Mittelalterliche Vorstellungen von Kind und Kindheit. Wertschätzung oder Gefühllosigkeit?
Mittelalterliche Vorstellungen von Kind und Kindheit. Wertschätzung oder Gefühllosigkeit?


Kurz und knapp
- Mittelalterliche Vorstellungen von Kind und Kindheit. Wertschätzung oder Gefühllosigkeit? bietet Ihnen eine faszinierende Reise in die Vergangenheit, um das komplexe Verhältnis zwischen Eltern und Kindern im Mittelalter neu zu entdecken.
- Das dualistische Bild des Kindes im Mittelalter, das einerseits als 'in Sünde geboren' und andererseits als unschuldiges, gottesnahes Wesen betrachtet wurde, öffnet einen faszinierenden Diskurs über die Wertschätzung und Behandlung von Kindern.
- Die Geburt eines Kindes im Mittelalter wurde als freudiges und problematisches Ereignis gleichzeitig betrachtet; persönliche Geschichten wie die der Nürnbergerin Walpurga Kress und des Ehepaares Scheurl bieten emotionale Tiefe und Einblicke in die damalige Gefühlswelt.
- Für Geschichtsinteressierte, Pädagogen und Eltern ideal, bietet dieses Buch die Möglichkeit, die evolutionäre Rolle der Kindheit aus historischer und moderner Sicht zu erforschen.
- Das Buch zieht Parallelen zu modernen Erziehungsmethoden und fordert den Leser heraus, unser Verständnis von Kindheit und die Beziehung zwischen Eltern und Kind aus neuer Perspektive zu betrachten.
- Die sorgfältig recherchierte Arbeit vertieft das Verständnis für mittelalterliche Vorstellungen von Kind und Kindheit und hinterfragt unser modernes Bild davon.
Beschreibung:
Mittelalterliche Vorstellungen von Kind und Kindheit. Wertschätzung oder Gefühllosigkeit? bietet Ihnen als Leser eine faszinierende Reise in die Vergangenheit, die Sie dazu einlädt, das komplexe Verhältnis zwischen Eltern und Kindern im Mittelalter neu zu entdecken. Diese detaillierte Studienarbeit gewährt einen einzigartigen Einblick in Denkweisen und gesellschaftliche Normen, die unser modernes Verständnis von Kindheit herausfordern können.
Die mittelalterliche Welt war geprägt von einem dualistischen Bild des Kindes. Einerseits war das Kind als 'in Sünde geboren' und dadurch unvollkommen angesehen. Andererseits verehrte man das Kind als unschuldiges, gottesnahes Wesen, vor allem durch den Einfluss des Jesuskindes und der Marienverehrung. Diese scheinbar widersprüchlichen Ansätze öffnen einen faszinierenden Diskurs darüber, wie Eltern ihre Kinder wertgeschätzt oder gefühllos behandelt haben könnten.
Stellen Sie sich eine Zeit vor, in der die Geburt eines Kindes gleichzeitig als freudiges und problematisches Ereignis betrachtet wird. Der Fall der Nürnbergerin Walpurga Kress, deren Glückwünsche an neuvermählte Verwandte überliefert sind, zeigt, welchen hohen Stellenwert Kinder für Familien im Mittelalter hatten. Gleichzeitig erfahren wir von Ehepaaren wie Christoph und Katharina Scheurl, die mehrere Fehlgeburten erlitten, bevor sie schließlich durch Beten und fremde Hilfe ein Kind empfangen konnten. Solche Geschichten bieten nicht nur historische Fakten, sondern auch emotionale Tiefe und lassen uns die damalige Gefühlswelt der Eltern besser verstehen.
Dieses Buch ist ideal für Geschichtsinteressierte, Pädagogen und Eltern, die mehr über die evolutionäre Rolle der Kindheit in unserer Gesellschaft erfahren möchten. Die sorgfältig recherchierte Arbeit beleuchtet nicht nur die mittelalterlichen Vorstellungen von Kind und Kindheit, sondern zieht auch Parallelen zu modernen Erziehungsmethoden. Es bietet die Möglichkeit, unser Verständnis von Kindheit zu vertiefen und fordert uns heraus, die Beziehung zwischen Eltern und Kind aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten.
Letztes Update: 25.09.2024 19:43
FAQ zu Mittelalterliche Vorstellungen von Kind und Kindheit. Wertschätzung oder Gefühllosigkeit?
Worum geht es in "Mittelalterliche Vorstellungen von Kind und Kindheit. Wertschätzung oder Gefühllosigkeit?"?
Das Buch untersucht das komplexe Verhältnis zwischen Eltern und Kindern im Mittelalter. Es beleuchtet sowohl die religiösen und gesellschaftlichen Einflüsse auf die Kindheit als auch die widersprüchlichen Ansichten über Kinder, die sowohl als sündig als auch als unschuldig galten.
Für wen ist dieses Buch geeignet?
Das Buch richtet sich an Geschichtsinteressierte, Pädagogen und Eltern, die das historische Verständnis von Kindheit erforschen und Parallelen zu modernen Erziehungsmethoden ziehen möchten.
Welche einzigartigen Einblicke bietet dieses Buch?
Es gibt Einblicke in die Denkweisen und gesellschaftlichen Normen des Mittelalters, zeigt differenzierte Ansichten von Kindern und analysiert historische Dokumente wie die Geschichte von Walpurga Kress und der Familie Scheurl.
Wie wird das Thema Kindheit im Mittelalter dargestellt?
Das Kind wird im Buch sowohl als "in Sünde geboren" als auch als unschuldiges Wesen dargestellt, beeinflusst durch religiöse Vorstellungen wie das Jesuskind und die Marienverehrung.
Was macht diese Studienarbeit besonders?
Die umfangreiche Recherche und der interdisziplinäre Ansatz, historische Fakten mit emotionaler Tiefe zu verbinden, machen diese Arbeit zu einem einzigartigen Zugang zur mittelalterlichen Welt und ihren Vorstellungen von Kindheit.
Gibt es Parallelen zu modernen Erziehungsmethoden?
Ja, das Buch beleuchtet, wie mittelalterliche Erziehungsideale und gesellschaftliche Einflüsse unser modernes Verständnis von Kindheit und Elternschaft geprägt haben.
Welche historischen Figuren oder Geschichten werden thematisiert?
Das Buch hebt Persönlichkeiten wie Walpurga Kress hervor, deren Geschichte zeigt, welchen hohen Stellenwert Kinder für Familien im Mittelalter hatten, sowie die bewegenden Erlebnisse der Familie Scheurl.
Was lerne ich über die Eltern-Kind-Beziehung im Mittelalter?
Das Buch zeigt, wie Eltern ihre Kinder einerseits mit religiösem Respekt wertgeschätzt, sie andererseits aber auch als sündig oder problematisch angesehen haben.
Wie ist das Buch strukturiert?
Die Studienarbeit ist analytisch und thematisch aufgebaut. Sie behandelt historische Fakten, kulturelle Denkweisen und religiöse Einflüsse, immer begleitet von konkreten Beispielen und Geschichten.
Warum sollte ich dieses Buch kaufen?
Dieses Buch bietet faszinierende historische Einblicke, zieht Parallelen zu heutigen Erziehungsmethoden und erweitert das Verständnis von Kindheit und Elternschaft in einem kulturellen und gesellschaftlichen Kontext.