Ort der Ruhe und Balance für Familien sein. Sie hilft Eltern, die sich überfordert fühlen, ihre Herausforderungen zu bewältigen und wieder in ihre Kraft zu kommen.

Röder betont die Wichtigkeit, dass Eltern sich selbst und ihre Bedürfnisse nicht aus den Augen verlieren, um ihren Kindern ein gesundes Vorbild zu sein. Ihre Arbeit zielt darauf ab, Familien zu stärken und ihnen zu helfen, ihre Dynamik zu verbessern.

Zusammenfassung: Sabrina Röder unterstützt überforderte Eltern in ihrer „Lounge of Lässig“, um ihnen zu helfen, ihre Balance zurückzugewinnen und ihre Herausforderungen zu meistern.

Kita in Gütersloh plötzlich geschlossen: Eltern sind verärgert über Verhalten der Stadt

Die Eltern der Kita Haegestraße in Gütersloh sind verärgert, da sie kurzfristig über die Schließung der Einrichtung informiert wurden. Die Schließung erfolgt innerhalb von drei Tagen, obwohl bekannt war, dass das Gebäude marode ist. Die Eltern fragen sich, warum die Stadt nicht früher reagiert hat.

Die plötzliche Schließung stellt die Eltern vor große Herausforderungen, da sie kurzfristig eine neue Betreuung für ihre Kinder finden müssen. Die Unzufriedenheit über die Kommunikation der Stadt ist groß.

Zusammenfassung: Eltern in Gütersloh sind verärgert über die kurzfristige Schließung der Kita Haegestraße und die mangelhafte Kommunikation der Stadt über den Zustand des Gebäudes.

Erziehung im digitalen Zeitalter: Was Kids nicht mehr können

Im digitalen Zeitalter haben viele Kinder Schwierigkeiten mit grundlegenden motorischen Fähigkeiten. Studien zeigen, dass ein Drittel der Kinder im Vorschulalter motorischen Förderbedarf aufweist. Dies hat Auswirkungen auf die gesamte gesunde Entwicklung der Kinder.

Zusätzlich wird festgestellt, dass Kinder in der heutigen Zeit oft nicht mehr lernen, Langeweile auszuhalten, was ihre Kreativität und Resilienz beeinträchtigt. Experten raten Eltern, ihren Kindern mehr Freiraum zu geben, um selbstständig zu spielen und ihre Fantasie zu nutzen.

Zusammenfassung: Viele Kinder haben im digitalen Zeitalter Probleme mit motorischen Fähigkeiten und der Kreativität. Experten empfehlen, Langeweile zuzulassen, um die Entwicklung zu fördern.

Quellen: