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Millennial-Eltern bringen Erziehungstrend von vor 30 Jahren zurück
Immer mehr Millennials orientieren sich bei der Erziehung ihrer Kinder an den Erfahrungen ihrer eigenen Kindheit in den 1990er Jahren. Der Trend, der als „Retro-Parenting“ bezeichnet wird, fördert weniger Bildschirmzeit und mehr analoge Erlebnisse. Laut Paula Bleckmann, Professorin für Medienpädagogik, ist dieser Ansatz positiv, da die „Medien-Diät der 90er-Jahre“ als gesünder für Kinder gilt.
Bleckmann warnt jedoch, dass die permanente digitale Dauerbespaßung dazu führen kann, dass Kinder verlernen, echte Interessen zu entwickeln. Sie empfiehlt, Kindern mehr Zeit für freies Spielen und Draußen-Sein zu geben, um ein gesundes Aufwachsen zu fördern. Der Ansatz des Retro-Parenting könnte auch die Resilienz der Kinder stärken, indem sie lernen, kleine Krisen selbst zu bewältigen.
„Weniger verplante Zeit, mehr Muße, mehr realweltliche Begegnung mit Menschen tut nicht nur in der Familie gut, sondern auch in Kita und Schule.“ - Paula Bleckmann
Zusammenfassung: Der Trend des Retro-Parenting fördert eine kindgerechte Erziehung mit weniger Medienkonsum und mehr analogen Erlebnissen, was als positiv für die Entwicklung der Kinder angesehen wird.
„Mein Kind atmet nicht mehr“: Eltern werden per Telefonanleitung zu Lebensrettern
In kritischen Situationen, in denen Kinder nicht mehr atmen, stehen Eltern oft unter immensem Druck. Im Jahr 2025 wurden in der Leitstelle des Märkischen Kreises insgesamt 517 Telefonreanimationen durchgeführt, darunter 23 bei Kindern. Leitstellendisponent Steven Roß beschreibt die Herausforderung, Eltern in solchen Momenten zu beruhigen und sie durch die notwendigen Schritte zur Wiederbelebung zu leiten.
Die Einsätze sind extrem belastend, sowohl für die Eltern als auch für die Disponenten. Roß betont, dass jede Sekunde zählt und dass die telefonische Anleitung entscheidend sein kann, bis die Rettungskräfte eintreffen. Die Unterstützung durch ein Team von Disponenten ist ebenfalls wichtig, um die emotionale Belastung zu bewältigen.
Zusammenfassung: Telefonanleitungen zur Reanimation von Kindern sind entscheidend in Notfällen, wobei 2025 insgesamt 23 solcher Einsätze im Märkischen Kreis stattfanden.
Sternenkinder Ring mit Baby im Inneren spendet trauernden Eltern Trost
Die Goldschmiedin Britta Schwalm hat mit ihrer Kollektion „Glückskind“ einen besonderen Ring entworfen, der trauernden Eltern Trost spenden soll. Der Ring enthält ein Baby im Inneren, das für die Trägerinnen spürbar, aber von außen unsichtbar ist. Diese Ringe haben sich als bedeutungsvoll für Frauen erwiesen, die eine Fehlgeburt erlebt haben.
Schwalm erhielt für ihre Arbeit den German Design Award 2026. Die Ringe kosten zwischen 350 und 1.000 Euro und werden aus recyceltem Material hergestellt. Schwalm betont, dass die Ringe nicht nur Schmuck sind, sondern auch eine intime Verbindung zu den verlorenen Kindern darstellen.
Zusammenfassung: Die Kollektion „Glückskind“ von Britta Schwalm bietet trauernden Eltern Trost durch Ringe, die ein Baby im Inneren enthalten, und wurde mit dem German Design Award 2026 ausgezeichnet.
73 Prozent der Männer lassen Partnerin einspringen: Wer bei Betreuungsausfällen wirklich zu Hause bleibt
Eine aktuelle Befragung der Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass 54 Prozent der erwerbstätigen Eltern von kurzfristigen Schließungen oder verkürzten Öffnungszeiten in der Kinderbetreuung betroffen sind. Fast jeder Dritte reduziert deshalb seine Arbeitszeit, wobei Männer häufiger als Frauen einspringen, wenn es um die Betreuung der Kinder geht.
Die Studie zeigt, dass 35 Prozent der Eltern innerhalb von drei Monaten mindestens eine ungeplante Schließung ihrer Kita erlebt haben. Besonders betroffen sind Familien mit jüngeren Kindern, was die Herausforderungen für berufstätige Eltern verstärkt.
Zusammenfassung: 54 Prozent der Eltern berichten von Betreuungsausfällen, was viele dazu zwingt, ihre Arbeitszeit zu reduzieren, wobei Männer häufiger als Frauen einspringen.
Arztpraxis in Meschede schließt: Entscheidung hat weitreichende Folgen für Eltern
Die Schließung einer Arztpraxis in Meschede hat erhebliche Auswirkungen auf die Eltern in der Region. Die Entscheidung führt zu einer erhöhten Belastung für Familien, die auf medizinische Versorgung angewiesen sind. Die Schließung könnte dazu führen, dass Eltern längere Wege zu anderen Praxen in Kauf nehmen müssen, was zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt.
Die Schließung der Praxis wird als ein weiteres Beispiel für die Schwierigkeiten im Gesundheitswesen angesehen, die insbesondere Familien betreffen. Die Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Kinderärzten und die damit verbundenen Herausforderungen sind erheblich.
Zusammenfassung: Die Schließung einer Arztpraxis in Meschede hat weitreichende Folgen für Eltern, die auf eine zuverlässige medizinische Versorgung angewiesen sind.
Eltern aus Horn-Bad Meinberg verklagen Paderborner Geburtsklinik nach Tod eines Zwillings
Nach dem Tod eines Zwillings erheben Natalie und Anton Schierling schwere Vorwürfe gegen die Geburtsklinik St. Louise in Paderborn. Ihr Sohn Tom starb kurz nach der Geburt, und die Eltern fragen sich, ob dies hätte verhindert werden können. Der Fall wirft Fragen zur Qualität der medizinischen Versorgung und zu den Umständen der Geburt auf.
Die Klage der Eltern ist ein Ausdruck ihrer Trauer und des Wunsches nach Gerechtigkeit. Sie hoffen, dass ihre Erfahrungen zu Verbesserungen im Gesundheitswesen führen, um ähnliche Tragödien in der Zukunft zu vermeiden.
Zusammenfassung: Eltern aus Horn-Bad Meinberg verklagen eine Geburtsklinik nach dem Tod ihres Zwillings und fordern Gerechtigkeit für ihre tragische Erfahrung.
Quellen:
- Millennial-Eltern bringen Erziehungstrend von vor 30 Jahren zurück
- „Mein Kind atmet nicht mehr“: Eltern werden per Telefonanleitung zu Lebensrettern
- Sternenkinder Ring mit Baby im Inneren spendet trauernden Eltern Trost
- 73 Prozent der Männer lassen Partnerin einspringen: Wer bei Betreuungsausfällen wirklich zu Hause bleibt
- Arztpraxis in Meschede schließt: Entscheidung hat weitreichende Folgen für Eltern
- Eltern aus Horn-Bad Meinberg verklagen Paderborner Geburtsklinik nach Tod eines Zwillings













