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Eltern und Schule: Wenn Misstrauen das Lernen der Kinder gefährdet
In Hessen schlagen Grundschullehrer Alarm, da viele Erstklässler nicht mehr die grundlegenden Fertigkeiten mitbringen, die für den Schulstart notwendig sind. Die Lehrer berichten, dass Kinder oft nicht in der Lage sind, einen Stift richtig zu halten, sich nicht konzentrieren können und Schwierigkeiten haben, Regeln einzuhalten. Diese Beobachtungen deuten darauf hin, dass immer mehr Eltern den Erziehungsauftrag der Schule überlassen und ihre Kinder unzureichend auf die Schule vorbereiten.
„Vielen Kindern fehlt eine Erziehung, die sie dazu befähigt, sich in der Klasse angemessen zu verhalten und lernen zu können.“
Die Lehrer fordern mehr Unterstützung vom Land Hessen, insbesondere mehr Personal und kleinere Klassen, um unter den erschwerten Bedingungen einen guten Unterricht anbieten zu können. Es wird jedoch auch betont, dass Eltern umdenken und ihren Teil zur Schullaufbahn ihrer Kinder beitragen sollten. (Quelle: FAZ)
Zusammenfassung: Grundschullehrer in Hessen berichten von unzureichend vorbereiteten Erstklässlern und fordern mehr Unterstützung. Eltern sollten aktiver in die Erziehung ihrer Kinder einbezogen werden.
Das Kind wird 18 – was Eltern jetzt wissen müssen
Mit dem 18. Geburtstag ihrer Kinder endet für Eltern in der Regel die Vormundschaft, was bedeutet, dass die jungen Erwachsenen nun für ihr eigenes Handeln verantwortlich sind. Ab diesem Alter können sie eigene Bankkonten eröffnen und Kreditkarten nutzen, was für viele Eltern eine Umstellung darstellt, da sie nur noch mit einer entsprechenden Bankvollmacht Zugriff auf die Konten ihrer Kinder haben.
Eltern sind weiterhin verpflichtet, die erste Ausbildung ihrer Kinder zu finanzieren, auch wenn das Kind nun volljährig ist. Zudem endet die Zahlung des Kindergeldes mit dem 18. Geburtstag, es sei denn, der Anspruch für eine erste Berufsausbildung wird rechtzeitig beantragt. (Quelle: Merkur)
Zusammenfassung: Der 18. Geburtstag bringt für Eltern viele Veränderungen mit sich, darunter das Ende der Vormundschaft und neue finanzielle Verantwortlichkeiten.
Eltern von verhungertem Tiroler Bub nun rechtskräftig angeklagt
Im Fall eines dreijährigen Buben, der im Mai 2024 aufgrund massiver Unterernährung verstorben ist, wurden die Eltern nun rechtskräftig wegen Mordes, Quälens und Freiheitsentziehung angeklagt. Die Anklagepunkte werfen den Eltern schwerste seelische und körperliche Misshandlungen ihres Sohnes über mehrere Monate hinweg vor. Der Prozess soll im kommenden Jahr beginnen. (Quelle: Der Standard)
Zusammenfassung: Die Eltern eines verhungerten Kindes wurden wegen schwerer Misshandlungen angeklagt, der Prozess beginnt im nächsten Jahr.
Einsamkeit trotz Kinderglück: Tabu-Thema «Eltern-Einsamkeit»
Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass rund 30 bis 40 Prozent der Eltern in der Schweiz sich nach der Geburt ihres Kindes einsam fühlen, obwohl sie von Liebe umgeben sind. Psychotherapeutin Simona Palm erklärt, dass viele Eltern im Stillen leiden und die Einsamkeit oft nicht ansprechen. Diese Einsamkeit kann durch den Verlust von sozialen Kontakten und Veränderungen in der Paarbeziehung verstärkt werden.
Die Einsamkeit ist oft situationsabhängig und kann in der Regel wieder vergehen, während postnatale Depressionen eine ernsthafte psychische Erkrankung darstellen. Es ist wichtig, dass Eltern sich ernst nehmen und Wege finden, mit diesen Gefühlen umzugehen. (Quelle: SRF)
Zusammenfassung: Einsamkeit ist ein häufiges, aber oft unausgesprochenes Problem unter Eltern, das ernst genommen werden sollte.
(S+) »White Tiger«: Ist mein Kind in Gefahr? Diese Warnzeichen sollten Eltern kennen
Der Fall „White Tiger“ hat die Diskussion über die Gefahren im Internet neu entfacht. Eltern sollten auf Warnzeichen achten, die darauf hindeuten, dass ihr Kind in Gefahr sein könnte. Dazu gehören Veränderungen im Verhalten, Rückzug von Freunden und Familie sowie eine übermäßige Nutzung von Online-Plattformen. Es ist wichtig, dass Eltern aktiv das Gespräch mit ihren Kindern suchen und sie über die Risiken im Internet aufklären.
Die Diskussion um den Fall zeigt, wie wichtig es ist, dass Eltern sich mit den digitalen Lebenswelten ihrer Kinder auseinandersetzen und sie unterstützen, sicher im Netz zu navigieren. (Quelle: Spiegel)
Zusammenfassung: Eltern sollten auf Warnzeichen achten, die auf Gefahren im Internet hinweisen, und aktiv das Gespräch mit ihren Kindern suchen.
Warum Schulanfänger in SH mehr Unterstützung brauchen – auch von Eltern
In Schleswig-Holstein wird betont, dass Schulanfänger mehr Unterstützung benötigen, um den Übergang in die Schule erfolgreich zu meistern. Experten fordern, dass Eltern aktiver in den Bildungsprozess ihrer Kinder eingebunden werden, um deren Entwicklung zu fördern. Es wird darauf hingewiesen, dass viele Kinder nicht die nötigen sozialen und emotionalen Fähigkeiten mitbringen, um in der Schule erfolgreich zu sein.
Die Unterstützung durch die Eltern ist entscheidend, um den Kindern zu helfen, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden und die Herausforderungen des Schulalltags zu bewältigen. (Quelle: Kieler Nachrichten)
Zusammenfassung: Schulanfänger in Schleswig-Holstein benötigen mehr Unterstützung, insbesondere von ihren Eltern, um den Übergang in die Schule zu erleichtern.
Quellen:
- Eltern und Schule: Wenn Misstrauen das Lernen der Kinder gefährdet
- Das Kind wird 18 – was Eltern jetzt wissen müssen
- Eltern von verhungertem Tiroler Bub nun rechtskräftig angeklagt
- Einsamkeit trotz Kinderglück: Tabu-Thema «Eltern-Einsamkeit»
- (S+) »White Tiger«: Ist mein Kind in Gefahr? Diese Warnzeichen sollten Eltern kennen
- Warum Schulanfänger in SH mehr Unterstützung brauchen – auch von Eltern













