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Eltern mit Migrationshintergrund: Herausforderungen und Prägungen
Ein Artikel von ZEIT Campus beleuchtet die Erfahrungen einer Frau, die als Tochter von Migranten in Deutschland aufwuchs. Sie schildert, wie ihre Kindheitserlebnisse sie als Mutter prägen. Ihre Eltern arbeiteten hart, um der Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Die Mutter arbeitete jahrelang Nachtschichten als Krankenschwester, während der Vater tagsüber als Bürokaufmann tätig war.
Die Autorin reflektiert über die Bedeutung von Werten wie Teilen und sozialem Verhalten, die sie von ihren Eltern vermittelt bekam. Gleichzeitig thematisiert sie die Auswirkungen von Diskriminierung auf Familien mit Migrationshintergrund und betont, dass Elternschaft in einem solchen Kontext immer auch politisch ist.
„Elternschaft ist politisch, solange soziale Unterschiede und Vorurteile bestehen.“
Wichtigste Erkenntnisse:
- Harte Arbeit und Pragmatismus prägten die Erziehung.
- Diskriminierungserfahrungen beeinflussen die Elternschaft nachhaltig.
Pflegeheimkosten: Ab wann Kinder zahlen müssen
Ein Bericht von T-Online erklärt, unter welchen Bedingungen Kinder für die Pflegeheimkosten ihrer Eltern aufkommen müssen. Laut einer Entscheidung des Oberlandesgerichts München (Az.: 2 UF 1201/23 e) ist dies erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von über 100.000 Euro oder einem monatlichen Nettoeinkommen von mehr als 5.000 Euro der Fall.
Im konkreten Fall wurde ein Sohn nicht zur Zahlung verpflichtet, da sein unterhaltsrechtliches Einkommen unter 4.475 Euro pro Monat lag. Der Gesetzgeber sieht diese Einkommensgrenze als Schutz für Kinder, die nicht übermäßig belastet werden sollen.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Elternunterhalt greift erst ab einem Nettoeinkommen von 5.000 Euro.
- Sozialhilfeträger können nur bei Überschreiten dieser Grenze Ansprüche geltend machen.
Proteste gegen Schulordnungs-Novelle in Thüringen
Die Thüringer Allgemeine berichtet über den Widerstand von Eltern gegen die geplante Schulordnungs-Novelle. Besonders die Streichung von Beratungszeiten an Gemeinschaftsschulen sorgt für Unmut. Eltern, die sich bewusst für diese Schulform entschieden haben, fühlen sich durch die Maßnahmen des Bildungsministeriums übergangen.
Staatssekretär Bernd-Uwe Althaus bezeichnete das Thema als „Randthema“, was die Proteste weiter anheizte. Eltern betonen, dass es um das Wohl ihrer Kinder geht und fordern eine Rücknahme der geplanten Kürzungen.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Geplante Kürzungen betreffen Gemeinschaftsschulen.
- Elternproteste richten sich gegen die Einschränkung von Beratungszeiten.
Fördermöglichkeiten für Vierjährige in Xanten
Die Rheinische Post berichtet über eine Informationsveranstaltung in Xanten, die sich an Eltern von Vierjährigen richtet. Ziel ist es, über Fördermöglichkeiten im Elementar- und Primarbereich zu informieren. Die Veranstaltung findet am 2. April im Rathaus statt und wird von Schulleiterinnen und Kita-Leitungen geleitet.
Eltern erhalten praktische Tipps, wie sie ihre Kinder gezielt fördern können, um einen erfolgreichen Start in die Schule zu gewährleisten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Veranstaltung am 2. April im Rathaus Xanten.
- Schwerpunkt: Vorschulische Förderung durch Eltern und Institutionen.
Defizite bei Schulanfängern in Schleswig-Holstein
Ein Kommentar der Kieler Nachrichten thematisiert die zunehmenden Defizite bei Schulanfängern in Schleswig-Holstein. Ärzte stellen bei Schuleingangsuntersuchungen vermehrt Verhaltensauffälligkeiten und Sprachprobleme fest. Als Ursachen werden unter anderem übermäßiger Medienkonsum und mangelnde Förderung durch Eltern genannt.
Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin empfiehlt, Kinder bis sechs Jahre maximal 30 Minuten täglich digitalen Medien auszusetzen. Eltern werden aufgefordert, mehr Verantwortung zu übernehmen und ihre Kinder aktiv zu fördern.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Verhaltensauffälligkeiten und Sprachprobleme nehmen zu.
- Eltern sollten Medienkonsum ihrer Kinder stärker regulieren.
„Öko-Test“: Fruchtgummi-Fallen für Kinder
FOCUS Online berichtet über die Ergebnisse eines „Öko-Test“-Berichts zu Fruchtgummis. Von 20 getesteten Produkten fiel eines negativ auf, da es bedenkliche Farbstoffe enthielt, die nicht deklariert waren. Zwei Bio-Produkte schnitten hingegen mit „sehr gut“ ab: „Albio Veggie-Mix“ und „BioBon Saure Früchte“.
Eltern wird geraten, auf Bio-Produkte zu achten und den Zuckerkonsum ihrer Kinder zu begrenzen. Besonders saure Fruchtgummis können die Zahngesundheit beeinträchtigen.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Ein Produkt erhielt die Bewertung „ungenügend“ wegen nicht deklarierter Farbstoffe.
- Bio-Produkte wie „Albio Veggie-Mix“ schnitten „sehr gut“ ab.
Quellen:
- Eltern mit Migrationshintergrund: Ich war für alle das "Ausländerkind". Das prägt mich auch als Mutter
- Ab diesem Nettogehalt müssen Sie die Pflegeheimkosten Ihrer Eltern tragen
- Legt euch nicht mit Eltern an!
- Fördermöglichkeiten von Kindern: Info-Veranstaltung für Eltern von Vierjährigen
- Kommentar zu Defiziten bei Kindern in SH: Eltern sind mitverantwortlich
- „Öko-Test“ enthüllt Fruchtgummi-Fallen, die Eltern kennen müssen