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Psychologie: Erwachsene, die ihre Eltern meiden, haben in der Kindheit meist diese 7 Dinge erlebt
Eine aktuelle Analyse zeigt, dass der Kontaktabbruch zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern oft auf tief verwurzelte Probleme in der Kindheit zurückzuführen ist. Laut einer Studie aus dem Jahr 1987 waren bereits damals etwa 7 % der erwachsenen Kinder von ihren Müttern entfremdet, bei Vätern lag die Quote sogar bei über 27 %. Eine neuere Untersuchung der Universität Köln aus dem Jahr 2021 bestätigt diesen Trend und zeigt, dass immer mehr erwachsene Kinder bewusst Abstand von ihren Eltern nehmen, um ihre psychische Gesundheit zu schützen.
„Distanz ist kein Scheitern, sondern manchmal der einzige Weg zur Heilung.“ - Psychotherapeutin Amy Morin
Die Gründe für diese Entfremdung sind vielfältig. Zu den häufigsten zählen mangelnde emotionale Unterstützung, fehlende Akzeptanz und ständige Kritik an der eigenen Identität. Diese Erfahrungen können zu einem tiefen Groll führen, der sich im Erwachsenenalter in Form von weniger Besuchen oder abgesagten Feiertagen äußert.
Zusammenfassung: Der Kontaktabbruch zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern ist oft das Ergebnis von emotionalen Verletzungen aus der Kindheit. Studien zeigen, dass etwa 7 % der Kinder von ihren Müttern und über 27 % von ihren Vätern entfremdet sind.
Studie mit 23.000 Teilnehmern: Diese Eltern sind am unzufriedensten
Eine umfassende Studie der Universität Berlin hat ergeben, dass nicht die Anzahl der Kinder, sondern die Erfüllung der eigenen Kinderwünsche entscheidend für das Glück der Eltern ist. Die Untersuchung, die mehr als 23.000 Menschen befragte, zeigt, dass im Durchschnitt 1,56 Kinder pro Familie vorhanden sind, während sich die Eltern 2,35 Kinder wünschen. Besonders unzufrieden sind Eltern, die mehr Kinder haben, als sie ursprünglich wollten.
Die Studie legt nahe, dass finanzielle Belastungen und der Verlust von Autonomie zu einem geringeren Wohlbefinden führen können. Ungewollt kinderlose Menschen zeigen zudem einen altersabhängigen Effekt, wobei ältere Betroffene stärker unter ihrer Situation leiden.
Zusammenfassung: Die Studie zeigt, dass Eltern, die mehr Kinder haben als gewünscht, signifikant unzufriedener sind. Im Durchschnitt haben die Befragten 1,56 Kinder, wünschten sich jedoch 2,35.
„Irrtum“ in der Erziehung: Wann Eltern ihre körperliche Überlegenheit nutzen dürfen
In einem aktuellen Artikel wird diskutiert, wie Eltern ihre körperliche Überlegenheit im Alltag einsetzen. Bildungsforscherin Bianka Pergande betont, dass es wichtig ist, Kinder in ihrer Autonomie zu unterstützen und körperliche Eingriffe nur in Ausnahmefällen vorzunehmen. Sie warnt davor, dass Kinder durch ständige körperliche Überlegenheit lernen, dass ihre Grenzen nicht respektiert werden.
Die Studie zeigt, dass Mikro-Grenzübertritte im Kita-Alltag häufig vorkommen und dass Eltern sich fragen sollten, ob ihr Handeln aus Zuwendung oder Machtausübung resultiert. Ein respektvoller Umgang mit den Grenzen der Kinder ist entscheidend für deren Entwicklung.
Zusammenfassung: Experten warnen davor, körperliche Überlegenheit in der Erziehung zu missbrauchen. Kinder sollten in ihrer Autonomie unterstützt werden, und körperliche Eingriffe sollten die Ausnahme bleiben.
“Digitaler Schnuller”: Der Bildschirm gehört schon für Kleinkinder zum Alltag
Bundesbildungsministerin Karin Prien fordert eine frühzeitige Aufklärung für Eltern über die Risiken digitaler Geräte. Eine aktuelle Studie zeigt, dass bereits 23 % der Zwei- bis Fünfjährigen täglich ein internetfähiges Gerät nutzen. Prien betont, dass Kinderärzte bereits nach der Geburt über die Gefahren von Smartphones und Tablets informieren sollten.
Die Datenlage zeigt, dass Kinder im Durchschnitt mit etwa zwölf Monaten erstmals mit digitalen Medien in Berührung kommen. Die Studie verweist auf die Notwendigkeit, die Nutzung von digitalen Geräten in der frühen Kindheit kritisch zu hinterfragen, da sie langfristige Auswirkungen auf die Entwicklung haben können.
Zusammenfassung: Die Nutzung digitaler Geräte bei Kleinkindern nimmt zu, was die Ministerin zu einer frühzeitigen Aufklärung über die Risiken anregt. 23 % der Kinder in der Altersgruppe nutzen täglich internetfähige Geräte.
"KipsFam" unterstützt Kinder von psychisch kranken Eltern
Ein neues Projekt in Neubrandenburg, bekannt als "KipsFam", bietet Unterstützung für Kinder von psychisch kranken Eltern. Die Initiative zielt darauf ab, diesen Kindern eine sichere Umgebung zu bieten und ihnen zu helfen, mit den Herausforderungen ihrer Situation umzugehen. Die Unterstützung umfasst sowohl psychologische Hilfe als auch praktische Unterstützung im Alltag.
Das Projekt hat bereits positive Rückmeldungen von betroffenen Familien erhalten und zeigt, wie wichtig es ist, Kindern in schwierigen Lebenslagen beizustehen und ihnen die nötige Hilfe zukommen zu lassen.
Zusammenfassung: "KipsFam" ist ein Projekt, das Kindern von psychisch kranken Eltern Unterstützung bietet und ihnen hilft, mit ihren Herausforderungen umzugehen.
Harald Glööckler spricht in Podcast über schwere Kindheit
Der Designer Harald Glööckler hat in einem Podcast offen über seine schwierige Kindheit gesprochen. Er berichtete von den Erfahrungen von Gewalt und Missbrauch, die er erlitten hat, und erklärte, dass er seinen Eltern bis heute nicht verziehen hat. Diese Erlebnisse haben ihn stark geprägt und beeinflussen sein Leben bis heute.
Glööckler äußerte, dass er trotz seiner Erfolge in der Öffentlichkeit ein sehr ruhiger und bedachter Mensch sei, der sich oft nach Ruhe sehnt. Seine Erfahrungen haben ihn gelehrt, kritisch mit sich selbst umzugehen und die Auswirkungen seiner Kindheit zu reflektieren.
Zusammenfassung: Harald Glööckler spricht in einem Podcast über seine traumatische Kindheit und die anhaltenden Auswirkungen auf sein Leben. Er hat seinen Eltern bis heute nicht verziehen.
Quellen:
- Psychologie: Erwachsene, die ihre Eltern meiden, haben in der Kindheit meist diese 7 Dinge erlebt
- Studie mit 23.000 Teilnehmern: Diese Eltern sind am unzufriedensten
- „Irrtum“ in der Erziehung: Wann Eltern ihre körperliche Überlegenheit nutzen dürfen
- “Digitaler Schnuller”: Der Bildschirm gehört schon für Kleinkinder zum Alltag – Prien will bessere Aufklärung für Eltern
- "KipsFam" unterstützt Kinder von psychisch kranken Eltern
- Harald Glööckler spricht in Podcast über schwere Kindheit: "Habe meinen Eltern bis heute nicht verziehen"













