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Orchideen-Kinder: Sensibilität als Herausforderung und Chance
Die Frankfurter Rundschau berichtet über sogenannte Orchideen-Kinder, die durch ihre hohe Sensibilität auffallen. Diese Kinder reagieren stärker auf Reize wie Geräusche, Berührungen oder Licht und benötigen oft mehr Zeit, um sich an neue Situationen zu gewöhnen. Professor Michael Pluess von der Queen Mary University of London erklärt, dass etwa 30 Prozent der Menschen entweder sehr empfindlich wie Orchideen oder sehr widerstandsfähig wie Löwenzahn sind. Die restlichen 40 Prozent liegen in der Mitte und werden als Tulpen bezeichnet.
Hochsensibilität ist zu etwa 50 Prozent genetisch bedingt, kann aber auch durch Stress während der Schwangerschaft oder ein niedriges Geburtsgewicht beeinflusst werden. Eltern von Orchideen-Kindern sollten besonders sensibel auf die Bedürfnisse ihrer Kinder eingehen, um Überforderung zu vermeiden. In einem stabilen Umfeld können diese Kinder lernen, mit ihrer Sensibilität umzugehen und sogar resilienter werden.
„Höhere Sensibilität bedeutet erst einmal nichts Negatives, sondern kann ein Vorteil oder ein Nachteil sein“, so Professor Pluess.
- 30 % der Menschen sind entweder sehr empfindlich oder widerstandsfähig.
- 40 % der Menschen liegen in der Mitte der Sensibilitätsskala.
- 50 % der Hochsensibilität sind genetisch bedingt.
„U-Boot-Eltern“: Eine toxische Erziehungsmethode
Der Merkur beleuchtet die Problematik der sogenannten „U-Boot-Eltern“. Diese Eltern tauchen nur dann auf, wenn es ernste Probleme gibt, wie etwa eine gefährdete Versetzung in der Schule. Im Gegensatz zu Helikoptereltern, die ständig präsent sind, zeigen U-Boot-Eltern oft wenig Interesse am Alltag ihrer Kinder. Experten wie der Schulrechtler Thomas Böhm warnen, dass dieses Verhalten den schulischen und beruflichen Erfolg der Kinder stark beeinträchtigen kann.
Ein weiteres Problem ist die emotionale Unreife vieler U-Boot-Eltern. Psychologin Barbara Neuhold erklärt, dass diese Eltern oft nicht in der Lage sind, mit ihren eigenen Gefühlen umzugehen, was sich negativ auf die Erziehung auswirkt. Sie rät zu einer bindungsorientierten Erziehung, die auf Augenhöhe mit den Kindern stattfindet.
„U-Boot-Eltern schaden ihren Kindern mehr als Helikoptereltern“, so Thomas Böhm.
- U-Boot-Eltern zeigen wenig Interesse am Alltag ihrer Kinder.
- Emotionale Unreife ist ein häufiges Merkmal dieser Eltern.
- Bindungsorientierte Erziehung wird als Alternative empfohlen.
Geburtstagsgrüße auf Instagram: Ein fragwürdiger Trend
Die FAZ kritisiert den Trend, Geburtstagsgrüße an Kinder auf Instagram zu veröffentlichen. Prominente wie Gwyneth Paltrow nutzen solche Posts oft, um ihr Image als liebevolle Eltern zu stärken. Doch dieser Trend hat auch die Welt der „Normalos“ erreicht, was laut der Autorin Anke Schipp problematisch ist. Kinder könnten durch die öffentliche Darstellung unter Druck geraten, den Erwartungen ihrer Eltern und Follower gerecht zu werden.
Die Autorin plädiert dafür, persönliche Glückwünsche und Wertschätzung im privaten Rahmen zu belassen. Öffentliche Posts könnten zwar viele Likes generieren, ersetzen jedoch nicht die echte Wertschätzung innerhalb der Familie.
„Das nächste Mal, liebe Gwyneth: Just bake a cake!“, so Anke Schipp.
- Prominente nutzen Instagram-Posts oft für ihr Image.
- Öffentliche Geburtstagsgrüße können Druck auf Kinder ausüben.
- Private Wertschätzung wird als wichtiger erachtet.
100-jähriges Schildkrötenpaar wird Eltern
Wie N-TV berichtet, sorgt ein 100-jähriges Schildkrötenpaar in Philadelphia für tierische Freude. Zum ersten Mal haben die beiden Schildkröten Nachwuchs bekommen. Dieses Ereignis ist nicht nur ein biologisches Wunder, sondern auch ein Zeichen für die erfolgreiche Pflege und Haltung der Tiere im Zoo.
Die Geburt der Schildkrötenbabys wurde mit großer Begeisterung aufgenommen und zeigt, dass auch im hohen Alter noch neue Lebensabschnitte beginnen können. Der Zoo plant, die Jungtiere in den kommenden Wochen der Öffentlichkeit vorzustellen.
- Das Schildkrötenpaar ist 100 Jahre alt.
- Es ist ihr erster Nachwuchs.
- Die Jungtiere werden bald der Öffentlichkeit präsentiert.
Quellen:
- Orchideen-Kinder: Wann Eltern für sie „problematisch“ werden
- Toxische Erziehungsmethode: „U-Boot-Eltern“ gefährden ihre Kinder
- Nach Fall zurückgelassener Kinder in verwahrloster Wohnung im Landkreis Würzburg: Wann werden Kinder den Eltern entzogen?
- (S+) Meinung: Jugendkriminalität steigt: Welche Verantwortung tragen die Eltern?
- Liebe Eltern, spart euch die Geburtstagsgrüße auf Instagram!
- Tierische Freude in Philadelphia: 100-jähriges Schildkrötenpaar wird zum ersten Mal Eltern