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    Familien-News: HPV-Aufklärung, Kita-Streit und neue Erkenntnisse zur Elternrolle

    KI-generiert
    04.09.2026 71 mal gelesen 3 Kommentare

    HPV-Aufklärung erreicht Grundschulen im Kreis Kleve

    Der Kreis Kleve informiert Eltern und Sorgeberechtigte über die HPV-Impfung. Wie RP Online berichtet, erhalten auch Drittklässler in Rheurdt im Rahmen der zahnärztlichen Reihenuntersuchungen einen versiegelten Umschlag mit einem Informationsschreiben und einer Broschüre des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit zum Thema HPV-Impfung.

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    HPV steht für „humane Papillomviren“. Nach Angaben der Kreisverwaltung können mehrere Typen dieser Viren bei Mädchen und Frauen sowie bei Jungen und Männern schwere Erkrankungen auslösen, darunter Krebserkrankungen des Mund-Rachen-Raums und der Genitalorgane. Die HPV-Impfung biete den effektivsten Schutz gegen eine Ansteckung.

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    Die Ständige Impfkommission empfiehlt die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von neun bis 14 Jahren. Jugendliche, die nicht innerhalb dieser Altersspanne geimpft wurden, können bis zum 18. Geburtstag nachgeimpft werden.

    Impfstatus im Kreis KleveAnteil im Jahr 2024
    15-jährige Mädchen vollständig gegen HPV geimpft61 Prozent
    15-jährige Jungen vollständig gegen HPV geimpft42 Prozent

    Martina Scherbaum, Leitende Amtsärztin des Kreises Kleve und Leiterin des Fachbereichs „Gesundheit“, bezeichnete die HPV-Impfung als wichtig für die Kinder- und Jugendgesundheit. Die Materialien erläutern laut Bericht Übertragungswege, mögliche Folgen einer HPV-Infektion und die Schutzwirkung der Impfung.

    „Die HPV-Impfung hat große Bedeutung für die Kinder- und Jugendgesundheit“, sagt Martina Scherbaum, Leitende Amtsärztin des Kreises Kleve.

    Wichtigste Erkenntnisse: Der Kreis Kleve nutzt die Untersuchungen in dritten Klassen, um Eltern frühzeitig über HPV und die empfohlene Impfung zu informieren. Für das Jahr 2024 nennt der Bericht einen vollständigen Impfstatus von 61 Prozent bei 15-jährigen Mädchen und 42 Prozent bei 15-jährigen Jungen.

    Ig-Nobelpreis für die Geruchswahrnehmung von Babys und Teenagern

    Eine Studie mit deutscher Beteiligung hat untersucht, ob Eltern den Körpergeruch von Babys oder von Teenagern angenehmer empfinden. Wie RTL.de berichtet, wurde das Forscherteam dafür in Zürich mit einem Ig-Nobelpreis ausgezeichnet.

    Die Ig-Nobelpreise sollen nach Angaben der Erfinder zunächst zum Lachen und anschließend zum Nachdenken anregen. „Wissenschaft kann ja auch witzig sein“, sagte Ilona Croy von der Universität Jena bei der Preisverleihung.

    Das Team ließ Erwachsene die Gerüche von Babys und Teenagern riechen und scannte gleichzeitig deren Gehirne. Die Geruchsproben stammten von Baumwollstoffen, die Babys und Kinder über Nacht getragen hatten. Zuvor waren sie mit neutraler Seife gewaschen worden und hatten in Bettwäsche ohne Duftstoffe geschlafen.

    Eltern empfanden Babygerüche allgemein als angenehm und erkannten überdurchschnittlich oft auch ihr eigenes Baby aus mehreren Proben. Teenagergerüche wurden dagegen schlechter bewertet. Als Grund nennt Croy die Hormone der Pubertät, nicht die Hygiene der Jugendlichen.

    Der Babygeruch aktivierte im Gehirn neuronale Schaltkreise, die mit Fürsorgeverhalten verbunden sind. Nach Darstellung der Forscherin wird der elterliche Reflex, sich zu kümmern, demnach nicht nur durch große Augen oder babbelnde Laute ausgelöst, sondern auch durch den Geruch.

    „Je älter das Kind, desto schlechter empfindet man den Geruch“, sagt Ilona Croy.

    Zu den weiteren ausgezeichneten Forschungen gehörten die Entdeckung, dass Mückenrüssel als 3D-Druckdüsen verwendet werden können, sowie Untersuchungen zum Naschen von Süßigkeiten aus dem Besitz der eigenen Kinder. Anerkennung erhielt außerdem ein Experiment für ein Pissoir, aus dem es nicht spritzt.

    Die Preisverleihung fand erstmals seit 1991 nicht in den USA, sondern in Europa statt. Als Grund wurde die politische Lage in den USA mit einer strikten Visumpolitik und brutalen Einsätzen der Einwanderungspolizei genannt. Für 2027 ist die Zeremonie in Antwerpen vorgesehen.

    Wichtigste Erkenntnisse: Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Babygerüche bei Eltern häufiger positive Reaktionen auslösen als Teenagergerüche. Der Ig-Nobelpreis würdigte neben dieser Untersuchung weitere kuriose Forschungsarbeiten und wurde erstmals seit 1991 in Europa verliehen.

    Neugeborene aus dem Nordosten in der Fotogalerie

    Der Nordkurier stellt eine Reihe von Neugeborenen aus Mecklenburg-Vorpommern und der Uckermark vor. Die Kinder wurden in den vergangenen Tagen und Wochen in Demmin, Anklam, Pasewalk und Neubrandenburg geboren.

    In Demmin kamen Noel Willi Kopadt, Rhaenyra und Elias Sebastian Franke zur Welt. Noel Willi Kopadt wurde am 13. August um 12.45 Uhr mit 46 cm und 2340 g geboren. Rhaenyra kam am 16. August um 10.37 Uhr mit 55 cm und 3745 g zur Welt, Elias Sebastian Franke wurde am 16. August mit 335 g und 55 cm in Pasewalk geboren.

    NameGeburtsdatum und UhrzeitOrtGrößeGewicht
    Noel Willi Kopadt13. August, 12.45 UhrDemmin46 cm2340 g
    Alma Wirth16. August, 22.26 UhrAnklam50 cm3000 g
    Rhaenyra16. August, 10.37 UhrDemmin55 cm3745 g
    Elias Sebastian Franke16. AugustPasewalk55 cm335 g
    Aisha Alhussein17. AugustNeubrandenburg50 cm3370 g
    Arne Christen18. August, 0.43 UhrAnklam51 cm3020 g
    Theo Samuel Detlef Thormann18. August, 8.34 UhrAnklam50 cm3620 g
    Zoey Malia Pape18. August, 9.00 UhrAnklam47 cm2640 g
    Mats Hackbusch19. August, 4.06 UhrAnklam53 cm4250 g
    Arian Watanyar19. August, 8.40 UhrAnklam49 cm3280 g
    Matheo Peter Klehn19. AugustNeubrandenburg52 cm3815 g
    Severin Vollmuth20. AugustNeubrandenburg52 cm3860 g

    Der Bericht gratuliert den Eltern aus Gnoien, Reetzow, Bandelin, Pasewalk, Neubrandenburg, Ducherow, Friedland, Wolgast und Jatznick. Bei mehreren Geburten nennt der Nordkurier auch die Namen der Eltern, darunter Jenny Rabe und Sebastian Franke, Walaa Zaezue und Hassan Alhussein sowie Felix Hoppe und Chantal Klehn.

    Wichtigste Erkenntnisse: Der Nordkurier porträtiert zwölf Neugeborene aus dem Nordosten mit Angaben zu Geburtsort, Geburtsdatum, Uhrzeit, Größe und Gewicht. Die Familien werden zur Geburt ihrer Kinder beglückwünscht.

    Konflikt um die Rolle von Großeltern in Familien

    Ein Vater mit zwei Töchtern im Alter von drei und sieben Jahren beklagt in einem Onlineforum, dass seine Eltern und Schwiegereltern wenig Interesse an den Enkelkindern zeigten. Die Frankfurter Rundschau berichtet, die Großeltern besuchten die Familie alle zwei bis drei Monate, hätten aber nach Aussage des Vaters bereits nach zehn Minuten kein Interesse mehr an Aktivitäten ohne Handy oder Fernsehen.

    Der Vater schildert mehrere Situationen, in denen sich die Großeltern zurückgezogen hätten. Bei der Einschlafbegleitung sei ein Versuch zweimal beendet worden, weil die Kinder nicht nach zehn Minuten eingeschlafen seien. Bei der Einschulung habe sich der Großvater nach kurzer Zeit verabschiedet, während die Großmütter miteinander gesprochen hätten, ohne auf die Enkelkinder zu achten.

    Die Eltern der Kinder seien dadurch niedergeschlagen und neidisch auf Familien, in denen Großeltern aktiv mit ihren Enkeln umgingen. In den Kommentaren zum Beitrag finden sich unterschiedliche Erfahrungen: Manche Nutzer vermuten einen Zusammenhang mit dem früheren Erziehungsverhalten der Großeltern, andere berichten von liebevollen Eltern, die als Großeltern desinteressiert seien. Auch das Gegenteil wird geschildert.

    Als gesellschaftlichen Hintergrund nennt der Bericht die gestiegene Erwerbstätigkeit von Frauen. 1991 gingen 57 Prozent der Frauen zwischen 15 und 64 Jahren einer Lohnarbeit nach, 2024 waren es 74 Prozent dieser Altersgruppe. Bei Frauen zwischen 55 und 64 Jahren lag der Anteil 1970 bei 30 Prozent und 2023 bei 71 Prozent. Unter den 60- bis 64-jährigen Frauen waren 2015 53 Prozent erwerbstätig, 2025 waren es 68 Prozent.

    GruppeJahrAnteil der Erwerbstätigen
    Frauen zwischen 15 und 64 Jahren199157 Prozent
    Frauen zwischen 15 und 64 Jahren202474 Prozent
    Frauen zwischen 55 und 64 Jahren197030 Prozent
    Frauen zwischen 55 und 64 Jahren202371 Prozent
    Frauen zwischen 60 und 64 Jahren201553 Prozent
    Frauen zwischen 60 und 64 Jahren202568 Prozent

    Die systemische Familienberaterin und Pädagogin Katharina Hübner erklärt gegenüber der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media, Großeltern lebten ihre Rolle heute anders als frühere Generationen. Hinter dem Verhalten stünden nicht unbedingt Egoismus, sondern generationenübergreifende Erwartungen, alte Rollenbilder und gesellschaftliche Veränderungen.

    Für Millennials sei es häufig normal gewesen, nachmittags von den Großeltern betreut und bekocht zu werden. Die Babyboomer hätten im Ruhestand dagegen andere Vorstellungen und wollten etwa Reisen, Selbstverwirklichung und Partnerschaft nachholen. Dadurch könnten Eltern heute stärker auf Betreuung angewiesen sein, während Großmütter zugleich weniger Kapazitäten hätten.

    „Großeltern leben heute Großelternschaft anders, als es vorherige Generationen getan haben“, sagt Katharina Hübner.

    Wichtigste Erkenntnisse: Der Bericht beschreibt einen individuellen Familienkonflikt und ordnet ihn in veränderte Erwerbs- und Lebensbedingungen ein. Für die Erwerbstätigkeit von Frauen nennt er unter anderem 74 Prozent im Jahr 2024 bei den 15- bis 64-Jährigen sowie 68 Prozent im Jahr 2025 bei den 60- bis 64-Jährigen.

    Eltern protestieren gegen geplante Änderungen der Kita-Finanzierung

    Dutzende Eltern, Kinder und Kitakräfte haben vor dem Brandenburger Landtag gegen das geplante neue Kita-Finanzierungsgesetz demonstriert. Wie STERN.de am 03. September 2026 um 15:11 Uhr berichtet, befürchtet ein Aktionsbündnis aus „Kita.Macht.Bildung“, „Kitakollaps“ und „Liga Brandenburg“ höhere Belastungen für Eltern, weniger Qualität und das Aus für zahlreiche freie Träger.

    Brandenburg muss beim Haushalt 2027/2028 kräftig sparen, weil Milliarden-Finanzierungslücken bestehen. Die geplante Änderung der Kita-Finanzierung betrifft auch den Personalschlüssel. Die ursprünglich vorgesehene Verbesserung auf einen Erzieher pro vier Krippenkinder soll laut Bildungsministerium nicht kommen.

    „Eine weitere Verbesserung des Personalschlüssels ist fachlich wünschenswert, ihre Finanzierung ist unter den aktuellen Haushaltsbedingungen jedoch nicht möglich“, teilte das Bildungsministerium mit.

    Besonders umstritten ist die mögliche Beteiligung der Eltern an den Kosten für das Mittagessen. Auf einem Plakat bei der Demonstration stand „Kita-Essen ist kein Luxus“. Das Protestbündnis warnt, dass Eltern ihre Kinder bei deutlich steigenden Beiträgen vom Mittagessen abmelden müssten.

    • Das Aktionsbündnis befürchtet höhere Belastungen für Eltern.
    • Die Demonstrierenden warnen vor einer Verschlechterung der Qualität.
    • Nach Einschätzung des Bündnisses könnten zahlreiche freie Träger gefährdet sein.
    • Das Land prüft Änderungen im Zusammenhang mit dem Haushalt 2027/2028.

    Kostenloses Mittagessen erhalten Familien, die Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe haben. Im Mittelpunkt des Protests stehen damit sowohl die Finanzierung der Betreuung als auch die Frage, wie bezahlbar das Kita-Mittagessen für Familien bleibt.

    Wichtigste Erkenntnisse: Vor dem Brandenburger Landtag demonstrierten Dutzende Eltern, Kinder und Kitakräfte gegen das geplante Kita-Finanzierungsgesetz. Streitpunkte sind unter anderem der Personalschlüssel, mögliche höhere Essensbeiträge und die finanzielle Zukunft freier Träger.

    Wenn Eltern erwachsene Kinder nicht loslassen können

    Eltern, die ihren erwachsenen Kindern weiterhin ungefragt die Wäsche machen, Steuererklärungen prüfen oder Essen bringen, können damit mehr ausdrücken als Fürsorge. familie.de beschreibt die Angst, nicht mehr gebraucht zu werden, als möglichen Hintergrund eines überfürsorglichen Verhaltens.

    Eine Meta-Analyse zu Helicopter Parenting hat laut Bericht zahlreiche Studien ausgewertet. Demnach gehe es jungen Erwachsenen schlechter, wenn Eltern sich zu stark einmischten. Sie trauten sich selbst weniger zu, könnten ihre Gefühle schlechter regulieren und hätten häufiger mit Ängsten und Depressionen zu kämpfen.

    Als Hauptgründe für übermäßige Einmischung nennt eine Studie aus dem „Journal of Research on Adolescence“ Angst und Bedauern. Eltern könnten Angst haben, dass ihr Kind scheitert, oder davor, wer sie selbst seien, wenn das Kind sie nicht mehr brauche.

    Nach 20 Jahren aktiver Fürsorge verändere sich die Elternrolle, wenn Kinder erwachsen werden. Das „Empty Nest Syndrome“ beschreibt laut dem Artikel Gefühle von Einsamkeit, Trauer und fehlendem Zweck. Besonders betroffen seien Eltern, die ihre Identität stark mit der Fürsorge verbunden hätten.

    Das weitere Kümmern kann zu einem unbewussten Deal werden: Eltern bleiben in ihrer aktiven Rolle und fühlen sich weiterhin gebraucht, während erwachsene Kinder eigentlich mehr Eigenständigkeit entwickeln möchten. Die ständige Unterstützung kann die Botschaft vermitteln: „Du kannst das nicht alleine.“

    Der Bericht betont zugleich, dass die meisten dieser Eltern liebevoll handelten und nicht aus Grausamkeit oder Kontrollsucht eingriffen. Hinter ihrem Verhalten könnten unverarbeitete Trauer über eine endende Identität und fehlende Vorstellungen für die zweite Lebenshälfte stehen.

    Psychologin Sandra Konrad hebt die Bedeutung einer gesunden Ablösung hervor. Studien bestätigten demnach, dass junge Erwachsene, die eine äußere und innere Ablösung durchlaufen hätten, sich erwachsener fühlten und eher bereit seien, in schwierigen Situationen Rat und Unterstützung der Eltern anzunehmen.

    „Loslassen ist Liebe“, lautet die zentrale Aussage des Beitrags von familie.de.

    Grenzen zu setzen sei für erwachsene Kinder keine Lieblosigkeit, sondern ein notwendiger Schritt der eigenen Entwicklung. Eltern erhielten dadurch die Chance, eine neue Identität jenseits der Elternrolle zu entwickeln und eine Beziehung auf Augenhöhe aufzubauen.

    Wichtigste Erkenntnisse: Der Artikel stellt einen Zusammenhang zwischen überfürsorglichem Verhalten, der Angst vor dem Nicht-mehr-Gebrauchtwerden und möglichen Belastungen für erwachsene Kinder her. Eine gesunde Ablösung soll beiden Seiten mehr Selbstständigkeit und eine Beziehung auf Augenhöhe ermöglichen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Die HPV-Aufklärung in der Grundschule finde ich grundsätzlich sinnvoll, gerade weil viele Eltern das Thema erst viel später auf dem Schirm haben. Wichtig wäre nur, dass die Informationen wirklich sachlich und ohne Druck vermittelt werden, damit niemand das Gefühl bekommt, übergangen zu werden. Bei den Impfquoten sieht man ja leider, dass vor allem bei den Jungen noch einiges an Aufklärung fehlt.

    Am meisten hängen geblieben ist bei mir aber der Teil über die Großeltern. Dazu wurde ja schon einiges über unterschiedliche Erwartungen und die veränderte Arbeitswelt geschrieben, aber ein Punkt kommt mir noch zu kurz: Großeltern dürfen natürlich selbst entscheiden, wie viel Zeit sie mit ihren Enkeln verbringen möchten. Gleichzeitig sollten sie dann aber auch ehrlich sein und nicht den Eindruck erwecken, sie seien eine feste Betreuungsmöglichkeit, wenn sie eigentlich nur alle paar Monate kurz vorbeischauen wollen. Für die Eltern ist dieses Hin und Her vermutlich besonders anstrengend.

    Dass manche Großeltern nach zehn Minuten schon wieder am Handy hängen, klingt natürlich enttäuschend. Andererseits kann man Nähe auch nicht erzwingen. Vielleicht wäre ein offenes Gespräch besser, als jahrelang Erwartungen aufzubauen und dann neidisch auf andere Familien zu schauen. Und manchmal steckt hinter scheinbarem Desinteresse vielleicht auch Unsicherheit, weil die Großeltern gar nicht wissen, was sie mit kleinen Kindern anfangen sollen.

    Die Geschichte über Baby- und Teenagergerüche fand ich witzig, aber auch irgendwie nachvollziehbar. Wer Kinder in der Pubertät hat, wird bei dem Thema vermutlich nicht lange diskutieren. Trotzdem ist es beruhigend, dass offenbar eher die Hormone als mangelnde Hygiene dahinterstecken. Der Ig-Nobelpreis passt da wirklich gut, weil man erst lacht und danach tatsächlich überlegt, wie stark unser Verhalten biologisch beeinflusst wird.

    Beim Kita-Streit hört der Spaß dann allerdings auf. Ein schlechterer Personalschlüssel und teureres Mittagessen treffen am Ende wieder Familien, die ohnehin jeden Monat rechnen müssen. Kita ist keine nette Zusatzleistung, sondern für viele Eltern die Voraussetzung dafür, überhaupt arbeiten zu können. Wenn freie Träger wegen der Finanzierung aufgeben müssen, verschärft das die Lage zusätzlich. Da kann man nicht einfach sagen, die Eltern sollen halt mehr zahlen.

    Der letzte Abschnitt über das Loslassen hat mir besonders gefallen. Fürsorge ist wichtig, aber sie darf nicht dazu führen, dass erwachsene Kinder dauerhaft das Gefühl bekommen, nichts allein zu können. Ich glaube, viele Eltern meinen es wirklich gut und merken gar nicht, wie kontrollierend Hilfe wirken kann. Wäsche waschen oder Essen vorbeibringen ist ja an sich nicht schlimm, solange ein Nein auch akzeptiert wird. Schwierig wird es erst, wenn Hilfe zur Pflicht und Dankbarkeit zur Erwartung wird.

    Unterm Strich verbindet der Artikel ziemlich unterschiedliche Themen, aber der rote Faden ist eigentlich klar: Familien brauchen Unterstützung, doch Unterstützung sollte nicht in Bevormundung umschlagen. Das gilt bei Impfentscheidungen genauso wie bei Großeltern, Kitas und erwachsenen Kindern. Und die Babyfotos sind natürlich trotzdem schön anzusehen – bei den Namen musste ich teilweise zweimal hinschauen.

    Username: Schnüffelopa_ohneEnkelChaos
    Der vorige Kommentar hat die großen Themen schon ziemlich ausführlich abgearbeitet, deshalb bleibe ich mal bei den Punkten, die darin kaum vorkamen. Bei den Neugeborenenfotos musste ich ehrlich gesagt ein bisschen schmunzeln: Namen wie Rhaenyra, Aisha oder Theo Samuel Detlef zeigen schon, wie bunt und unterschiedlich Familien heute sind. Gleichzeitig finde ich solche Galerien immer etwas zwiespältig. Für die Angehörigen ist das sicher wunderschön, aber als Leser fragt man sich auch, ob wirklich alle Eltern bewusst zugestimmt haben, dass Name, Geburtsort, Gewicht und teilweise sogar die Namen der Eltern öffentlich genannt werden. Bei einem Baby denkt ja noch niemand selbst über Datenschutz nach. Das soll die Freude nicht kaputtmachen, aber ein bisschen Zurückhaltung wäre vielleicht trotzdem angebracht.

    Beim Babygeruch fand ich neben dem eigentlichen Ergebnis vor allem interessant, wie stark solche Studien zeigen, dass Wissenschaft nicht immer trocken und weltfremd sein muss. Dass Babys über Geruch erkannt werden können, klingt im ersten Moment fast selbstverständlich, wenn man selbst Kinder hat oder viel mit ihnen zu tun hatte. Trotzdem ist es etwas anderes, wenn dabei Gehirnaktivität gemessen wird und man versucht, den Fürsorgeinstinkt biologisch zu erklären. Ich frage mich allerdings, wie sehr sich das Ergebnis verändert hätte, wenn auch Menschen ohne eigene Kinder einbezogen worden wären. Eltern sind vermutlich durch viele Erfahrungen geprägt, während andere vielleicht eher neutral oder sogar empfindlich auf bestimmte Gerüche reagieren.

    Auch die weiteren Ig-Nobelpreis-Themen passen gut dazu. Ein Pissoir, das nicht spritzt, klingt nach einem Witz, aber wenn man schon einmal eine öffentliche Toilette benutzen musste, weiß man, dass das durchaus ein praktisches Problem sein kann. Bei manchen Erfindungen merkt man erst beim zweiten Nachdenken, dass hinter dem absurden Titel eine ziemlich konkrete Alltagserfahrung steckt. Vielleicht ist genau das der Sinn solcher Preise: Man lacht kurz und merkt dann, dass Forschung nicht nur aus Krebsheilung, Raumfahrt und großen Durchbrüchen besteht, sondern auch aus Fragen, die bisher niemand ernst genug genommen hat.

    Der politische Hintergrund der Preisverleihung hätte meiner Meinung nach auch mehr Aufmerksamkeit verdient. Dass eine Veranstaltung nach Jahrzehnten erstmals in Europa stattfindet, weil Forschende wegen Visa- und Einwanderungspolitik Schwierigkeiten bekommen könnten, ist schon ein bemerkenswertes Signal. Wissenschaft lebt schließlich davon, dass Menschen über Grenzen hinweg zusammenarbeiten. Gerade bei einer internationalen Studie wirkt es widersinnig, wenn politische Entscheidungen Begegnungen und Austausch erschweren. Man kann über die einzelnen Forschungsthemen lachen und trotzdem feststellen, dass offene Wissenschaft eine ziemlich ernste Grundlage braucht.

    Bei der HPV-Aufklärung würde mich außerdem interessieren, wie die Informationen bei den Familien tatsächlich ankommen. Ein Umschlag in der dritten Klasse ist ein guter Anfang, aber wahrscheinlich reicht eine Broschüre allein nicht für alle Eltern. Manche lesen sie sofort, andere legen sie auf den Küchentisch und vergessen sie zwischen Elternbriefen, Rechnungen und Terminen. Vielleicht wären zusätzliche Infoabende in Schulen oder kurze Gespräche bei Kinderärzten hilfreich, besonders für Eltern, die sich mit Impfungen unsicher fühlen. Die Zahlen bei den Jungen zeigen ja, dass das Thema offenbar noch nicht überall als gemeinsame Gesundheitsvorsorge verstanden wird. HPV wird immer noch zu oft als reines Mädchenthema betrachtet, obwohl Jungen ebenfalls betroffen sein können und die Impfung nicht nur mit Gebärmutterhalskrebs zu tun hat.

    Was mir dabei fehlt, ist die Frage, wie Jugendliche selbst beteiligt werden. Mit neun oder zehn Jahren entscheiden natürlich noch die Eltern, aber spätestens im Teenageralter sollten Jungen und Mädchen verständlich erklärt bekommen, wovor die Impfung schützt und warum sie empfohlen wird. Wenn Jugendliche nur hören, dass Erwachsene irgendeinen Termin machen wollen, entsteht schnell Widerstand. Eine sachliche Erklärung ohne Panik und ohne moralischen Unterton könnte da viel bringen. Gesundheitliche Aufklärung sollte nicht erst dann beginnen, wenn jemand bereits sexuell aktiv ist, sondern rechtzeitig und altersgerecht.

    Die Kita-Debatte hat außerdem eine Seite, die in vielen Berichten etwas untergeht: die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Beim Personalschlüssel geht es nicht nur darum, ob Eltern länger auf einen Betreuungsplatz warten oder mehr bezahlen müssen. Wenn zu wenige Fachkräfte für zu viele Kinder da sind, leiden auch die Erzieherinnen und Erzieher jeden Tag darunter. Dauerstress, Krankheitsausfälle und Kündigungen verschärfen das Problem dann noch. Am Ende wird gespart, indem man eine Situation verschlechtert, die danach durch zusätzliche Ausfälle noch teurer wird. Das ist irgendwie die klassische Rechnung, bei der man kurzfristig Geld spart und langfristig doppelt bezahlt.

    Beim Mittagessen sollte man ebenfalls nicht so tun, als sei das nur eine kleine Zusatzgebühr. Für manche Familien ist ein paar Euro mehr im Monat vielleicht verkraftbar, für andere summieren sich Essensgeld, Fahrtkosten, Vereinsbeiträge und steigende Mieten zu einer echten Belastung. Ein Kind vom warmen Kita-Essen abzumelden klingt auf dem Papier nach einer Wahlmöglichkeit, kann im Alltag aber bedeuten, dass Eltern morgens noch zusätzlich Essen vorbereiten müssen oder sich Sorgen machen, ob ihr Kind bis zum Nachmittag ausreichend versorgt ist. Und für die Kinder selbst kann es unangenehm werden, wenn sie als Einzige nicht mitessen. Solche Entscheidungen sollte man deshalb nicht nur aus Sicht des Haushaltsplans betrachten.

    Interessant finde ich auch, dass im Artikel immer wieder die Frage auftaucht, was Familien voneinander erwarten dürfen. Bei den Großeltern geht es um gemeinsame Zeit, bei erwachsenen Kindern um Hilfe und Grenzen, bei der Kita um verlässliche Betreuung. Vielleicht ist das eigentliche Problem gar nicht, dass Menschen zu wenig füreinander tun, sondern dass Erwartungen oft nie ausgesprochen werden. Dann wartet eine Seite auf Unterstützung, während die andere gar nicht weiß, dass sie als feste Säule eingeplant wurde. Das kann bei Großeltern genauso passieren wie bei Eltern, die ihrem erwachsenen Sohn oder ihrer Tochter ungefragt alles abnehmen.

    Gerade bei erwachsenen Kindern stelle ich mir die Grenze schwierig vor. Es ist ja nicht automatisch falsch, wenn die Mutter weiterhin Essen vorbeibringt oder der Vater bei der Steuer hilft. Manche Familien zeigen Liebe eben sehr praktisch. Entscheidend scheint mir zu sein, ob die Hilfe auf Wunsch erfolgt und ob ein Nein akzeptiert wird. Wer einmal im Monat eine Portion Suppe bringt, ist etwas anderes als jemand, der ungefragt die Wohnung durchsucht, Rechnungen kontrolliert und anschließend beleidigt ist, wenn man sich bedankt, aber keine Ratschläge möchte. Hilfe wird dann problematisch, wenn sie nicht mehr als Angebot, sondern als Beweis der eigenen Unentbehrlichkeit dient.

    Das Thema „Empty Nest“ wird dabei oft etwas lächerlich behandelt, obwohl der Übergang vermutlich wirklich schwierig sein kann. Wenn der komplette Tagesablauf über Jahrzehnte aus Familienorganisation besteht, fühlt sich freie Zeit zunächst vielleicht nicht wie Freiheit an, sondern wie ein Loch. Ich finde aber, dass Eltern darüber auch offen sprechen sollten, statt dieses Gefühl indirekt an den Kindern auszulassen. Ein erwachsenes Kind kann nicht dafür verantwortlich sein, dass die Eltern neue Aufgaben, Freundschaften oder Interessen finden. Das klingt hart, aber sonst bleibt die ganze Familie in einer Rolle stecken, die eigentlich längst nicht mehr passt.

    Unterm Strich hat der Artikel für mich vor allem gezeigt, wie unterschiedlich Familienleben aussehen kann und wie schnell aus Unterstützung eine Erwartung wird. Ob es um Impfaufklärung, Kitaessen, Großelternbesuche oder Wäsche für erwachsene Kinder geht: Entscheidend sind klare Informationen, ehrliche Absprachen und ein bisschen Respekt vor der Eigenständigkeit der anderen. Und bei den Babynamen gilt vielleicht einfach: Erst gratulieren, dann vorsichtig nachfragen, wie man sie eigentlich richtig ausspricht.
    Bei den Babyfotos musste ich schmunzeln, aber 335 Gramm bei Elias klingt doch sehr ungewöhnlich – da hat sich vermutlich ein Zahlendreher eingeschlichen. Gerade bei solchen persönlichen Daten sollte man lieber nochmal genau hinschauen, bevor die Angaben online stehen.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Kinderwagen Typ Kombi-Kinderwagen 2 in 1
    Belastbarkeit 22 kg
    Gewicht des Kinderwagens 14.9 kg
    Räder EVA, Kunststoff
    Sicherheitsmerkmale 5-Punkt-Gurt, Fußbremse
    Garantie
    Preis Preis nicht angegeben
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 30 kg
    Gewicht des Kinderwagens Unbekannt
    Räder EVA
    Sicherheitsmerkmale 5-Punkt Gurt
    Garantie
    Preis Unbekannt
    Kinderwagen Typ Buggy
    Belastbarkeit 22 kg
    Gewicht des Kinderwagens 8,9 kg
    Räder Kugellager, Stoßdämpfer
    Sicherheitsmerkmale UV50+, Netzfenster
    Garantie
    Preis Nicht angegeben
    Kinderwagen Typ 3in1 Puppenwagen
    Belastbarkeit 20 kg
    Gewicht des Kinderwagens 4,03 kg
    Räder Gummi
    Sicherheitsmerkmale Verdeck
    Garantie
    Preis Keine Garantie
    Kinderwagen Typ Buggy
    Belastbarkeit 22 kg
    Gewicht des Kinderwagens 9.7 kg
    Räder Pneumatic
    Sicherheitsmerkmale 3-Punkt-Gurt
    Garantie
    Preis Nicht angegeben
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit bis 18 kg
    Gewicht des Kinderwagens 18,7 kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale R129-Sicherheitsvorschriften
    Garantie 4 Jahre
    Preis 535,57 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 15 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 21,7 Kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale Sicherheitsnorm EN1888
    Garantie 2 Jahre
    Preis 699,00 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 15 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 14 Kg
    Räder Pannensichere-Gelräder
    Sicherheitsmerkmale R129/03 und EN 1888, TÜV-Zertifikat
    Garantie 2 Jahre
    Preis 339,99 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 22 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 12,5 Kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale i-Size/ECE 129
    Garantie 2 Jahre
    Preis 263,64 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 22 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 11,5 Kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale EN 1466
    Garantie 2 Jahre
    Preis 238,00 €
      MoMi GISELLE Kombi-Kinderwagen 2 in 1 Kombikinderwagen 4 in 1 Chicco Glee Kinderwagen Corolle Mon Grand Poupon Puppenwagen Chicco Echo Lite Kinderwagen Cosatto Giggle Hot Mom Kombikinderwagen F22 GaGaDumi Boston Maxi-Cosi Zelia S Trio Kinderkraft ESME
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    Kinderwagen Typ Kombi-Kinderwagen 2 in 1 Kombikinderwagen Buggy 3in1 Puppenwagen Buggy Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 22 kg 30 kg 22 kg 20 kg 22 kg bis 18 kg 15 Kg 15 Kg 22 Kg 22 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 14.9 kg Unbekannt 8,9 kg 4,03 kg 9.7 kg 18,7 kg 21,7 Kg 14 Kg 12,5 Kg 11,5 Kg
    Räder EVA, Kunststoff EVA Kugellager, Stoßdämpfer Gummi Pneumatic Gummiräder Gummiräder Pannensichere-Gelräder Gummiräder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale 5-Punkt-Gurt, Fußbremse 5-Punkt Gurt UV50+, Netzfenster Verdeck 3-Punkt-Gurt R129-Sicherheitsvorschriften Sicherheitsnorm EN1888 R129/03 und EN 1888, TÜV-Zertifikat i-Size/ECE 129 EN 1466
    Garantie 4 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre
    Preis Preis nicht angegeben Unbekannt Nicht angegeben Keine Garantie Nicht angegeben 535,57 € 699,00 € 339,99 € 263,64 € 238,00 €
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