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Familienleben: Gen-Z-Eltern setzen auf Spaß und Genuss
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass vor allem Eltern der Generation Z „Spaß haben und Leben genießen“ als zentrale Erziehungsziele betrachten. Diese Eltern neigen dazu, Regeln auszuhandeln, anstatt sie ihren Kindern aufzuerlegen, was zu einem kooperativen Erziehungsstil führt. Allerdings birgt dieser Ansatz auch Risiken, wie eine Forscherin warnt. Die Studie verdeutlicht, dass die Erziehung zunehmend als gemeinschaftlicher Prozess verstanden wird, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt.
„Regeln werden ausgehandelt statt Kindern auferlegt – und Verstöße haben häufig keine Folgen“, so die Forscherin.
Zusammenfassung: Gen-Z-Eltern priorisieren Spaß und Genuss in der Erziehung, was zu einem kooperativen Erziehungsstil führt, jedoch auch Risiken birgt.
Vollzeitjobs und die Realität der Eltern
Eine Analyse zeigt, dass die Vorstellung von Vollzeitjobs für viele Eltern eine Illusion ist. Obwohl 60 Prozent der Kinder bis fünf Jahre in Betreuungseinrichtungen sind, bedeutet dies nicht, dass die Eltern auch tatsächlich Vollzeit arbeiten können. Viele Eltern empfinden es als herausfordernd, nach einem langen Arbeitstag noch Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Frage stellt.
Die Realität zeigt, dass viele Eltern in Teilzeit arbeiten oder gar nicht arbeiten, während ihre Kinder in Betreuungseinrichtungen sind. Diese Diskrepanz zwischen den Erwartungen und der Realität führt zu einem erhöhten Druck auf die Eltern.
Zusammenfassung: Die Realität der Vollzeitjobs für Eltern ist oft eine Illusion, da viele in Teilzeit arbeiten oder gar nicht, während ihre Kinder in Betreuung sind.
Übertriebene Erwartungen von Eltern an Kitas und Schulen
Fachkräfte aus Kitas und Schulen berichten von einem besorgniserregenden Trend: Eltern fühlen sich zunehmend weniger verantwortlich für die Erziehung ihrer Kinder. Eine Sozialpädagogin hebt hervor, dass die Verantwortung für die Erziehung in den letzten Jahren stark von den Eltern auf die Institutionen verlagert wurde. Dies führt dazu, dass viele Kinder weniger grundlegende Fähigkeiten mitbringen, wenn sie in die Schule kommen.
Eltern stellen oft übertriebene Forderungen an die Erzieher, wie das Abgewöhnen von Windeln oder das Erlernen von Alltagsfertigkeiten, die traditionell in den Familien vermittelt werden. Diese unrealistischen Erwartungen belasten die Einrichtungen und führen zu Spannungen zwischen Eltern und Erziehern.
Zusammenfassung: Eltern übertragen zunehmend die Verantwortung für die Erziehung auf Kitas und Schulen, was zu übertriebenen Erwartungen und Spannungen führt.
Kindergeld für Familien mit mehreren Kindern
Das Kindergeld in Deutschland wurde zum 1. Januar 2025 auf 255 Euro pro Kind erhöht. Familien mit sechs Kindern erhalten somit monatlich 1530 Euro. Diese finanzielle Unterstützung ist für viele Familien von großer Bedeutung, da sie zur Entlastung der Eltern beiträgt. Ab 2026 ist eine weitere Erhöhung auf 259 Euro pro Kind geplant, was die monatliche Summe für Familien mit sechs Kindern auf 1554 Euro anheben wird.
Die Beantragung des Kindergeldes wurde durch ein neues Verfahren erleichtert, bei dem Eltern nach der Geburt ihres Kindes ein Begrüßungsschreiben mit einem QR-Code erhalten, der zu einem vorausgefüllten Online-Antrag führt.
Zusammenfassung: Das Kindergeld wurde auf 255 Euro pro Kind erhöht, was Familien mit sechs Kindern monatlich 1530 Euro einbringt. Eine weitere Erhöhung ist für 2026 geplant.
Soziale Kontakte in der Berchinger Gruppe
Die Berchinger Gruppe hat sich als wertvolles Netzwerk für Eltern und Kinder etabliert. Die Mutter-Kind-Gruppe, die vor über vier Jahrzehnten gegründet wurde, bietet jungen Eltern die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig zu unterstützen. Diese Initiative hat sich zu einem festen Bestandteil des Familienlebens in der Region entwickelt und fördert den Austausch und die Gemeinschaft unter den Eltern.
Die Koordinatorin der Gruppe, Angela Scharpf, hebt hervor, dass die sozialen Kontakte nicht nur den Eltern, sondern auch den Kindern zugutekommen, indem sie ein unterstützendes Umfeld schaffen.
Zusammenfassung: Die Berchinger Gruppe fördert soziale Kontakte unter Eltern und Kindern und hat sich als wichtiger Bestandteil des Familienlebens etabliert.
Quellen:
- Familienleben: Vor allem Gen-Z-Eltern nennen „Spaß haben und Leben genießen“ als Erziehungsziel
- Vollzeit ist für viele Eltern eine Illusion
- Übertriebene Forderungen von Millennial-Eltern belasten Kitas und Schulen
- (S+) Urlaub ohne Eltern: Was Ihre Kinder im Sommer gemacht haben
- Kindergeld bei 6 Kindern: Wie viel bekommen Eltern?
- Von den sozialen Kontakten der Berchinger Gruppe profitieren Eltern wie Kinder