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Drei von vier Eltern unterstützen Social-Media-Verbot für Kinder
Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigt, dass eine breite Mehrheit in mehreren europäischen Ländern ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren befürwortet. In Deutschland unterstützen 74 Prozent der Befragten ein solches Verbot, während in Frankreich sogar 79 Prozent dafür sind. Die Umfrage verdeutlicht, dass das Thema in der Gesellschaft auf großes Interesse stößt und viele Eltern besorgt über die Auswirkungen sozialer Medien auf ihre Kinder sind.
„Die meisten Mütter funktionieren, aber sie spüren sich nicht mehr“, sagt Sarina Hettich, die sich für mehr Leichtigkeit im Familienleben einsetzt.
In Deutschland haben sowohl die SPD als auch die CDU Vorschläge für ein Verbot ab 14 beziehungsweise 16 Jahren unterbreitet. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, wie die von CSU-Chef Markus Söder, der selbst ein aktiver Nutzer von Instagram ist. Die Umfrage zeigt, dass die Zustimmung zum Verbot unter den Anhängern von CDU/CSU und SPD am höchsten ist, während die Unterstützung unter AfD-Wählern mit 56 Prozent am geringsten ausfällt.
Zusammenfassung: 74 Prozent der Deutschen unterstützen ein Social-Media-Verbot für Kinder, wobei die Zustimmung unter Eltern besonders hoch ist. Politische Differenzen zeigen sich in den Vorschlägen der Parteien.
Mehr Leichtigkeit: Bielefelderin holt Eltern aus dem „Funktioniermodus“
Sarina Hettich, eine Mutter aus Bielefeld, möchte Eltern und Kinder auf besondere Art verbinden und Mütter unterstützen, sich als Frau nicht zu vergessen. In ihrem neuen Raum für Familien fördert sie Bewegung, Begegnung und persönliche Entwicklung. Hettich betont, dass viele Eltern sich gestresst fühlen und in einer „Perfektionismus-Falle“ gefangen sind, die durch soziale Medien verstärkt wird.
In ihrem Kurs „ContaKids“ bringt sie Eltern und Kinder spielerisch zusammen, um Vertrauen und Körperwahrnehmung zu stärken. Hettich möchte einen Raum schaffen, in dem Mütter sich neu orientieren und ihre eigenen Bedürfnisse ernst nehmen können. Sie glaubt, dass Mutterschaft eine Reise zurück zu sich selbst ist und dass es wichtig ist, die eigenen Bedürfnisse nicht zu vernachlässigen.
Zusammenfassung: Sarina Hettich fördert mit ihrem Konzept „ContaKids“ die Verbindung zwischen Eltern und Kindern und setzt sich für mehr Leichtigkeit im Familienleben ein.
Hilfe für Eltern nach der Trennung
In Remscheid bietet die Psychologische Beratungsstelle eine neue Serie an, die sich an Eltern nach einer Trennung richtet. Die Infoabende sollen Eltern Tipps geben, wie sie ihre Kinder in dieser schwierigen Zeit unterstützen können und wie sie auch getrennt gut zusammenarbeiten können. Die Treffen finden regelmäßig dienstags oder donnerstags statt und bieten eine Plattform für Austausch und Unterstützung.
Die ersten Termine beginnen am 2. April und bieten Eltern die Möglichkeit, sich über die Herausforderungen und Lösungen in der Erziehung nach einer Trennung auszutauschen. Die Beratungsstelle möchte damit einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Familien in Krisensituationen leisten.
Zusammenfassung: Die Psychologische Beratungsstelle in Remscheid bietet Infoabende für Eltern nach einer Trennung an, um Unterstützung und Tipps für die Erziehung der Kinder zu geben.
Quellen:
- Drei von vier Eltern unterstützen Social-Media-Verbot für Kinder – eine Wählergruppe eher skeptisch
- Mehr Leichtigkeit: Bielefelderin holt Eltern aus dem „Funktioniermodus“
- Wie ein schwules Paar auf Instagram von Familie und Vaterschaft erzählt
- Eltern in Großostheim fragen: Warum wurde die Kindergarten-Leitung plötzlich versetzt?
- Neues Altersvorsorgedepot: Bringt es Eltern besonders viel Geld?
- Hilfe für Eltern nach der Trennung













