Inhaltsverzeichnis:
Mit Eltern im Hörsaal: Auch Unis kennen Helikoptereltern
Immer mehr Eltern begleiten die akademische Laufbahn ihrer Kinder, was an vielen Universitäten bereits zur Normalität geworden ist. An der Frankfurt University of Applied Sciences finden regelmäßig digitale Elterninfoabende statt, während die Universität Marburg ein virtuelles Eltern-Café anbietet. Diese Veranstaltungen bieten Eltern die Möglichkeit, sich über die Studienorganisation, Abschlussarten und Zulassungsverfahren zu informieren.
„Wir waren total erstaunt über den Andrang“, sagt die Studienberaterin Elisabeth Kummert, die seit fast 20 Jahren an der Goethe-Universität tätig ist.
Die erste Infoveranstaltung für Eltern wurde 2009 ins Leben gerufen, um den wachsenden Fragen der Eltern während der Bewerbungsphase gerecht zu werden. Kummert berichtet, dass die Veranstaltungen stets ausgebucht sind und die Eltern heute viel selbstverständlicher teilnehmen als noch vor einigen Jahren.
Zusammenfassung: Die Unterstützung von Eltern in der Hochschulausbildung ist gestiegen, was zu einer stärkeren Einbindung in die akademische Laufbahn ihrer Kinder führt.
Psychologen zum Fall Elias (†3): Warum Eltern ihr Kind zu Tode quälen
Im Fall des kleinen Elias, der von seinen Eltern über Monate hinweg misshandelt wurde, äußern sich Psychologen zu den Motiven hinter solch grausamen Taten. Der bekannte Rechtsmediziner Prof. Michael Tsokos bezeichnet die Eltern als „Bestien in Menschengestalt“ und erklärt, dass die Dynamik hinter dem Mord erschreckend sei. Die Eltern hatten ihren Sohn über Monate hinweg gefoltert, was schließlich zu seinem Tod führte.
Die Psychologen betonen, dass solche extremen Verhaltensweisen oft auf tiefere psychische Probleme der Eltern hinweisen. Die Taten sind nicht nur ein Verbrechen, sondern auch ein Zeichen für eine gestörte Beziehung zwischen Eltern und Kind.
Zusammenfassung: Der Fall Elias zeigt die erschreckenden Konsequenzen von elterlicher Gewalt und wirft Fragen zu den psychologischen Hintergründen auf.
Gefesselt, eingesperrt, hungrig: Eltern misshandeln Vorschulkind – bis es flüchtet
Ein weiteres erschütterndes Beispiel für elterliche Gewalt zeigt sich im Fall eines Vorschulkindes, das über ein Jahr lang von seinem Vater und seiner Stiefmutter misshandelt wurde. Die Eltern fesselten den Jungen mit Kabelbindern, sperrten ihn in den Keller und verweigerten ihm Essen und Trinken. Nach einem Jahr der Qual gelang dem Kind schließlich die Flucht und es wurde von einer Passantin auf einer Landstraße entdeckt.
Das Landgericht Augsburg wird nun über das Urteil gegen die Eltern entscheiden, die bereits zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt wurden. Die Staatsanwaltschaft fordert erneut hohe Haftstrafen, während die Verteidigung auf mildere Strafen plädiert.
Zusammenfassung: Der Fall verdeutlicht die Gefahren von elterlicher Gewalt und die Notwendigkeit, solche Misshandlungen zu ahnden.
Doppelt hoch drei: Eltern in Bayern erleben die dritte Schwangerschaft mit Zwillingen
In Fürth, Bayern, erwarten Eltern zum dritten Mal Zwillinge, was eine äußerst seltene Situation darstellt. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Familie dreimal Zwillinge bekommt, liegt bei 1 zu 612.000. Die Oberärztin Anja Forster erklärte, dass diese Chance sogar geringer ist als die Wahrscheinlichkeit, im Lotto fünf Richtige zu ziehen.
Die Familie hat bereits Erfahrung mit Zwillingsgeburten, was auf eine mögliche genetische Veranlagung hinweist. Die Eltern freuen sich auf die Geburt der Zwillinge im Juni und haben möglicherweise bereits Namen im Kopf.
Zusammenfassung: Die Geburt von Zwillingen ist eine seltene und erfreuliche Nachricht für die Familie in Bayern, die nun zum dritten Mal doppelten Nachwuchs erwartet.
Eltern quälen Sohn ein Jahr lang – Gericht verkündet Urteil
Das Augsburger Landgericht hat über die Misshandlungen eines Vorschulkindes entschieden, das über ein Jahr lang von seinen Eltern gefoltert wurde. Der Junge wurde mit Kabelbindern gefesselt, eingesperrt und ihm wurde Essen und Trinken verweigert. Die Eltern hatten die Taten teilweise zugegeben, zeigten jedoch wenig Reue.
Die Staatsanwaltschaft fordert erneut Haftstrafen von mehr als drei Jahren für die Angeklagten, die bereits im ersten Prozess verurteilt wurden. Der Fall wirft ein grelles Licht auf die Problematik von Kindesmisshandlung und die Verantwortung der Eltern.
Zusammenfassung: Der Fall verdeutlicht die schweren Folgen von elterlicher Gewalt und die Notwendigkeit, solche Taten konsequent zu verfolgen.
Quellen:
- Mit Eltern im Hörsaal: Auch Unis kennen Helikoptereltern
- Psychologen zum Fall Elias (†3): Warum Eltern ihr Kind zu Tode quälen
- Psychologie-Tipp für Eltern: 2 Merkmale, die Hochbegabung zeigen könnten
- Gefesselt, eingesperrt, hungrig: Eltern misshandeln Vorschulkind – bis es flüchtet
- Doppelt hoch drei: Eltern in Bayern erleben die dritte Schwangerschaft mit Zwillingen
- Eltern quälen Sohn ein Jahr lang – Gericht verkündet Urteil













