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„Bei Oma darf ich das aber“: Warum Eltern auch gemein sein dürfen
In einem aktuellen Artikel von RP Online wird das Thema der elterlichen Autorität und der Unterschiede in der Erziehung zwischen Eltern und Großeltern behandelt. Der Erziehungsberater Jan-Uwe Rogge erklärt, dass es für Kinder wichtig ist, mit unterschiedlichen Regeln und Haltungen umzugehen. Er ermutigt Eltern, auch mal „gemein“ zu sein, da dies eine wertvolle Erfahrung für die Kinder darstellt. Rogge betont, dass Kinder keine perfekten Eltern brauchen, sondern authentische, die zu ihren eigenen Ecken und Kanten stehen.
„Kinder halten unterschiedliche Regeln aus. Sie erleben unterschiedliche Haltungen, unterschiedliche Beziehungen. Das ist kein Mangel, sondern eine Erfahrung, die zum Aufwachsen dazugehört.“ – Jan-Uwe Rogge
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es für die Entwicklung von Kindern wichtig ist, verschiedene Erziehungsstile zu erleben und dass Eltern sich nicht scheuen sollten, auch einmal strenger zu sein.
Isolation statt Inklusion: Warum Eltern von Kindern mit Behinderung im Stich gelassen werden
Ein Artikel von shz.de beleuchtet die Herausforderungen, mit denen Eltern von Kindern mit Behinderungen konfrontiert sind. Yeliz Kidis, Mutter eines autistischen Kindes, beschreibt die Ängste, die mit der Diagnose einhergehen, und die Isolation, die viele Eltern empfinden. Sie kritisiert das Fehlen klarer Informationen und Unterstützung, was den Eltern das Leben zusätzlich erschwert. Prof. Wolfgang Holzgreve von der Stiftung für das behinderte Kind hebt hervor, dass es besonders bei der frühen Förderung und der inklusiven Bildung große Lücken gibt.
Die Sprecherin des Selbsthilfe-Vereins „Mein Herz lacht“ bestätigt, dass Inklusion oft nur ein Wort bleibt und Eltern um geeignete Schulformen und Unterstützung kämpfen müssen. Die Schwierigkeiten bei der Gesundheitsversorgung und die langen Wartezeiten auf Therapien sind weitere große Probleme, die die Eltern belasten.
„Inklusion ist bisher nur ein Wort und weit weg von gelebter Realität.“ – Sprecherin von „Mein Herz lacht“
Insgesamt zeigt der Artikel, dass Eltern von Kindern mit Behinderungen oft alleine gelassen werden und dringend Unterstützung benötigen.
Erschöpfte Eltern am Limit: Und die Gesellschaft zuckt mit den Schultern
Der Freitag thematisiert in einem Artikel die Erschöpfung von Eltern, die kleine Kinder haben. Die Autorin beschreibt, wie die ständige Belastung durch die Bedürfnisse der Kinder und die fehlende Unterstützung von außen auf die Substanz der Eltern geht. Sie reflektiert über die Herausforderungen des Alltags und die Isolation, die viele Eltern empfinden, insbesondere Mütter, die oft die Hauptlast der Care-Arbeit tragen.
Die Autorin fragt sich, wo die Grenze liegt, wenn es darum geht, die eigenen Bedürfnisse zu ignorieren, und kritisiert, dass die Gesellschaft oft nicht erkennt, wie wichtig die Arbeit der Eltern ist. Sie schildert, dass trotz der enormen Verantwortung, die Eltern tragen, ihre Bedürfnisse oft nicht wahrgenommen werden.
„Wie kann man gleichzeitig so wichtig für diese kleinen Menschen sein und so belanglos für die Gesellschaft?“ – Autorin des Artikels
Der Artikel verdeutlicht die Notwendigkeit, die gesellschaftliche Wahrnehmung von Elternschaft zu ändern und mehr Unterstützung für Familien zu schaffen.
Vor 34 Jahren ausgesetzt: Marie M. sucht nach ihren Eltern
In einem bewegenden Bericht von Blick wird die Geschichte von Marie M. erzählt, die als Neugeborenes auf einem Feld gefunden wurde. Nach 34 Jahren hat sie beschlossen, ihre leiblichen Eltern zu suchen und hat dazu einen DNA-Test gemacht. Marie M. wurde von ihren Adoptiveltern unterstützt und hofft, durch den Test mehr über ihre Herkunft zu erfahren.
Marie hat in Zeitungsarchiven nach Hinweisen gesucht und ist auf Artikel gestoßen, die von einer Frau berichten, die ihre Tochter vermisste. Ihre Suche ist ein Beispiel dafür, wie viele Menschen, die als Kinder ausgesetzt wurden, versuchen, ihre Wurzeln zu finden.
„Ich nehme die Dinge, wie sie kommen. Ich erwarte nichts Bestimmtes.“ – Marie M.
Die Geschichte von Marie M. zeigt die emotionalen Herausforderungen, die mit der Suche nach der eigenen Herkunft verbunden sind, und wirft Fragen über Identität und Familie auf.
Quellen:
- „Bei Oma darf ich das aber“: Warum Eltern auch gemein sein dürfen
- Isolation statt Inklusion: Warum Eltern von Kindern mit Behinderung im Stich gelassen werden
- Erschöpfte Eltern am Limit: Und die Gesellschaft zuckt mit den Schultern
- Vor 34 Jahren ausgesetzt: Marie M. sucht nach ihren Eltern
- Sehen Hunde die Menschen als Besitzer oder als Eltern?
- Trotz Gebührenerhöhung oft nur Notbetreuung: Eltern kritisieren Qualität













