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Eltern machen sich zu Tanzbären ihrer Kinder
In einem Interview mit dem Erziehungswissenschaftler Dr. Albert Wunsch wird die Problematik der Verwöhnung von Kindern thematisiert. Wunsch, der bereits vor 25 Jahren in seinem Bestseller „Die Verwöhnungsfalle“ auf die negativen Folgen der Maxime „alles haben, alles dürfen, alles wollen“ hinwies, sieht die Eltern oft als Hauptverursacher dieser Entwicklung. Er betont, dass viele Eltern sich zu „Tanzbären“ ihrer Kinder machen und dadurch die Eigenverantwortung der Kinder untergraben.
„Meist sind die Eltern das Problem“ - Dr. Albert Wunsch
Wunsch hat in den letzten Jahren mit Tausenden von Eltern und Fachkräften über die Herausforderungen in der Erziehung gesprochen und warnt vor den langfristigen Folgen einer übermäßigen Verwöhnung. Die Diskussion über alte und neue Erziehungsprobleme bleibt somit aktueller denn je.
Zusammenfassung: Dr. Albert Wunsch kritisiert die Verwöhnung von Kindern durch ihre Eltern und warnt vor den negativen Folgen dieser Erziehungsmethoden.
Eltern oder Staat: Wer muss sich um das Pausenbrot kümmern?
In Frankfurt wird derzeit diskutiert, ob die Stadt ein kostenloses Schulfrühstück für Grundschüler anbieten sollte. Der Vorschlag, ein solches Programm einzuführen, zielt darauf ab, Kinder zu unterstützen, die vor der Schule nicht frühstücken. Der Verein Brotzeit hat bereits bewiesen, dass es möglich ist, bedürftige Kinder zu versorgen, ohne ein großes kommunales Programm aufzubauen.
Die Erfahrungen zeigen, dass nur etwa zehn Prozent der Kinder ein Schulfrühstück in Anspruch nehmen, was die Notwendigkeit eines umfangreichen Programms in Frage stellt. Kritiker argumentieren, dass die Stadt nicht die Verantwortung für die Verpflegung der Kinder übernehmen sollte, da die meisten Familien in der Lage sind, für ihre Kinder zu sorgen.
Zusammenfassung: In Frankfurt wird über die Einführung eines kostenlosen Schulfrühstücks diskutiert, während der Verein Brotzeit bereits erfolgreich bedürftige Kinder versorgt.
Späte Scheidung: Meine Eltern trennen sich nach 51 Ehejahren
Die Scheidungsraten nach langjährigen Ehen, auch als „Spät-Scheidungen“ bekannt, haben in Deutschland zugenommen. Berichten zufolge scheitert mittlerweile jede sechste Ehe nach der Silberhochzeit. Eine Tochter berichtet von der Trennung ihrer Eltern nach 51 Jahren, was sie als „Scheidungskind“ in eine neue Rolle zwingt.
Die Gründe für die Trennung sind vielfältig, wobei „Auseinanderleben“ häufig als Hauptgrund genannt wird. Die Tochter beschreibt, wie die Ehe ihrer Eltern von Spannungen geprägt war und wie die Trennung letztlich eine Erleichterung für ihre Mutter darstellt, während ihr Vater Schwierigkeiten hat, mit der neuen Situation umzugehen.
Zusammenfassung: Späte Scheidungen nehmen zu, und eine Tochter schildert die emotionalen Herausforderungen, die mit der Trennung ihrer Eltern nach 51 Jahren verbunden sind.
Aufklärung im Kita-Alter – warum Eltern ihre Kinder damit schützen
Die Diplom-Psychologin Elisabeth Raffauf erklärt, wie Eltern mit ihren Kindern über Krieg und Gewalt sprechen können. Sie betont, dass Kinder oft mehr mitbekommen, als Eltern denken, und dass es wichtig ist, offen über ihre Ängste zu sprechen. Raffauf empfiehlt, dass Eltern die Fragen ihrer Kinder ernst nehmen und ihnen Raum geben, ihre Gefühle auszudrücken.
Für jüngere Kinder rät sie zu einfachen Erklärungen, während ältere Kinder oft bereits über die Hintergründe informiert sind. Wichtig ist, dass Eltern authentisch bleiben und auch ihre eigene Unsicherheit zugeben, um den Kindern Sicherheit zu vermitteln.
Zusammenfassung: Psychologin Elisabeth Raffauf gibt Tipps, wie Eltern mit ihren Kindern über Krieg sprechen können, und betont die Bedeutung von Offenheit und Verständnis für die Ängste der Kinder.
Ansturm auf Tillhausen 2026 in Mölln: Eltern campierten vor der Geschäftsstelle
Die Anmeldung für die beliebte Ferienaktion Tillhausen 2026 in Mölln begann mit einem großen Andrang. Viele Eltern campierten bereits in der Nacht vor der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings, um ihren Kindern einen Platz zu sichern. Insgesamt stehen für die Veranstaltung 300 Plätze zur Verfügung, und die Nachfrage war so hoch, dass bereits eine Warteliste erstellt wurde.
Die Eltern waren gut vorbereitet und hatten sich mit Decken und Getränken ausgestattet, um die Wartezeit zu überstehen. Die Anmeldungen wurden sowohl vor Ort als auch per E-Mail entgegengenommen, wobei beide Wege die gleichen Chancen auf einen Platz boten.
Zusammenfassung: Die Anmeldung für die Ferienaktion Tillhausen 2026 in Mölln sorgte für einen Ansturm von Eltern, die um Plätze für ihre Kinder kämpften.
Quellen:
- „Eltern machen sich zu Tanzbären ihrer Kinder“
- Eltern oder Staat: Wer muss sich um das Pausenbrot kümmern?
- Späte Scheidung: Meine Eltern trennen sich nach 51 Ehejahren
- Aufklärung im Kita-Alter – warum Eltern ihre Kinder damit schützen
- Wie erklärt man Kindern den Krieg? Psychologin gibt Eltern Tipps
- Ansturm auf Tillhausen 2026 in Mölln: Eltern campierten vor der Geschäftsstelle













