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    Elternschaft heute: Beziehung, Verantwortung und Herausforderungen im Familienalltag

    03.08.2025 235 mal gelesen 9 Kommentare

    Was macht gute Eltern aus? – Einblicke aus der modernen Pädagogik

    Die Soziologin und Buchautorin Ruth Abraham betont, dass die Qualität der Beziehung zwischen Eltern und Kind entscheidender ist als die Anwendung bestimmter Erziehungsmethoden. Sie kritisiert die Vorstellung, Kinder seien „noch keine vollständigen Menschen“ und müssten geformt werden, als überholt. Laut Abraham zeigen aktuelle Studien, dass psychische Gesundheit und sozial-emotionale Fähigkeiten von Kindern maßgeblich auf der emotionalen Bindung zu den Eltern beruhen. Kinder entwickeln ihre soziale Kompetenz und Widerstandskraft vor allem dann, wenn sie sich angenommen und verstanden fühlen, nicht durch strenge Regeln.

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    Abraham rät Eltern, keine Angst vor Fehlern zu haben, da Fehler im Umgang mit dem eigenen Kind normal seien. Entscheidend sei, wie Eltern mit diesen Fehlern umgehen: Sie sollten daraus lernen und sich weiterentwickeln, anstatt sich selbst zu verurteilen. Ein radikaler Verhaltenswechsel sei unrealistisch, aber kleine Schritte, wie etwa das bewusste Reagieren auf Stresssituationen, könnten helfen. Besonders wichtig sei es, sich bei den Kindern zu entschuldigen, wenn Fehler passieren. Viele Menschen wünschten sich von ihren Eltern nicht Fehlerlosigkeit, sondern die Fähigkeit, Fehler einzugestehen und sich zu entschuldigen. Abraham plädiert für einen offenen Umgang mit dem Kind und sich selbst, ohne das Machtverhältnis auszunutzen, da Kinder auf die Fürsorge der Eltern angewiesen sind.

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    „Gute Beziehungen kommen nicht daher, dass wir keine Fehler machen. Sie kommen daher, dass wir Reparatur lernen und bereit sind, uns zu entwickeln.“ (Ruth Abraham, ntv.de)
    • Beziehungsqualität ist wichtiger als Erziehungsmethoden.
    • Fehler sind normal – entscheidend ist der Umgang damit.
    • Eltern sollten sich bei ihren Kindern entschuldigen können.
    • Offener, respektvoller Umgang stärkt die Bindung.

    Infobox: Die moderne Pädagogik sieht die emotionale Bindung als Schlüssel für die Entwicklung von Resilienz und sozialer Kompetenz bei Kindern. Perfektion ist nicht das Ziel – vielmehr geht es um Lernbereitschaft und Offenheit im Familienalltag. (Quelle: ntv.de)

    Hohe Haftstrafen nach Misshandlung eines Kindes in Augsburg

    Das Amtsgericht Augsburg hat im Fall eines misshandelten sechsjährigen Jungen gegen den Vater eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten und gegen die Stiefmutter eine Haftstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verhängt. Die Richterin bezeichnete die Taten als „sprachlos machend“: Der Junge wurde über mehr als ein Jahr geschlagen, gefesselt, in den Heizungsraum und andere Zimmer gesperrt, ihm wurde Essen vorenthalten und er wurde entwürdigt. Der Staatsanwalt sprach von einer „Hölle“, die das Kind durchleben musste.

    Die Geständnisse der Angeklagten wurden als „sehr wenig von Reue getragen“ kritisiert. Das Gericht glaubte den Aussagen des Kindes vollumfänglich, gestützt durch Zeugenaussagen, Funde wie aufgeschnittene Kabelbinder und ein rechtsmedizinisches Gutachten, das die Verletzungen des Jungen bestätigte. Besonders eindrücklich war das Gutachten eines Facharztes für Kinder- und Jugendmedizin, der ein hohes Risiko für spätere psychische Erkrankungen beim Kind feststellte, darunter depressive Störungen und Drogenabhängigkeit. Bereits jetzt gebe es Anzeichen für eine posttraumatische Belastungsstörung. Die Verteidigung führte den Ursprung der Probleme auf den plötzlichen Tod der leiblichen Mutter zurück, was das Gericht jedoch nicht als mildernden Umstand anerkannte.

    Strafe Person
    3 Jahre, 8 Monate Vater
    3 Jahre, 2 Monate Stiefmutter
    • Das Kind wurde über ein Jahr misshandelt und eingesperrt.
    • Rechtsmedizinisches Gutachten bestätigte die Verletzungen.
    • Hohe Risiken für spätere psychische Erkrankungen festgestellt.
    • Das Gericht glaubte den Aussagen des Kindes vollumfänglich.

    Infobox: Das Gericht in Augsburg verhängte hohe Haftstrafen wegen schwerer Misshandlung eines Schutzbefohlenen. Die psychischen und physischen Folgen für das Kind sind gravierend. (Quelle: SZ.de)

    Schwimmbäder: Eltern und ihre Aufsichtspflicht – Herausforderungen und Preisentwicklung

    In Hamburg übernimmt Susan Zetzmann die Geschäftsführung des städtischen Badbetreibers Bäderland. Sie betont die Bedeutung von Schwimmen als wichtige Fähigkeit für Kinder und sieht die Verantwortung für Wassergewöhnung nicht nur bei Schulen, sondern bereits im Kita-Alter. Dirk Schumaier, ihr Vorgänger, berichtet, dass nach der Corona-Pandemie die Zahl der Schwimmkurse deutlich erhöht wurde, um entstandene Lücken zu schließen. Die Stadt Hamburg stellte dafür zusätzliche Mittel bereit.

    Beide Führungskräfte beobachten, dass viele Kinder heute keine Wassergewöhnung mehr haben. Zetzmann sieht die Aufgabe, frühzeitig Wassergewöhnung in den Alltag zu integrieren. Schumaier weist darauf hin, dass sich das Verhalten vieler Eltern verändert habe: Manche Eltern würden glauben, sie könnten ihre Kinder im Schwimmbad wie in der Kita abgeben. Die Aufsichtspflicht liege jedoch weiterhin bei den Eltern, viele seien durch Handys oder Social Media abgelenkt, was zu gefährlichen Situationen führe. Bei Verstößen gegen die Aufsichtspflicht müssen Eltern das Bad verlassen.

    In Hamburg zahlen Kinder bis zwölf Jahre nur ein Viertel des regulären Preises, Jugendliche die Hälfte. Erwachsene zahlen den regulären Tarif, der mit bis zu 18% rabattfähig ist. Mitglieder des Schwimmclubs zahlen – je nach Nutzung – umgerechnet 1,88 Euro pro Tag. Die Kostendeckung der Bäder liegt bei 60 Prozent, der Rest wird durch städtische Zuschüsse finanziert.

    Altersgruppe Preis (Anteil am regulären Tarif)
    Kinder bis 12 Jahre 25%
    Jugendliche 50%
    Erwachsene 100% (bis zu 18% Rabatt möglich)
    Schwimmclub-Mitglieder 1,88 Euro/Tag (je nach Nutzung)
    • Wassergewöhnung soll früh beginnen, bereits im Kita-Alter.
    • Eltern tragen die volle Aufsichtspflicht im Schwimmbad.
    • Preismodell: Kinder und Jugendliche zahlen deutlich weniger.
    • Kostendeckung der Bäder bei 60 Prozent, Rest ist Zuschuss.

    Infobox: Die Verantwortung für die Sicherheit der Kinder im Schwimmbad liegt bei den Eltern. Die Stadt Hamburg setzt auf frühe Wassergewöhnung und ein sozial gestaffeltes Preismodell. (Quelle: WELT)

    Freibad-Aufsicht prangert mangelnde Aufmerksamkeit der Eltern an

    Im Rendsburger Freibad „Aquacity“ müssen Badeaufsichten fast täglich Kinder aus gefährlichen Situationen retten, weil Eltern durch Gespräche oder Mobiltelefone abgelenkt sind. Laut Badleiter Oliver Wolf müssen die Aufsichten bis zu zehnmal täglich Kinder aus dem Wasser holen, weil sie unbeaufsichtigt ins Becken gehen und untergehen. Besonders kleine Kinder, die noch nicht schwimmen können, werden häufig aus den Augen verloren. Schwimmhilfen wie Flügel oder Ringe bieten keinen verlässlichen Schutz, da sie abrutschen oder sich lösen können.

    Wolf betont, dass die Aufsichtspflicht der Eltern nicht am Schwimmbad-Eingang endet. Auch der Präsident des Bundesverbands Deutscher Schwimmmeister (BDS) kritisiert, dass viele Eltern nur noch auf ihr Smartphone achten und nicht auf ihre Kinder. Dirk Dornseif, Badebetriebsleiter des Battenberger Freibades in Hessen, stellt klar, dass die Aufsichtspflicht bei den Eltern liegt. Studien zufolge sind rund ein bis zwei Prozent der Bevölkerung bereits von Handysucht betroffen, was im Freibad zu lebensgefährlichen Situationen führen kann.

    • Bis zu zehn Rettungseinsätze pro Tag im Freibad Rendsburg.
    • Eltern sind oft durch Handys abgelenkt.
    • Schwimmhilfen bieten keinen sicheren Schutz.
    • Aufsichtspflicht der Eltern endet nicht am Schwimmbad-Eingang.

    Infobox: Die Ablenkung durch Smartphones führt im Freibad zu gefährlichen Situationen für Kinder. Die Verantwortung für die Sicherheit der Kinder liegt weiterhin bei den Eltern. (Quelle: Frankfurter Rundschau)

    Quellen:

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    Was mir bei den bisherigen Kommentaren noch fehlt, ist der Aspekt der Preisgestaltung in den Schwimmbädern und wie das mit Verantwortung und Alltag zusammenhängt. Ich finde es ehrlich gesagt ganz vernünftig, dass Kinder und Jugendliche ja wirklich deutlich weniger zahlen und so die Hürde für regelmäßiges Schwimmen gehen niedriger wird – gerade auch, wenn die Stadt noch was zuschießt. Klar, reden alle immer von Eigenverantwortung der Eltern, aber für manche Familien sind so Freizeit-Sachen eben trotzdem nicht selbstverständlich. Hab selber miterlebt, dass im Freundeskreis einige Eltern schon schlucken mussten als die Preise gestiegen sind, auch wenn ein paar Euro Rabatt nicht gleich alles retten, aber immerhin. Finde, da kann man auch ruhig mal anerkennen, dass Hamburg und wahrscheinlich auch andere Städte da einen Teil dazu beitragen, dass mehr Kids überhaupt schwimmen lernen können – läuft ja leider nicht überall so.

    Zum Verhalten der Eltern im Bad: Mich nervt das ehrlich gesagt, dass immer mehr Leute gefühlt meinen, sie könnten ihre Kinder einfach abgeben und dann chillen, als wär’s wirklich die Kita. Bin da selber wahrscheinlich bisschen oldschool, aber wenn ich ein Kind dabeihab, dann hab ich’s halt im Blick und steh nicht die ganze Zeit am Handy. Ist ja auch keine Raketentechnik… Aber auf der anderen Seite: Wer ohne Ablenkung auf Social Media ist, werfe bitte das erste Handy. Ist halt leider Realität, dass’s manchmal passiert. Die Masse macht’s halt irgendwie gefährlich, und dann stehen halt die Bademeister doof da und müssen retten, alles schon krasse Stories gehört.

    Was mir bei dem Artikel auch noch einfällt, ist dieses Ding mit „Fehler machen als Eltern ist normal“. Da spür ich schon einen gesellschaftlichen Wandel, früher wurde vieles einfach totgeschwiegen, heute kann man wenigstens drüber reden, sich auch mal entschuldigen und zeigen, dass man’s beim nächsten Mal vielleicht besser macht. In dem Sinn: Lieber mal Fehler zugeben und ansprechen, als immer so zu tun, als macht man alles richtig.

    Insgesamt find ich, dass der Alltag für Eltern irgendwie eine Gratwanderung ist: Alle erwarten alles – sichere Umgebung, gesunde Kinder, am besten perfekte Förderung. Aber es klappt halt nicht alles jeden Tag und überall. Fänd’s gut, wenn das auch mal mehr... ja wie soll ich sagen, gesellschaftlich akzeptiert wird, inklusive der Sozial- und Preis-Realität im Schwimmbad und im Leben allgemein.
    Ok also, zu dem Kommi von Wasserfrosch82, da geh ich mal garnicht drauf ein diesmal, aber ich hab mich gefragt warum eig keiner diese sache mit den Schwimmhilfen mehr so richitg bedenkt? Also fast überall schreiben alle jetzt was mit Aufsicht und Preisen in Bädern (voll das Thema aktuell scheinbar), aber keiner schaut wie das mit Schwimmflügeln oder so ist. Ich mein man denkt die kids sicher weil die was am Arm haben, aber ich hab selbst als ich klein war, mal fast meinen einen Flügel verloren und wär fast abgerutscht ins Tiefe… und das sind ja nich nur ich so gewesen, das passiert bestimmt öfter.

    Is doch komisch dass sowas irgendwie gar nicht mehr so im Mittelpunkt steht, alle immer nur „Eltern müssen gucken“ und „Handy is schuld“, aber diese Schwimmringe die rutschen voll oft ab oder gehn auif, und dann sinds die Bademeister die alles retten müssen, weil die Eltern ja trotzdem abgelenkt sind. Vielleicht sollte man da ma so Warnzettel direkt an dem Eintritt machen, so „Lasst flügel nich eure Erziehnung übernehmen“ oder so.

    Hab auch mal gelesen das man als Eltern dann trotzdem nicht sicher sein kann, weil die Kinder ja trotzdem untergehn auch mit den Dingern. Am Ende sind die Teile wohl mehr fake-sicher als alles, weiß nicht wieso die dann so beworben werden immer. Bin eh nich der erzieher oder sowas, aber ich finds schon bissel beunruhigend.

    Ach und dann noch was – keiner redet über diese Schwimmprüfungen, also wenn Kinder so Seepferdchen oder so machen. Früher wars voll die große sache, jetzt hab ich das Gefühl sowas wird gar net mehr so verlangt und die Eltern schicken die Kids halt ins Becken „wird scho klappa“, aber können die die Bewegungen überhaupt, oder is das auch nur „mach mal“...

    Sorry bisschen durcheinandern, aber diese Schwimmbadthemen, die braucht keiner zu unterschätzen, des kann schnell krass schiefgehen. Vielleicht sollten auch mehr Schilder machn dass eltern nicht chillen sollen. Bin immer für mehr Bademeister, vlt sogar so roboter die piepen, wenn keiner guckt. Wär irgendwie witzig und sicher!
    Ich finde auch, dass bei der Diskussion schnell vergessen wird, dass Schwimmhilfen wie Schwimmflügel oder Ringe eben keinen echten Schutz bieten und Eltern sich darauf echt nicht verlassen sollten – das sieht man ja leider immer wieder in den Nachrichten.
    Mir fehlt bei dem ganzen Schwimmbad-Thema echt mal der Hinweis, dass Schwimmhilfen wie Flügel oder Ringe kein Ersatz dafür sind, dass Eltern auf ihre Kids aufpassen – besonders die Kleinen können damit trotzdem schnell in Gefahr kommen.
    Also das mit den Schwimmhilfen is für mich eh Quatsch weil die Dinger rutschen doch voll schnell ab, und am Ende liegn die dann eh bloss rum oder die Kinder gehn trotzdem unter, ehrlich war schon immer gefährlich so, da müsste man vllt mal was besseres erfinden oderso.
    Also ich find das mit den Freibad sachen eigntlcih garnicht so wild, ehrlich gesagt. WEil dauernd diese Aufseher sagen da passiert immer was schlimmes und so, aber ich war letzes jahr im Freibad bei uns ud da hat keiner was gerettet, also is doch garnicht so schlimm wie da geschrieben. Vieleicht liegt das auch daran das zuviel immer über handy geredet wird, so als wäre nur das handy schuld? Früher haben eltern sich auch unterhalten oder Buch gelesen und dann is auch nicht sofort wer abgetrunkemn. Klar soll man aufpassen aber dieses dauer-angst machen find ich bissl übertrieben, is ja nicht so als wär jedes Kind gleich in gefahr. Und Flügel sind dochzumindesten besser als gar nichts, meine Cousine hatt immer Schwimmreifen und sie ist nie untergegangen.

    Was noch dazu kommt, ich glaub das mit der Aufsichtspflicht is gar nicht so eindeutig. Wenn jemand älter is, wie 10 oder 12 oder so, dann kann man das Kind ja ruhig auch mal allein schwimmen lassen, müssen die doch lernen selbst zu machen. Sonst werden die nie richtg selbständig, find ich. Die Bäderleute sollen nicht immer alles so tun als ob alle Eltern ihre Kids total vernachlässigen, viele gucken einfach nicht so auffällig hin, das merkt halt keiner.

    Und noch was zum Preis steht auch was, aber ich glaube in anderen Städten zahlen Jugendliche viel mehr als in Hamburg, und dann wundern sich die Leute das weniger schwimmen lernen.

    Am Ende is sone Diskusion hier doch immer viel Aufregung um Dinge wo in echt gar nicht so oft passiert. Ich seh fast nie sowas schlimmes wie Bademeister da immer sagen. Vielleicht auch einfach nich so viel Panik machen, kann nicht jeder das Handy immer weglegen, die Meisten passen ja trotzdem bisschen auf.
    Ich versteh ehrlich gesagt nicht, warum manche Eltern bei der Masse an Rettungseinsätzen im Freibad trotzdem denken, Schwimmflügel reichen aus und sie könnten einfach gemütlich am Beckenrand dösen – am Ende bringt das ja echt niemandem was, schon gar nicht den Kids.
    Also erstmal danke für die ganzen spannenden Gedanken hier – ich hab das Gefühl, der Artikel und die Kommentare kratzen an so vielen Punkten, die im Familienleben oft zwischen den Zeilen verschwinden. Was mir bisher fehlt und worauf keiner so richtig eingeht: Ich frage mich ehrlich manchmal, wie man als Vater oder Elternteil generell heutzutage die richtige Balance findet zwischen „nah am Kind dran sein“ und trotzdem sich selbst nicht total zu verlieren. In meinem Freundeskreis seh ich total oft, dass alle immer versuchen, alles perfekt zu machen; überall liest man, wie wichtig emotionale Bindung ist und dass man Fehler eingestehen soll, aber das macht ja auch ganz schön Druck, oder?

    Ich find Abrahams Ansatz echt sympathisch, dass Beziehungen wichtiger sind als starre Erziehungsmethoden – aber irgendwie macht’s das auch nicht unbedingt leichter. Früher hieß es halt: So macht man das, Punkt. Heute wird erwartet, dass Eltern fürsorglich, individuell und ständig offen für Fehler und Gespräche sind. Ich merk schon, dass ich manchmal selbst gar nicht weiß, ob ich jetzt zu locker oder zu streng bin, und in solchen Stresssituationen hilft mir ehrlich gesagt weder das perfekte Ratgeberwissen noch der elfte Instagram-Tipp, sondern meistens ein Gespräch mit anderen Eltern, die einfach sagen: „Ey, ich hab auch Mist gebaut, ist normal.“

    Und zum anderen Thema mit den Misshandlungen in Augsburg – da krieg ich echt Gänsehaut. Also, wie sehr das auf Kinder wirkt, kann man sich als Außenstehender glaub ich nicht vorstellen. Aber was ich mich dabei auch frage: Wie werden eigentlich Nachbarn oder Bekannte auf sowas aufmerksam? Ich les nie was dazu, ob da jemand mal was gemeldet hat oder ob alle weggeschaut haben, weil Kontrolle übers Familienleben oft gleich so ein Tabu ist. Irgendwie hab ich da immer das Gefühl, dass es mehr Offenheit bräuchte, Verantwortung eben nicht nur im engsten Kreis zu sehen, sondern auch zu akzeptieren, dass man bei Anzeichen nicht einfach ignorieren sollte. Das ist natürlich ein wackliges Terrain – will ja niemand Denunziant sein, aber wenn’s um Kinder geht, ist es dann manchmal vielleicht wichtiger, mal einen Verdacht zu äußern als still zu bleiben.

    Mit diesem ganzen Thema Fehlerkultur in der Erziehung erwisch ich mich auch schnell selbst beim Kritisieren anderer, ehrlich gesagt. Nicht nur bei den „Bademeister-Geschichten“ im Schwimmbad, sondern auch sonst im Alltag. Aber keiner weiß wirklich, wie es zu Hause bei anderen aussieht. Trotzdem: Wenn Grenzen überschritten werden – wie im Fall Augsburg – dann muss es Konsequenzen geben, da gibt’s für mich keine Ausreden, und im Zweifel ist das Kind wichtiger als die Hemmung, sich einzumischen.

    Was ich mir eigentlich wünsche ist, dass wir ein bisschen ehrlicher damit umgehen, dass es keine perfekten Eltern gibt – und vielleicht damit aufhören, uns selbst oder andere ständig an diesem unerreichbaren Ideal zu messen. Es wird zu viel verglichen und zu wenig zugehört, irgendwie. Wer jetzt noch behauptet, er hätte nie Fehler gemacht, der hat wahrscheinlich kein Kind oder lügt sich was vor. Am Ende ist wahrscheinlich wirklich entscheidend, wie wir mit Fehlern umgehen, ob wir dazu stehen und versuchen, uns weiterzuentwickeln, wie Abraham schreibt. Nur da frage ich mich halt: Wer unterstützt die Eltern dabei eigentlich, außer vielleicht mal ein Buchtipp oder der nächste Elternabend? Da geht noch was, finde ich.
    Was ich in den bisherigen Kommentaren noch vermisse: Es wird kaum über die Folgen für die Kinder gesprochen, die wie im Fall aus Augsburg sowas Schlimmes erleben mussten. Die psychischen Auswirkungen gehen ja oft das ganze Leben lang mit, das darf man echt nicht vergessen. Da helfen auch alle pädagogischen Konzepte wenig, wenn Kinder zuhause einfach keine sichere Beziehung erfahren.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

     
      Cosatto Giggle Hot Mom Kombikinderwagen F22 GaGaDumi Boston Maxi-Cosi Zelia S Trio Kinderkraft ESME 
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen
    Belastbarkeit bis 18 kg 15 Kg 15 Kg 22 Kg 22 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 18,7 kg 21,7 Kg 14 Kg 12,5 Kg 11,5 Kg
    Räder Gummiräder Gummiräder Pannensichere-Gelräder Gummiräder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale R129-Sicherheitsvorschriften Sicherheitsnorm EN1888 R129/03 und EN 1888, TÜV-Zertifikat i-Size/ECE 129 EN 1466
    Garantie 4 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre
    Preis 535,57 € 699,00 € 339,99 € 263,64 € 238,00 €
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