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    Eltern-News: Tragödie in den Dolomiten, Schuldgefühle und Erziehungsdruck

    KI-generiert
    07.08.2026 63 mal gelesen 2 Kommentare

    Bergwanderung in den Dolomiten endet für Teenagerin tödlich

    Für eine tschechische Familie endete der Urlaub in den Dolomiten mit einer Tragödie. Nach Angaben der WELT stürzte ein Mädchen im Teenageralter bei einer Wanderung im Latemargebirge etwa neunzig Meter in die Tiefe.

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    Der Vorfall ereignete sich den Berichten zufolge an der Grenze zwischen Südtirol und Trentino in 2600 Metern Höhe, in der Nähe der Torre-di-Pisa-Hütte. Die Eltern sollen den Sturz ihrer Tochter über einen Hang und eine Klippe beobachtet haben. Das Alter des Mädchens wird in den Medien unterschiedlich mit 13 und 14 Jahren angegeben.

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    Gegen 12 Uhr ging bei der Notrufnummer ein Anruf von mehreren Zeugen ein. Daraufhin wurde umgehend ein Hubschrauber angefordert. Für das Mädchen kam jedoch jede Hilfe zu spät: Sie starb laut den Berichten erst an Bord des Helikopters.

    Die Eltern, die zunächst am Gipfel des Cima di Valbona geblieben waren, wurden anfangs von der Bergwacht betreut. Ein Beteiligter sagte der italienischen Zeitung „Il Messaggero“: „Es war einer dieser Einsätze, die man nie durchführen möchte.“

    „Es war einer dieser Einsätze, die man nie durchführen möchte.“

    Wichtigste Erkenntnis: Der Unfall ereignete sich in 2600 Metern Höhe nahe der Torre-di-Pisa-Hütte; das Mädchen stürzte etwa neunzig Meter und starb an Bord des Rettungshubschraubers. Quelle: WELT.

    Eltern kämpfen mit Schuldgefühlen und überhöhten Ansprüchen

    Viele Eltern kennen das Gefühl, bei der Erziehung nicht genug zu leisten. Die WELT berichtet über Schuldgefühle, die bereits durch alltägliche Situationen ausgelöst werden können – etwa durch lautes Schimpfen, zu viel Fernsehen oder zu wenig gemeinsame Zeit.

    Der Psychologe Tobias Luck, Professor für Psychologie an der Fachhochschule Erfurt, erklärt, Schuld sei eines der unangenehmsten Gefühle überhaupt. Zugleich gehöre sie zum Menschsein und habe im Kern eine gute Funktion: Sie könne helfen, aus Fehlern zu lernen und den Zusammenhalt in einer sozialen Gruppe zu bewahren.

    Nach einer Online-Befragung, die Luck durchgeführt hat, hat sich rund ein Drittel der Eltern schon einmal für etwas schuldig gefühlt. Bei Müttern sei die Zahl deutlich höher als bei Vätern. Als einen Grund nennt Luck die gesellschaftlichen Erwartungen an die Mutterrolle, die zugleich Fürsorge und Karriereorientierung verlangen.

    Da Mütter nach wie vor häufig mehr Zeit mit den Kindern verbringen, gebe es für sie auch mehr Gelegenheiten, sich schuldig zu fühlen. Neben dem Eindruck, zu wenig Zeit zu haben, führen laut dem Artikel auch kleinere Fehler in Erziehungsfragen, Trennungen oder finanzielle Sorgen zu Selbstvorwürfen.

    Inke Hummel, Familienbegleiterin und Pädagogin, sieht einen weiteren Grund im gestiegenen Anspruch, Kinder auf Augenhöhe zu begleiten. Dadurch entstünden Unsicherheiten darüber, welche Konflikte im Alltag normal sind und ab wann Verhalten als übergriffig gilt.

    Zusätzlichen Druck erzeugten Erziehungsratgeber und soziale Medien. Während früher die Großfamilie als Korrektiv dienen konnte, lebten Kleinfamilien heute oft isolierter und orientierten sich stärker an medialen Inhalten. Das könne zwar hilfreich sein, aber auch unrealistische Vorstellungen von Erziehung fördern.

    Dauerhafte Schuldgefühle können laut Tobias Luck das Selbstwertgefühl bedrohen und eine negative Sicht auf die eigene Person begünstigen. Außerdem könnten weitere psychische Probleme wie Depressionen entstehen. Verunsicherte Eltern wiederum vermittelten ihren Kindern weniger klare Orientierung, sodass diese sich fragten, welche Regeln gelten und wer die Eltern eigentlich seien.

    Der Artikel nennt mehrere Wege, mit Gewissensbissen umzugehen:

    • Realistische Erwartungen können durch eine fachlich qualifizierte Beratungsstelle entwickelt werden.
    • Gespräche mit Freunden oder Bekannten können helfen, neben den zehn Prozent problematischer Situationen auch die 90 Prozent gelungenen Situationen wahrzunehmen.
    • Wenn sich eine Situation korrigieren lässt, kann ein Gespräch mit einer Entschuldigung hilfreich sein.
    • Nicht jede Kleinigkeit müsse nach Ansicht von Luck aufgearbeitet werden; in manchen Fällen könne auch Verdrängung helfen.
    • Eltern sollten prüfen, welche Stimmen und Meinungen sie in ihr Leben lassen.
    • Menschen und Medien, die inspirieren statt verunsichern, können den Blick nach vorn richten.
    „Absolutheitsanspruch ist ein großes Problem. Wenn man nur darauf schaut, was nicht geklappt hat, kann man nur scheitern.“

    Wichtigste Erkenntnis: Rund ein Drittel der Eltern berichtete in der Online-Befragung von Schuldgefühlen; Experten raten unter anderem zu realistischen Erwartungen, Austausch und einer bewussten Auswahl von Ratgebern und Meinungen. Quelle: WELT.

    Debatte über einen Elternführerschein

    Unter der Überschrift „Unseren Kindern sollten wir deutsche Mütter ersparen“ befasst sich die WELT mit der Forderung nach einem Elternführerschein. Die Chefin des Oetinger-Verlags fordert demnach dessen Einführung, während der Beitrag den Vorschlag als fatal bewertet.

    Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Eltern neben Unterstützung und Angeboten zur Orientierung noch mehr Erwartungen und vorgeschriebene Anforderungen brauchen. Der Beitrag stellt die Forderung in den Zusammenhang mit der allgemeinen Debatte über Erziehung und den Druck, Eltern müssten alles richtig machen.

    Die Quelle hebt hervor, dass Eltern vieles brauchen könnten, ein zusätzlicher Anspruch in Form eines Elternführerscheins jedoch kritisch zu sehen sei. Der Titel des Beitrags formuliert diese Kritik zugespitzt und stellt dabei insbesondere die Situation deutscher Mütter in den Mittelpunkt.

    Wichtigste Erkenntnis: Die Meldung behandelt die Forderung nach einem Elternführerschein und kritisiert sie als zusätzliche Belastung durch weitere Erwartungen an Eltern. Quelle: WELT.

    Vermisste Dreijährige in Preetz tot im Pool gefunden

    In Preetz bei Kiel ist ein totes Kleinkind in einem Pool auf dem Grundstück der Eltern gefunden worden. Nach Angaben von ntv.de hatten die Eltern ihre dreijährige Tochter am Mittwoch als vermisst gemeldet, woraufhin eine große Suchaktion begann.

    Bei dem vermissten Kind handelte es sich laut Polizei um ein autistisches Mädchen, das zudem seh- und höreingeschränkt war. Die Ermittler gehen mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich bei dem gefundenen Kind um die vermisste Bella handelt.

    Polizeisprecherin Stephanie Lage sagte bei einer Pressekonferenz in Kiel, Auffindesituation, Auffindeort und Gesamtumstände wiesen mit großer Wahrscheinlichkeit darauf hin, dass es sich um das Mädchen handele. Zum Zeitpunkt der Ermittlungen werde Fremdverschulden ausgeschlossen; auch von einer Straftat werde derzeit nicht ausgegangen.

    Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein. Der Leichnam soll obduziert werden, um auch sicher zu klären, dass es sich um das vermisste Mädchen handelt. Mit einem Ergebnis der Obduktion wurde bis Freitag gerechnet.

    Die Suche nach dem Kind war am Mittwochmittag begonnen und bis in den frühen Morgen fortgesetzt worden. Daran beteiligt waren zahlreiche Polizisten, Feuerwehrleute und Anwohner. Auch ein Hubschrauber und Drohnen unterstützten den Einsatz.

    Um 7 Uhr setzten Einsatzkräfte der Polizeidirektion Kiel und der Bereitschaftspolizei aus Eutin die Suche fort. Gegen 9.30 Uhr wurde das tote Kind gefunden. Beteiligt waren neben verfügbaren Kräften der Polizeidirektion Kiel auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Preetz und Klausdorf sowie die Diensthundestaffel aus Eutin.

    Wichtigste Erkenntnis: Die seit Mittwoch vermisste Dreijährige wurde gegen 9.30 Uhr in einem Pool auf dem Grundstück der Eltern gefunden. Die Polizei schloss zum damaligen Ermittlungsstand Fremdverschulden und eine Straftat aus; eine Obduktion sollte weitere Klarheit bringen. Quelle: ntv.de.

    Eltern werden für Disney-Auftritt millionenfach gefeiert

    Ein Elternpaar sorgt mit einem ungewöhnlichen Geburtstagsständchen im Internet für Aufmerksamkeit. Wie BILD berichtet, traten die Eltern verkleidet als Rapunzel und Chamäleon auf und präsentierten einen Disney-Auftritt.

    Das Netz feiert die Aktion millionenfach. BILD beschreibt den Auftritt als außergewöhnliche Einlage, für die andere möglicherweise „im Boden versinken“ würden. Der vollständige Auftritt wird in der BILDBoxx mit Martin Gerstenberg gezeigt.

    Wichtigste Erkenntnis: Ein als Rapunzel und Chamäleon gestalteter Disney-Auftritt zum Geburtstag wurde millionenfach im Internet gefeiert. Quelle: BILD.

    Wie Erwachsene die Beziehung zu ihren Eltern verbessern können

    Viele Menschen tragen Erfahrungen aus ihrer Kindheit auch im Erwachsenenalter mit sich. Die FAZ berichtet über den Ansatz einer Familientherapeutin, wonach die eigenen Wurzeln zwar in der Kindheit liegen können, der heutige Umgang damit jedoch in der Verantwortung jedes Einzelnen liegt.

    Im Zentrum steht die Frage, ob Erwachsene in der Kindheits- oder Opferrolle ihrer Vergangenheit bleiben oder sich erlauben, erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Der Beitrag beschreibt damit eine mögliche Ablösung von alten Mustern, ohne die Bedeutung der eigenen Kindheit grundsätzlich zu leugnen.

    Die Familientherapeutin weist darauf hin, dass manche Menschen in ihrem Denken und Fühlen zu stark um die Eltern kreisen. Entscheidend sei, die eigene Gegenwart nicht vollständig von dem bestimmen zu lassen, was Eltern früher gegeben oder nicht gegeben haben.

    Der Artikel richtet sich an Menschen, die von ihren Eltern nicht das bekommen haben, was sie gebraucht hätten, und die dadurch bis ins Erwachsenenalter belastet sind. Die Auseinandersetzung mit diesen Erfahrungen soll dabei helfen, die eigene Rolle und Verantwortung im heutigen Leben klarer zu erkennen.

    „Ja, die Wurzeln unserer Probleme liegen in der Kindheit. Aber wie wir heute damit umgehen, das liegt an uns.“

    Wichtigste Erkenntnis: Die FAZ stellt die persönliche Verantwortung im Umgang mit Kindheitserfahrungen heraus und beschreibt den Schritt aus einer Kindheits- oder Opferrolle hin zu mehr Eigenverantwortung als zentral. Quelle: FAZ.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Mich beschäftigt an den Kommentaren vor allem, wie schnell bei solchen Tragödien von außen nach Schuldigen gesucht wird. Bei dem Sturz in den Dolomiten wissen wir doch gar nicht, was genau passiert ist, und für die Eltern muss es ohnehin unvorstellbar sein, den eigenen Kind vor den Augen zu verlieren. Da braucht es keine Ferndiagnosen und keine Ratschläge aus dem Internet.

    Auch die Geschichte aus Preetz ist schwer auszuhalten. Gerade bei einem Kind, das seh- und hörbehindert ist, kann eine kurze Unachtsamkeit dramatische Folgen haben. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Eltern verantwortungslos waren. Viele scheinen zu vergessen, dass Unfälle manchmal trotz aller Vorsicht passieren. Der Pool hätte gesichert sein müssen, klar, aber solange die Ermittlungen laufen, sollte man mit Vorwürfen sehr vorsichtig sein.

    Beim Thema Schuldgefühle finde ich den Gedanken wichtig, dass Eltern nicht jede einzelne Alltagssituation als Beweis des eigenen Versagens betrachten sollten. Kinder brauchen keine perfekten Eltern, sondern verlässliche Menschen, die auch mal sagen können: Das war nicht gut von mir, ich versuche es beim nächsten Mal anders. Dieser ganze Anspruch, immer geduldig, kreativ, informiert und emotional verfügbar zu sein, ist doch für niemanden dauerhaft realistisch.

    Einen Elternführerschein halte ich deshalb ebenfalls für den falschen Weg. Unterstützung, kostenlose Beratung und gute Angebote wären sinnvoll, aber eine weitere Prüfung würde vermutlich hauptsächlich diejenigen treffen, die sowieso schon Angst haben, etwas falsch zu machen. Und wer sich bisher nicht um sein Kind kümmert, wird sich von einem Zertifikat wahrscheinlich auch nicht plötzlich zum Musterelternteil entwickeln.

    Der Abschnitt über die Beziehung zu den eigenen Eltern spricht mir dagegen aus der Seele. Die Kindheit prägt einen, manchmal mehr, als man wahrhaben möchte. Trotzdem kann man nicht für immer darauf warten, dass die Eltern sich nachträglich verändern oder alles erklären. Irgendwann muss man schauen, was man selbst daraus macht. Das ist keine Entschuldigung für schlechtes Verhalten in der Vergangenheit, aber es kann helfen, nicht das ganze weitere Leben davon bestimmen zu lassen.

    Und der Disney-Auftritt zeigt irgendwie die andere Seite: Eltern dürfen auch einfach mal albern sein. Vielleicht ist genau das gesund, statt ständig darüber nachzudenken, ob alles pädagogisch wertvoll und gesellschaftlich anerkannt ist. Ein bisschen peinlich für die Kinder, vermutlich, aber später erinnert man sich an sowas vielleicht sogar gern.
    Was mir in den bisherigen Kommentaren noch fehlt, ist der Gedanke, wie unterschiedlich die Themen eigentlich sind und trotzdem ständig unter derselben Überschrift „Eltern“ zusammengeworfen werden. Ein tödlicher Bergunfall, ein tragischer Ertrinkungsunfall, Schuldgefühle im Familienalltag und ein lustiger Disney-Auftritt haben ja nicht automatisch dieselbe Ursache oder dieselbe Botschaft. Manchmal wirkt es fast so, als müsse aus jeder Nachricht sofort eine allgemeine Lehre für alle Eltern gezogen werden. Dabei kann ein Unfall einfach ein Unfall sein, ohne dass daraus gleich ein Urteil über eine ganze Familie oder über die Gesellschaft abgeleitet werden muss.

    Gerade bei der Geschichte aus den Dolomiten finde ich auch wichtig, dass die Berichterstattung mit den unterschiedlichen Altersangaben vorsichtig umgehen sollte. Ob das Mädchen nun 13 oder 14 war, ist für die Tragödie natürlich nicht entscheidend, aber solche kleinen Abweichungen zeigen doch, dass am Anfang oft noch nicht alle Informationen gesichert sind. Umso mehr sollte man sich mit Vermutungen zurückhalten. Die Eltern werden vermutlich für den Rest ihres Lebens mit Bildern und Fragen leben, auf die es vielleicht nie eine zufriedenstellende Antwort gibt. Da braucht es nicht zusätzlich irgendwelche Leute, die aus der Entfernung erklären, was die Familie angeblich hätte anders machen müssen.

    Was mich bei solchen Nachrichten außerdem immer beschäftigt, ist die Rolle der Rettungskräfte. Für die Angehörigen ist der Einsatz natürlich der schlimmste Moment überhaupt, aber auch für die Bergwacht und die Hubschrauberbesatzung sind solche Einsätze vermutlich extrem belastend. Man spricht oft nur über das Opfer und die Familie, was verständlich ist, aber die Menschen, die danach versuchen zu helfen oder einen Leichnam zu bergen, nehmen solche Bilder wahrscheinlich ebenfalls mit nach Hause. Der Satz, dass es einer dieser Einsätze gewesen sei, die man nie durchführen möchte, sagt eigentlich schon alles.

    Bei dem Thema Erziehungsdruck finde ich den Hinweis auf soziale Medien noch ausbaufähig. Es geht ja nicht nur darum, dass dort perfekte Familien gezeigt werden. Viel problematischer finde ich, dass Eltern ständig mit widersprüchlichen Empfehlungen konfrontiert werden. Heute heißt es, Kinder müssten unbedingt Grenzen bekommen, morgen ist jede Grenze angeblich schon schädlich. Dann soll man konsequent sein, aber bloß nicht autoritär, immer zugewandt, aber gleichzeitig bitte beruflich erfolgreich und entspannt. Kein Wunder, dass viele irgendwann gar nicht mehr wissen, ob sie gerade vernünftig handeln oder schon den nächsten Erziehungsfehler begehen.

    Auch der Vergleich mit den zehn Prozent schwierigen Situationen und den 90 Prozent gelungenen Momenten ist zwar hilfreich, aber vermutlich leichter gesagt als getan. Wenn man müde ist und ein Streit völlig eskaliert, fühlt sich dieser eine Moment eben nicht wie ein kleiner Ausrutscher an, sondern wie der Beweis, dass alles schiefläuft. Vielleicht müsste man Eltern stärker beibringen, dass eine Beziehung nicht durch einzelne schlechte Tage kaputtgeht. Kinder können durchaus aushalten, dass Erwachsene genervt sind oder Fehler machen, solange danach wieder Verbindung und Verlässlichkeit entstehen.

    Den Gedanken, dass manchmal auch Verdrängung helfen kann, finde ich allerdings etwas heikel. Ich verstehe, was damit gemeint ist: Man muss nicht jede Kleinigkeit jahrelang analysieren. Aber zwischen einem gesunden Haken-dran und dem Wegschieben ernsthafter Probleme liegt eben ein Unterschied. Wer ständig die Beherrschung verliert oder sein Kind regelmäßig abwertet, sollte sich nicht einfach sagen, das müsse jetzt verdrängt werden. Da wäre es besser, sich Unterstützung zu holen, bevor sich solche Muster festsetzen. Gleichzeitig darf Beratung aber nicht so wirken, als müsse jeder Streit sofort therapeutisch aufgearbeitet werden.

    Bei der Meldung aus Preetz ist mir besonders aufgefallen, wie schnell aus dem Wort „autistisch“ eine Erklärung für alles gemacht werden kann. Natürlich können Seh- und Höreinschränkungen die Suche schwieriger machen, und die Polizei muss solche Informationen berücksichtigen. Trotzdem sollte ein Kind nicht auf seine Diagnose reduziert werden. Am Ende geht es um ein kleines Mädchen, das gestorben ist, und um eine Familie, die wahrscheinlich gerade durch die Hölle geht. Ich hoffe deshalb, dass die Berichterstattung nicht zu sehr auf spektakuläre Einzelheiten oder Schuldzuweisungen setzt, sondern die Würde des Kindes und der Angehörigen im Blick behält.

    Außerdem zeigt der Fall, wie wichtig sichere Grundstücke und funktionierende Absprachen in Familien sein können, ohne dass man daraus eine pauschale Bewertung der Eltern machen muss. Ein Pool kann gefährlich sein, besonders wenn ein Kind unbemerkt das Haus oder den Garten verlässt. Daraus sollte man für andere Familien lernen, etwa durch Abdeckungen, Zäune, Alarme und klare Zuständigkeiten. Aber Prävention im Nachhinein ist etwas anderes als die Behauptung, man wisse genau, wer in diesem konkreten Fall versagt hat. Die Ermittlungen und die Obduktion sollten deshalb in Ruhe abgewartet werden.

    Was den Elternführerschein betrifft, wäre für mich die entscheidende Frage, was danach eigentlich passieren soll. Ein Kurs über Erste Hilfe, Kindersicherheit oder Entwicklung kann sicher nützlich sein. Aber sobald daraus eine Prüfung mit Zertifikat und möglicher Kontrolle wird, bekommt das Ganze einen unangenehmen Beigeschmack. Elternschaft ist kein Führerschein, den man einmal besteht und dann für immer beherrscht. Kinder sind verschieden, Lebenssituationen ändern sich, und selbst gut informierte Eltern geraten manchmal an Grenzen. Sinnvoller wären kostenlose, leicht erreichbare Angebote, die man nutzen kann, ohne sich gleich als Problemfall fühlen zu müssen.

    Und vielleicht sollten auch Arbeitgeber und Behörden ihren Anteil an diesem Druck sehen. Von Eltern wird oft verlangt, ständig verfügbar zu sein, gleichzeitig aber Vollzeit zu arbeiten, Termine einzuhalten und finanziell alles aufzufangen. Wenn dann jemand erschöpft ist, wird das gern als persönliches Organisationsproblem dargestellt. Mehr verlässliche Betreuung, flexible Arbeitszeiten und unkomplizierte Hilfe würden wahrscheinlich mehr bewirken als noch ein weiterer Ratgeber oder ein offizielles Gütesiegel für Eltern.

    Der Disney-Auftritt passt in diesem Zusammenhang fast wie ein Gegenprogramm zu all dem Druck. Erwachsene dürfen sich ruhig einmal zum Affen machen, gerade wenn sie damit einem Kind eine Freude machen. Im Internet wird allerdings sogar so etwas schnell bewertet: zu peinlich, zu inszeniert, zu viel oder angeblich nur für Klicks. Vielleicht sollte man manche Dinge einfach als das nehmen, was sie sind. Zwei Eltern haben sich verkleidet und ihrem Kind einen besonderen Moment geschenkt. Nicht jede Handlung muss pädagogisch analysiert oder gesellschaftlich eingeordnet werden.

    Insgesamt bleibt bei mir vor allem der Eindruck, dass Eltern heute gleichzeitig idealisiert und ständig verdächtigt werden. Sie sollen alles auffangen, aber bei jedem Fehler wird sofort nach Verantwortung gefragt. Dabei wäre es ehrlicher zu sagen, dass Familienleben aus schönen, chaotischen, traurigen und manchmal auch völlig banalen Momenten besteht. Aus tragischen Fällen sollte man lernen, wo Sicherheit verbessert werden kann. Aber man sollte daraus keine öffentliche Abrechnung mit Eltern machen, die ohnehin schon genug tragen.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Kinderwagen Typ Kombi-Kinderwagen 2 in 1
    Belastbarkeit 22 kg
    Gewicht des Kinderwagens 14.9 kg
    Räder EVA, Kunststoff
    Sicherheitsmerkmale 5-Punkt-Gurt, Fußbremse
    Garantie
    Preis Preis nicht angegeben
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 30 kg
    Gewicht des Kinderwagens Unbekannt
    Räder EVA
    Sicherheitsmerkmale 5-Punkt Gurt
    Garantie
    Preis Unbekannt
    Kinderwagen Typ Buggy
    Belastbarkeit 22 kg
    Gewicht des Kinderwagens 8,9 kg
    Räder Kugellager, Stoßdämpfer
    Sicherheitsmerkmale UV50+, Netzfenster
    Garantie
    Preis Nicht angegeben
    Kinderwagen Typ 3in1 Puppenwagen
    Belastbarkeit 20 kg
    Gewicht des Kinderwagens 4,03 kg
    Räder Gummi
    Sicherheitsmerkmale Verdeck
    Garantie
    Preis Keine Garantie
    Kinderwagen Typ Buggy
    Belastbarkeit 22 kg
    Gewicht des Kinderwagens 9.7 kg
    Räder Pneumatic
    Sicherheitsmerkmale 3-Punkt-Gurt
    Garantie
    Preis Nicht angegeben
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit bis 18 kg
    Gewicht des Kinderwagens 18,7 kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale R129-Sicherheitsvorschriften
    Garantie 4 Jahre
    Preis 535,57 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 15 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 21,7 Kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale Sicherheitsnorm EN1888
    Garantie 2 Jahre
    Preis 699,00 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 15 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 14 Kg
    Räder Pannensichere-Gelräder
    Sicherheitsmerkmale R129/03 und EN 1888, TÜV-Zertifikat
    Garantie 2 Jahre
    Preis 339,99 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 22 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 12,5 Kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale i-Size/ECE 129
    Garantie 2 Jahre
    Preis 263,64 €
    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 22 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 11,5 Kg
    Räder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale EN 1466
    Garantie 2 Jahre
    Preis 238,00 €
      MoMi GISELLE Kombi-Kinderwagen 2 in 1 Kombikinderwagen 4 in 1 Chicco Glee Kinderwagen Corolle Mon Grand Poupon Puppenwagen Chicco Echo Lite Kinderwagen Cosatto Giggle Hot Mom Kombikinderwagen F22 GaGaDumi Boston Maxi-Cosi Zelia S Trio Kinderkraft ESME
      MoMi GISELLE Kombi-Kinderwagen 2 in 1 Kombikinderwagen 4 in 1 Chicco Glee Kinderwagen Corolle Mon Grand Poupon Puppenwagen Chicco Echo Lite Kinderwagen Cosatto Giggle Hot Mom Kombikinderwagen F22 GaGaDumi Boston Maxi-Cosi Zelia S Trio Kinderkraft ESME
    Kinderwagen Typ Kombi-Kinderwagen 2 in 1 Kombikinderwagen Buggy 3in1 Puppenwagen Buggy Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen Kombikinderwagen
    Belastbarkeit 22 kg 30 kg 22 kg 20 kg 22 kg bis 18 kg 15 Kg 15 Kg 22 Kg 22 Kg
    Gewicht des Kinderwagens 14.9 kg Unbekannt 8,9 kg 4,03 kg 9.7 kg 18,7 kg 21,7 Kg 14 Kg 12,5 Kg 11,5 Kg
    Räder EVA, Kunststoff EVA Kugellager, Stoßdämpfer Gummi Pneumatic Gummiräder Gummiräder Pannensichere-Gelräder Gummiräder Gummiräder
    Sicherheitsmerkmale 5-Punkt-Gurt, Fußbremse 5-Punkt Gurt UV50+, Netzfenster Verdeck 3-Punkt-Gurt R129-Sicherheitsvorschriften Sicherheitsnorm EN1888 R129/03 und EN 1888, TÜV-Zertifikat i-Size/ECE 129 EN 1466
    Garantie 4 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre
    Preis Preis nicht angegeben Unbekannt Nicht angegeben Keine Garantie Nicht angegeben 535,57 € 699,00 € 339,99 € 263,64 € 238,00 €
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