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Familienurlaub: Warum Pausen, Beteiligung und gemeinsame Zeit entscheidend sind
Ein Urlaub mit Kindern kann die familiäre Beziehung stärken, zugleich aber anstrengend und teuer sein. Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Ariadne Sartorius erklärt laut WEB.DE, dass die gemeinsame Urlaubszeit neue Eindrücke, kleine Abenteuer und gemeinsame Freuden ermögliche. Haushalt und Alltagssorgen rückten in den Hintergrund, während Kinder spürten, dass sich ihre Eltern entspannter verhielten.
Bei kleinen Kindern sei das Reiseziel weniger wichtig als die Atmosphäre. Eine Fernreise sei nicht notwendig; auch ein 50 km entfernter Bauernhof könne ein attraktives Ziel sein. Bei Fernreisen mit Babys oder Kleinkindern sollten Eltern den Rhythmus des Kindes bei Essen und Schlafen berücksichtigen. Jugendliche könnten dagegen von anderen Kulturen profitieren, die laut Sartorius ihre Persönlichkeit prägen können.
Auch das Verkehrsmittel sollte nach den Bedürfnissen des Kindes ausgewählt werden. Sartorius empfiehlt, die Kinder einzubeziehen, da manche gerne Auto fahren, andere Schiffe oder Flugzeuge bevorzugen. Gleichzeitig müsse die Bewegungsmöglichkeit berücksichtigt werden: Ein Krabbelkind könne sich während eines 10-Stunden-Flugs kaum bewegen, ebenso ein Kind in einer Kraxe bei einer ausgiebigen Wanderung.
Unabhängig von der Urlaubsform sollten Eltern Pausen einplanen. Neue Eindrücke, eine Zeitumstellung sowie Veränderungen bei Klima und Essen könnten Kinder zusätzlich belasten. Auch bei All-inclusive-Urlauben seien Ruhezeiten wichtig; Familien könnten zwischendurch gemeinsam spielen oder das Hotel für einen Ausflug verlassen.
Die Expertin beschreibt außerdem, ab welchem Alter Kinder Urlaubserlebnisse erinnern können. Neugeborene nähmen Gerüche und Geräusche wahr und erkannten die Atmosphäre innerhalb der Familie. Ab etwa drei Jahren könnten Kinder kurze Szenen speichern, ab etwa 5 Jahren längere Szenen mit Abenteuern. Ab 12 wirke sich Erlebtes auf Persönlichkeitsentwicklung, Identität und Weltbild aus.
Kinderclubs könnten Kindern Gelegenheit geben, sich auszupowern, während Eltern Zeit als Paar gewönnen. Die Dauer müsse jedoch zum Alter des Kindes passen. Ein zweistündiger Bastel- oder Bogenschießkurs könne sinnvoll sein, der Urlaub solle aber auch gemeinsame Zeit enthalten.
Wenn Kinder häufig meckerten, sollten Eltern bereits bei der Vorbereitung nach Alternativen suchen und die Kinder an der Gestaltung beteiligen. Körperliche Gründe wie Klima oder Essen könnten ebenfalls eine Rolle spielen. Aggressives oder freches Verhalten am Ende eines Ausflugstags könne auf Überreizung oder Übermüdung hindeuten; Rituale wie das allabendliche Vorlesen könnten beim Verarbeiten helfen.
Auch Urlaub zu Hause könne abwechslungsreich gestaltet werden. Ausflüge mit dem Auto oder Fahrrad, eine Burgbesichtigung oder eine Schatzsuche seien laut Sartorius mögliche Alternativen. Familien mit geringem Einkommen sollten nach Alternativen, Frühbucher- oder Last-Minute-Schnäppchen sowie Ferienfreizeiten sozialer oder kirchlicher Träger suchen. Auch Familienreisen in Jugendherbergen seien möglich.
„Der Aufwand lohnt sich: Die Beziehung, die man im Urlaub zu seinen Kindern aufbaut, ist unbezahlbar – auch bei Jugendlichen“, sagt Ariadne Sartorius laut WEB.DE.
Zusammenfassung: Für einen gelungenen Familienurlaub zählen laut WEB.DE weniger Reiseziel und Verkehrsmittel als eine passende Atmosphäre, ausreichend Pausen und die Beteiligung der Kinder. Gemeinsame Erlebnisse können auch bei Jugendlichen Nähe schaffen.
FC Bayern: Sommerfest mit Eltern-Kind-Turnier am Campus
Die Tischtennisabteilung des FC Bayern berichtet über das KJa-Sommerfest und das traditionelle Eltern-Kind-Turnier. Der Elternbeirat hatte Spielerinnen und Spieler, das Trainerteam sowie die Familien zu einem entspannten Nachmittag am FC Bayern Campus eingeladen.
Am Sonntag, den 27.07.2025, öffneten sich um 13:30 Uhr die Türen der Campus-Halle. Rund eine halbe Stunde später begrüßten Abteilungsleiter Matthias Stein und Jugendleiterin Gaby Kirschner die Gäste offiziell.
Gaby Kirschner blickte auf die vergangene Saison zurück und erinnerte an die sportlichen Erfolge der KJA. Besonders hob sie den erneuten Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft durch die Mädchen 19 hervor, die sich den Titel zum dritten Jahr in Folge denkbar knapp dank eines einzigen gewonnenen Satzes sicherten.
Anschließend erläuterte Matthias Stein den Modus des Eltern-Kind-Turniers. Insgesamt 32 Doppel, meist aus einem KJA-Spieler oder einer KJA-Spielerin und einem Elternteil bestehend, traten über sechs Runden im Schweizer System gegeneinander an.
Für zusätzliche Spannung sorgten Handicaps: Spielstärkere Teilnehmer mussten mit einer Bratpfanne, einem Mini-Schläger oder anderen ungewöhnlichen Schlägern antreten. Dadurch entstanden ausgeglichene und unterhaltsame Begegnungen, bei denen laut FC Bayern der Spaß im Vordergrund stand.
Nach den Matches folgte ein Buffet mit mitgebrachten Speisen. Angeboten wurden unter anderem selbstgebackene Kuchen und Pizza. Bei der Siegerehrung wurden neben den drei erfolgreichsten Doppeln traditionell auch die Vorletzten ausgezeichnet.
Zum offiziellen Programm gehörten außerdem die Vorstellung des neuen BFDlers für die kommende Saison und die Verabschiedung des bisherigen BFDlers. Der Elternbeirat bedankte sich zudem mit kleinen Präsenten beim Trainerteam für dessen Einsatz während der Saison.
Der FC Bayern würdigt die Vereins- und Jugendleitung sowie das Trainerteam. Der Trainingsbetrieb umfasste bis zu fünf Einheiten pro Woche, hinzu kam die Betreuung bei den Wettkämpfen. Die Erfolge der Saison 2025/26 werden als Ergebnis von Ehrgeiz, Disziplin, Begeisterung und Teamgeist beschrieben.
Infobox: Das Sommerfest verband Saisonrückblick, Eltern-Kind-Sport und gemeinsames Essen. 32 Doppel spielten in sechs Runden im Schweizer System; ungewöhnliche Schläger sorgten für zusätzliche Handicaps.
Grundschule: Studienkreis Erkelenz veröffentlicht Elternratgeber
Der Studienkreis Erkelenz hat laut RP Online den Ratgeber „Kompass für die Grundschule“ veröffentlicht. Die Broschüre soll Familien von der Einschulung bis zum Übergang auf die weiterführende Schule begleiten und Antworten auf Fragen zum Unterstützungsbedarf, zum Schulalltag und zum Umgang mit Leistungsdruck geben.
Der Ratgeber liegt ab dem ersten Schultag kostenlos beim Studienkreis in Erkelenz zur Abholung bereit, solange der Vorrat reicht. Thematisiert werden typische Herausforderungen der einzelnen Klassenstufen sowie die Entwicklung von Selbstständigkeit und Lernfreude.
Ergänzt wird die Broschüre durch praktische Tipps für den Familienalltag. Thomas Momotow vom Studienkreis beschreibt die Grundschulzeit laut RP Online als intensive Phase voller Veränderungen und erklärt, der „Kompass“ solle Eltern Orientierung geben, ohne sie selbst unter Druck zu setzen.
Begleitend zur Broschüre gibt es eine Aktionsseite mit zusätzlichen Inhalten, einem Interview mit der Pädagogin und Familienberaterin Inke Hummel sowie mehreren kurzen Videos. Hummel betont, dass Kinder nicht in jedem Moment wissen müssten, was zu tun ist. Entscheidend sei, dass sie das Gefühl entwickelten, es selbst schaffen zu können und im Bedarfsfall zu wissen, wo sie Hilfe erhalten.
Momotow weist außerdem darauf hin, dass sich viele Kinder in der Grundschule stark mit anderen vergleichen. Eltern sollten deshalb nicht nur auf Noten schauen, sondern darauf achten, wie es ihrem Kind wirklich gehe.
Zusätzlich verlost der Studienkreis zehn Exemplare des Buches „Miteinander durch die Grundschulzeit“ von Inke Hummel. Die Teilnahme ist bis zum 31.Oktober per E-Mail mit dem Betreff „Grundschule“ möglich; die Gewinnerinnen und Gewinner werden anschließend benachrichtigt.
„Kinder müssen nicht in jedem Moment wissen, was zu tun ist. Wichtig ist, dass sie das Gefühl entwickeln: Ich bekomme das schon hin. Und zur Not weiß ich, wo ich Hilfe holen kann“, sagt Inke Hummel laut RP Online.
Zusammenfassung: Der neue Ratgeber des Studienkreises Erkelenz behandelt die Grundschulzeit von der Einschulung bis zum Schulwechsel. Im Mittelpunkt stehen Orientierung, Selbstständigkeit, Lernfreude und eine Unterstützung ohne zusätzlichen Druck.
Eltern-Kind-Entfremdung: Podcast beleuchtet Folgen gemeinsamer Fürsorge
Das Hamburger Abendblatt widmet sich in Folge 48 seines Podcasts dem biologischen Bedürfnis nach gemeinsamer Eltern-Fürsorge. Im Mittelpunkt steht Dr. Jorge Guerra González, der als Jurist, Psychologe, Universitätsdozent, Mediator und Gutachter über eine besondere fachliche Perspektive auf Eltern-Kind-Entfremdung verfügt.
Seine qualitativen und quantitativen Studien zeigen laut Hamburger Abendblatt, dass bei Erwachsenen, die von einer solchen Entfremdung betroffen sind oder waren, Lebenszufriedenheit sowie psychischer und physischer Gesundheitszustand dramatisch sinken. Der Beitrag stellt heraus, dass die fehlende Einordnung als eigenständiges medizinisches „Syndrom“ nicht bedeute, dass die Entfremdung harmlos sei.
Besonders hervorgehoben wird die Belastung der zurückgewiesenen Elternteile. Sie könnten unter dem absichtlichen und ungerechtfertigten Abschneiden der Bindung oft noch stärker leiden als die Kinder selbst. Als Erklärung wird angeführt, dass Gehirn und Körper neurobiologisch auf die Fürsorge für eigene Kinder vorbereitet seien, der Organismus jedoch nicht darauf, dass diese Rolle verwehrt werde.
Die daraus entstehenden Symptome werden mit einer traumatischen Trauerreaktion verglichen. Dabei gehe es um die Trauer über ein Kind, das lebt, aber unerreichbar ist. Der Podcast ordnet das Thema in den Zusammenhang von Bindungsforschung, Familienpsychologie, Neurobiologie und psychischer Gesundheit ein.
Infobox: Der Podcast des Hamburger Abendblatts untersucht die Folgen von Eltern-Kind-Entfremdung. Laut den im Beitrag dargestellten Studien können Lebenszufriedenheit sowie psychischer und physischer Gesundheitszustand der betroffenen Erwachsenen dramatisch sinken.
E-Scooter: Polizei warnt Eltern vor Fahrten unter 14 Jahren
Die Polizei in Geretsried hat laut Merkur Eltern und Erziehungsberechtigte nach einem E-Scooter-Vorfall auf geltende Regeln hingewiesen. Am Freitagabend kontrollierten Polizeibeamte eine Gruppe Jugendlicher, die auf E-Scootern unterwegs war. Dabei stellten sie fest, dass einer der Jugendlichen noch unter 14 Jahre alt war.
Für sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge gilt laut der Polizeidienststelle, dass sie erst ab dem Alter von 14 Jahren gefahren werden dürfen. Weil der Jugendliche das gesetzliche Mindestalter noch nicht erreicht hatte, nahmen die Beamten den Scooter an sich.
Ein Erziehungsberechtigter konnte den Elektroroller später am Freitag bei der Polizeiinspektion abholen. Gegen den Halter des Scooters wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
Ein Dienstgruppenleiter der Polizei Geretsried appelliert an Eltern, sich vor der Überlassung eines E-Scooters über die geltenden Vorschriften zu informieren. Sie müssten darauf achten, dass ihre Kinder die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllten.
Die Polizei begründet den Hinweis nicht nur mit möglichen Bußgeldern. Fehlende Fahrpraxis und mangelnde Erfahrung im Straßenverkehr könnten ein „erhebliches Unfallrisiko“ darstellen.
„Eltern und Erziehungsberechtigte werden gebeten, sich vor der Überlassung eines E-Scooters über die geltenden Vorschriften zu informieren“, heißt es laut Merkur in der Mitteilung der Polizei.
Zusammenfassung: E-Scooter dürfen laut der im Merkur zitierten Polizeiinformation erst ab dem Alter von 14 Jahren gefahren werden. Im konkreten Fall wurde der Scooter sichergestellt und gegen den Halter ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
ChatGPT im Familienalltag: Sam Altmans Vorschlag löst Kritik aus
Business Insider Deutschland berichtet über einen Vorschlag von Sam Altman zur Nutzung von ChatGPT im Familienalltag. Altman regte an, Familienkalender zu verbinden und die Interessen der Kinder zu erklären, damit ChatGPT jeden Morgen auf dem Weg zur Schule einen Podcast über anstehende Ereignisse erstellen könne.
In diesem Podcast könnten laut seinem Vorschlag unter anderem das Fußballspiel eines Kindes am Nachmittag, der bevorstehende Geburtstag eines anderen Kindes sowie Nachrichten thematisiert werden. Die Reaktionen im Internet fielen jedoch kritisch aus. Ein häufig aufgegriffener Einwand lautete, ob man nicht einfach mit seinen Kindern reden könne.
Die Debatte steht laut Business Insider Deutschland für die größere Frage, ob künstliche Intelligenz Eltern entlasten und gemeinsame Zeit bereichern kann oder ob sie zur Trennschicht zwischen Menschen wird. Mehrere Kommentatoren kritisierten den Einsatz von KI anstelle echter menschlicher Beziehungen.
Gleichzeitig gibt es Eltern, die in KI eine praktische Unterstützung sehen. Hally Peck, Mutter von zwei Kindern, nutzt einen KI-Agenten laut Business Insider Deutschland zur Verwaltung von Arbeitskalendern, Schulplänen, Aktivitäten, Geburtstagen und der Logistik der Kinderbetreuung. Sie begründet dies mit der begrenzten Zeit, da sie und ihr Mann beide anspruchsvolle Vollzeitstellen hätten.
Altman erklärte außerdem, ChatGPT habe ihm in den ersten Monaten als Vater geholfen. Er nutze den Dienst für Fragen zu Entwicklungsmeilensteinen und zur alltäglichen Kinderbetreuung. Gegenüber Jimmy Fallon sagte er, er könne sich nicht vorstellen, ohne ChatGPT herauszufinden, wie man ein Neugeborenes großzieht.
Seiner Einschätzung zufolge würden seine Kinder lernen, KI zu nutzen, und dadurch „weitaus fähiger“ aufwachsen, auch wenn sie „niemals schlauer als die KI sein werden“. Alexandr Wang, ein 29-jähriger Meta-AI-Manager und Gründer von Scale AI, äußerte laut Business Insider Deutschland eine noch weitergehende Vision und brachte die Nutzung von Gehirn-Computer-Schnittstellen wie Neuralink in Zusammenhang mit einer späteren Familiengründung.
Auch OpenAI-Präsident Greg Brockman äußerte sich zur Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen. KI solle den Menschen Zeit zurückgeben oder gemeinsame Zeit bereichern, statt zu einer Trennschicht zwischen Menschen zu werden.
„Was wäre, wenn man einfach mit seinen Kindern reden würde?“, schrieb Alex Hirsch laut Business Insider Deutschland als Reaktion auf Altmans Vorschlag.
Infobox: Sam Altmans Idee eines KI-generierten Familien-Podcasts stieß im Internet auf deutliche Kritik. Befürworter sehen in KI eine Möglichkeit, Kalender, Termine und Betreuungslogistik zu organisieren; Kritiker warnen vor einem Ersatz echter Gespräche und Beziehungen.
Quellen:
- Was Eltern auf Reisen mit Kindern immer einplanen sollten
- KJa Sommerfest und Eltern-Kind Turnier 2026
- Studienkreis Erkelenz: Neuer Ratgeber soll Eltern durch die Grundschulzeit helfen
- Folge 48: Das biologische Bedürfnis nach gemeinsamer Eltern-Fürsorge
- Polizei warnt Eltern nach E-Scooter-Bußgeld: Diese Regeln gelten für Fahrer
- Sam Altmans ChatGPT-Tipp für Eltern sorgt für Empörung














