Kückallee 37. Eine Kindheit am Rande des Holocaust
Kückallee 37. Eine Kindheit am Rande des Holocaust


Bewegende Familiengeschichte während des Holocausts – Mut, Überleben und Hoffnung in einer dunklen Zeit.
Kurz und knapp
- Kückallee 37. Eine Kindheit am Rande des Holocaust erzählt eindringlich die bewegende Geschichte einer jüdisch-christlichen Familie im nationalsozialistischen Deutschland und öffnet ein Fenster zu einer wenig beleuchteten Facette der Holocaust-Geschichte.
- Der Leser folgt dem Schicksal von Ludwig Landgrebe und seiner Familie, die von Prag und Löwen letztlich nach Reinbek bei Hamburg fliehen, und dort dem subtilen Terror der Diskriminierung trotzen.
- Besonders hervorzuheben ist der Mut von Arthur Goldschmidt, der nach seiner Deportation nach Theresienstadt 1942 eine evangelische Gemeinde gründet und sie bis zur Befreiung 1945 anführt.
- Das Buch wird durch genealogische Präzision und detaillierte historische Aufzeichnungen ergänzt, die sowohl lesenswert für Laien als auch von Interesse für Historiker sind.
- Detlev Landgrebe dokumentiert das musische und geistige Erbe seiner Familie und unterstreicht die historische Relevanz des Buches durch die Neuauflage der „Geschichte der evangelischen Gemeinde Theresienstadt 1942–1945“.
- Es ist ein Werk, das Leser mit Interesse an jüdisch-christlicher Geistesgeschichte, der Geschichte des 20. Jahrhunderts und der Philosophie bereichert und das in keiner geschichtswissenschaftlichen Bibliothek fehlen sollte.
Beschreibung:
Kückallee 37. Eine Kindheit am Rande des Holocaust ist ein einzigartiges literarisches Werk, das eindringlich die bewegende Geschichte einer jüdisch-christlichen Familie während der düstersten Zeit des 20. Jahrhunderts erzählt. Dieses Buch bietet nicht nur eine tiefgründige Einsicht in die Herausforderungen und Überlebensstrategien einer Familie im nationalsozialistischen Deutschland, sondern öffnet zugleich ein Fenster zu einer wenig beleuchteten Facette der Geschichte des Holocausts.
In dieser packenden Familienchronik folgen wir dem Schicksal von Ludwig Landgrebe und seiner jüdisch-christlichen Familie, die sich von ihrer Heimat zunächst nach Prag und dann nach Löwen auf der Flucht befindet. Doch die allgegenwärtige Bedrohung der deutschen Besatzung lässt sie schließlich in Reinbek bei Hamburg Zuflucht suchen, im Haus der Schwiegereltern. Dort, unter dem drohenden Schatten des Nazi-Regimes, erleben die Familienmitglieder Angst und Widerstand, während sie dem subtilen Terror der Diskriminierung trotzen.
Besonders eindrucksvoll ist der Mut von Arthur Goldschmidt, dem jüdischen Schwiegervater, der 1942 nach Theresienstadt deportiert wird. Trotz der unwirtlichen Umstände gründet er dort eine evangelische Gemeinde und führt sie als „Pfarrer“ bis zur Befreiung 1945 an. Diese mutige Geschichte wird durch genealogische Präzision und detaillierte historische Aufzeichnungen im umfangreichen Anhang des Buches ergänzt, die nicht nur den Lesern tiefe Einblicke bieten, sondern auch Historikern von Interesse sein könnten.
Der Autor Detlev Landgrebe dokumentiert hier nicht nur das musische Leben seines Vaters Ludwig Landgrebe, eines Philosophen von Weltrang, sondern auch das künstlerische und geistige Erbe der Familie, einschließlich eines gesonderten Beitrags zu Erich Landgrebe, dem österreichischen Schriftsteller. Mit der Neuauflage der „Geschichte der evangelischen Gemeinde Theresienstadt 1942–1945“ wird die historische Relevanz des Buches zusätzlich unterstrichen.
Kückallee 37. Eine Kindheit am Rande des Holocaust ist mehr als nur ein Geschichtsbuch; es ist eine Erzählung von Überleben, Mut und Hoffnung. Für Leser, die ein tiefes Interesse an jüdisch-christlicher Geistesgeschichte, Geschichtswissenschaft, dem 20. Jahrhundert und der Philosophie hegen, stellt dieses Buch eine wertvolle Ergänzung ihrer Sammlung dar. Durch den prägnanten Stil und die sorgfältige Recherche berührt und bereichert dieses Werk seine Leser auf persönliche und intellektuelle Weise. Verfolgen Sie diese bewegende Geschichte und bereichern Sie Ihr Verständnis einer bewegten Vergangenheit mit einem Werk, das in keiner geschichtswissenschaftlichen Bibliothek fehlen sollte.
Letztes Update: 18.09.2024 07:25
FAQ zu Kückallee 37. Eine Kindheit am Rande des Holocaust
Worum geht es in "Kückallee 37. Eine Kindheit am Rande des Holocaust"?
Das Buch erzählt die Geschichte einer jüdisch-christlichen Familie während der dunkelsten Zeit des 20. Jahrhunderts. Es beleuchtet ihre Herausforderungen, Überlebensstrategien und ihren Mut, den Terror des Nazi-Regimes zu trotzen. Die bewegende Familienchronik bietet tiefe Einblicke in historische und persönliche Ereignisse.
Wer ist der Autor des Buches?
Der Autor des Buches ist Detlev Landgrebe, der das musische Leben seines Vaters Ludwig Landgrebe sowie das geistige und künstlerische Erbe seiner Familie dokumentiert.
Für welche Leser ist das Buch besonders geeignet?
Das Buch richtet sich an Leser mit Interesse an jüdisch-christlicher Geistesgeschichte, Historikern, Geschichtswissenschaftlern und all jenen, die die bewegenden Ereignisse des 20. Jahrhunderts besser verstehen möchten.
Beinhaltet das Buch historische Dokumentationen?
Ja, das Buch enthält genealogische Präzision und detaillierte historische Aufzeichnungen, die nicht nur faszinierende Einblicke bieten, sondern auch für Historiker von Interesse sind.
Welche historische Relevanz hat das Buch?
Das Buch beleuchtet eine wenig bekannte Facette der Holocaust-Geschichte und dokumentiert die Geschichte der evangelischen Gemeinde Theresienstadt von 1942–1945 durch die Arbeit von Arthur Goldschmidt, der dort eine Gemeinde gründete und als "Pfarrer" tätig war.
Gibt es Beiträge über andere Familienmitglieder in diesem Buch?
Ja, das Buch enthält auch Beiträge zu Erich Landgrebe, dem österreichischen Schriftsteller, sowie zum Leben des renommierten Philosophen Ludwig Landgrebe.
Ist das Buch für geschichtswissenschaftliche Bibliotheken geeignet?
Ja, aufgrund seiner präzisen historischen Aufzeichnungen und seines tiefgründigen Inhalts ist das Buch eine wertvolle Ergänzung für jede geschichtswissenschaftliche Sammlung.
Welche Rolle spielt Arthur Goldschmidt in der Geschichte?
Arthur Goldschmidt, der jüdische Schwiegervater, gründete während seiner Deportation nach Theresienstadt eine evangelische Gemeinde und führte diese bis zur Befreiung 1945 an. Seine Geschichte ist ein zentraler Teil des Buches.
Was ist einzigartig an diesem Buch?
Das Buch verbindet persönliche Geschichten mit historischer Präzision und stellt die Geschichte einer Familie dar, die Mut und Widerstand in einer der dunkelsten Perioden der Geschichte zeigt.
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