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    Eltern im Fokus: Bildungsdruck, Trauer, Erschöpfung und rechtliche Unsicherheit

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    24.07.2026 61 mal gelesen 2 Kommentare

    Eltern zwischen Bildungsdruck, Trauer und rechtlicher Unsicherheit

    Berufsorientierung: Eltern sollen Ausbildung nicht als zweite Wahl vermitteln

    Die Frankfurter Rundschau berichtet über die Bedeutung der beruflichen Orientierung und die Rolle der Eltern bei der Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium. Der Schweizer Bildungsforscher Stefan Wolter warnt demnach davor, dass der starke Drang zur Allgemeinbildung dem dualen Bildungssystem schaden könne. Eltern sollten sich realistischer fragen, wo die Stärken ihres Kindes liegen.

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    Wolter beschreibt einen möglichen „Teufelskreis“: Wenn immer weniger Jugendliche eine Berufslehre wählen, könnten sich auch junge Menschen gegen eine Ausbildung entscheiden, die eigentlich Interesse daran hätten. Sie wollten vermeiden, „zu den Übriggebliebenen zu gehören“. In der Folge könnten Firmen Lehrstellen abbauen, wodurch die Berufsbildung weiter an Bedeutung verliere.

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    Nach Angaben der Bertelsmann-Studie „Ausbildungsperspektiven 2026“ wollen 14 Prozent der Jugendlichen auf jeden Fall eine Berufsausbildung aufnehmen, weitere 50 Prozent ziehen dies zumindest möglicherweise in Betracht. Der Anteil von Jugendlichen mit Gymnasialhintergrund unter den Auszubildenden sei seit 2022 leicht rückläufig. Trotzdem habe es 2024 noch mehr Ausbildungsbeginnende mit Abitur als mit erstem Abschluss gegeben, berichtet Fabian Schaffer von der Bertelsmann-Stiftung der Frankfurter Rundschau.

    Gleichzeitig fühlte sich mehr als ein Viertel der Gymnasiasten und Gymnasiastinnen durch die Schule nicht ausreichend über Ausbildungsberufe und das Studium informiert. Fast ebenso viele wünschten sich mehr Unterstützung bei der beruflichen Orientierung. Eltern hätten in diesem Prozess eine wichtige Funktion, könnten aber gerade bei Jugendlichen auf dem Gymnasium auch Druck erzeugen, einen bestimmten Bildungsweg einzuschlagen.

    Im vergangenen Jahr blieben rund 54.400 Ausbildungsstellen unbesetzt. Gleichzeitig suchten etwa 84.000 Bewerberinnen und Bewerber erfolglos nach einem Ausbildungsplatz; dies entsprach einem Anstieg von 19 Prozent. Die Bertelsmann-Stiftung fordert laut dem Bericht, bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen praktische Fähigkeiten stärker zu berücksichtigen und nicht Schulnoten sowie formale Abschlüsse zu stark zu gewichten.

    Jugendliche mit niedrigem Schulabschluss schätzten ihre Chancen besonders schlecht ein: 38 Prozent bezweifelten, einen Ausbildungsplatz zu finden. Während diese Gruppe häufig Unterstützung bei Qualifikationen, Bewerbungen und beim Zugang zur Ausbildung benötige, bräuchten Jugendliche auf dem Gymnasium oft mehr Hilfe bei der Auswahl aus vielen Möglichkeiten.

    „Es sollte dabei nicht darum gehen, das Studium gegen die Ausbildung auszuspielen, sondern alle jungen Menschen bestmöglich bei ihrer individuellen Berufswahl zu unterstützen – und dies auf Augenhöhe und ohne Druck“, sagt Fabian Schaffer laut Frankfurter Rundschau.

    Infobox – Frankfurter Rundschau: Eltern sollen die berufliche Zukunft ihrer Kinder realistisch und ohne Druck begleiten. Der Bericht hebt die Unterschiede zwischen Zugangshürden für Jugendliche mit niedrigem Schulabschluss und Orientierungsproblemen bei Gymnasiasten hervor.

    Eltern von getötetem Studenten sprechen über Trauer, Hass und Sicherheitsforderungen

    Der SWR berichtet über ein Interview mit den Eltern des getöteten Studenten Marius Dick aus Landstuhl. Der Student starb vor gut einer Woche nach einem Einkauf in Trier, mutmaßlich durch einen Messerangriff. Wenige Tage vor der Beerdigung schildern Thomas und Elke Dick ihre Trauer und die große Anteilnahme.

    Die Mutter sagt, sie warte unbewusst noch immer darauf, dass die Haustür aufgehe und Marius wie jedes Wochenende nach Hause komme. Für sie fühle sich der Tod weiterhin unwirklich an. Der Vater beschreibt eine große Leere und sagt: „Wir funktionieren gerade einfach.“ Zwischen Behördengängen, Bestattung und Organisation bleibe kaum Zeit zum Trauern.

    Zur Beerdigung am Samstag erwarteten die Eltern Familie, Freunde und hunderte Wegbegleiter. Gottesdienst und Beisetzung sollten würdevoll und möglichst privat stattfinden. Die Familie berichtet, dass sie von Freunden, Nachbarn und Angehörigen getragen werde.

    Die Eltern verbinden ihren Verlust mit einem Appell an Politik und Gesellschaft. Sie fordern mehr Sicherheit, eine konsequente Anwendung oder gegebenenfalls eine Verschärfung bestehender Gesetze sowie einen offenen politischen Dialog. Zugleich betonen sie, dass es ihnen nicht darum gehe, Menschen gegeneinander auszuspielen oder Stimmung gegen Ausländer zu machen.

    Besonders verletzt hätten die Familie Hassbotschaften und Anfeindungen im Internet. Die Mutter berichtet von Briefen, Kommentaren und Nachrichten mit Aussagen wie „Dieses Mal hat es die Richtigen getroffen“ oder „Ihr habt Blut an euren Händen“. Die Eltern warnen vor einer zunehmenden Verrohung der Gesellschaft und wünschen sich mehr Respekt im Umgang miteinander.

    Marius Dick beschreiben seine Eltern als intelligent, offen, ehrlich und hilfsbereit. Freunde hätten ihn als höflich und herzlich erlebt. Zu Hause sei er voller Ideen und Energie gewesen, habe leidenschaftlich diskutiert und seine Familie oft zum Lachen gebracht.

    Halt geben den Eltern heute vor allem ihr jüngerer Sohn, enge Freunde und die Anteilnahme aus ihrem Umfeld. Sie erinnern sich gemeinsam an Marius und versuchen, Schritt für Schritt mit dem Verlust zu leben. Die Mutter sagt, sie spreche jeden Abend mit ihm.

    „Wenn durch Marius’ Tod künftig Leben gerettet werden können, dann hätte sein Tod wenigstens einen Sinn“, sagt die Mutter laut SWR.

    Infobox – SWR: Die Eltern trauern um ihren Sohn und fordern Konsequenzen für mehr Sicherheit. Gleichzeitig wenden sie sich gegen Hass und Ausgrenzung und hoffen, dass aus dem Schicksal ihres Sohnes ein Schutz für andere entstehen kann.

    Eltern-Burn-out: Schlafmangel ist nicht das einzige Problem

    DIE ZEIT beschäftigt sich mit der Erschöpfung junger Eltern und der Frage, warum Schlaftracker die tatsächliche Belastung häufig nicht vollständig abbilden. Laut der Artikelzusammenfassung schätzen junge Eltern ihren Schlaf in Studien systematisch schlechter ein, als Messgeräte nahelegen. Als mögliche Erklärung nennt der Text unter anderem kaum wahrnehmbare kurze Wachmomente, Alarmbereitschaft, Cortisol und den sogenannten Ammenschlaf.

    Der Beitrag beschreibt Schlaf nicht nur als Frage der reinen Schlafdauer. Müdigkeit entstehe auch durch fremdbestimmte Rhythmen, fehlende Erholung, mentale Daueranspannung und die ständige Verantwortung für das Kind. Elternschaft wird als Zustand beschrieben, in dem Verantwortung keinen Feierabend kennt.

    Besonders Mütter hätten ein erhöhtes Risiko für chronische Erschöpfung bis hin zum Eltern-Burn-out. Auch gesellschaftliche und kulturelle Faktoren spielten eine Rolle. Der Text stellt dabei den individualistischen Selbstoptimierungsmodus dem unterstützenden „Dorf“ gegenüber und fragt, ob Familien ausreichend aufgefangen werden.

    Der Beitrag unterscheidet außerdem zwischen Schlafmangel, Insomnie und Depression. Ein Schlaftracker könne zwar Daten liefern, erfasse aber nicht die gesamte Wahrheit über die Belastung. Im Mittelpunkt steht damit die Erkenntnis, dass sich Erschöpfung nicht allein anhand technischer Messwerte beurteilen lässt.

    DIE ZEIT ordnet Elternschaft als einen umfassenden Ausnahmezustand ein, der den gesamten Alltag prägt. Essen, Duschen und Schlaf würden von den Bedürfnissen des Kindes beeinflusst. Wie der Tag verlaufe und wie sehr Eltern ihr neues Leben genießen könnten, hänge wesentlich von ihrer Erholung und ihrem Erschöpfungszustand ab.

    Infobox – DIE ZEIT: Eltern leiden nicht nur unter unterbrochenem Schlaf, sondern auch unter mentaler Daueranspannung und fehlender Erholung. Messgeräte können die körperliche Belastung erfassen, bilden die Sorgen und die ständige Alarmbereitschaft jedoch nicht vollständig ab.

    Queere Eltern: Zweite Mutter muss weiterhin Stiefkindadoption durchlaufen

    rbb24 berichtet über die rechtliche Situation von zwei verheirateten Frauen, die gemeinsam ein Kind bekommen haben. Bei Anna und Marie fehlt Annas Name auf der Geburtsurkunde ihres mehr als sechs Wochen alten Sohnes Milosz. Marie ist als Mutter eingetragen, für den zweiten Elternteil ist die entsprechende Stelle leer.

    Der Grund liegt laut rbb24 im deutschen Abstammungsrecht, das bisher nur einen Vater und eine Mutter vorsieht. Bei heterosexuellen Paaren kann ein Mann die Vaterschaft anerkennen, wenn die Mutter zustimmt. Bei verheirateten Paaren ist der Ehemann automatisch der rechtliche Vater; dabei ist unerheblich, ob er der leibliche Vater ist.

    Lesbische und nicht-binäre Paare haben diese Möglichkeiten nicht, auch wenn sie verheiratet sind. Der Elternteil, der das Kind nicht geboren hat, muss das Baby stattdessen adoptieren, als wäre es sein Stiefkind. Das Verfahren kann laut dem Bericht frühestens acht Wochen nach der Geburt beginnen.

    Für Anna bedeutet die fehlende rechtliche Anerkennung, dass sie zunächst keine Rechte als zweite Mutter hat. Marie berichtet, die Geburt sei nicht ohne Komplikationen verlaufen und sie habe einen Kaiserschnitt gebraucht. Wäre ihr etwas passiert, wäre Milosz rechtlich gesehen ohne anerkannte zweite Mutter gewesen.

    Die Stiefkindadoption bringt zusätzliche Bürokratie mit sich. Anna müsse eine Eignungsprüfung durchlaufen und möglicherweise Einkommensnachweise, ein Gesundheitszeugnis, ein polizeiliches Führungszeugnis sowie eine Art Lebenslauf einreichen. Außerdem gehört ein Besuch des Jugendamts zum Verfahren; am Ende entscheidet ein Gericht über die Adoption.

    Bis zu einer positiven Gerichtsentscheidung hat Milosz laut rbb24 keine Ansprüche gegen Anna, etwa auf Unterhalt oder im Fall ihres Todes auf ein Erbe. Anna schätzt, dass die Adoption noch zwischen einem halben und einem Jahr dauern werde.

    Die Familie empfindet die Regelung als ungerecht, weil zwei Mütter im Kreißsaal und bei der Kinderärztin als normal behandelt worden seien. Marie sagt, daran sehe man, dass die Politik hinter der gesellschaftlichen Realität zurückbleibe.

    Eine Reform des Abstammungsrechts war bereits von der Ampel-Regierung vorgesehen. Vor dem Bruch der Koalition kam jedoch nicht mehr als ein Eckpunktepapier zustande. Im Koalitionsvertrag der aktuellen schwarz-roten Bundesregierung steht das Thema laut rbb24 nicht.

    Justizministerin Stefanie Hubig sagte im Mai, ein Kind sollte von Geburt an zwei rechtliche Eltern haben können, auch wenn es in eine Partnerschaft von zwei Frauen geboren werde. Ihr Ministerium teilte rbb24 mit, es führe dazu innerhalb der Bundesregierung Gespräche.

    Zusätzliche Bewegung könnte vom Bundesverfassungsgericht kommen. Dort liegen laut rbb24 seit teils fünf Jahren fünf Vorlagen anderer Gerichte sowie eine Verfassungsbeschwerde zu dem Thema. Für dieses Jahr sei geplant, dass sich der gesamte Senat damit befasse. Rund 118.000 Menschen haben nach Angaben des Berichts eine Online-Petition des Verbands Queere Vielfalt unterschrieben.

    Infobox – rbb24: Die zweite Mutter eines Kindes muss in der beschriebenen Situation weiterhin eine Stiefkindadoption durchlaufen. Bis zum Abschluss des Verfahrens bestehen rechtliche Unsicherheiten bei Eltern und Kind.

    Frühstartrente: WirtschaftsWoche liefert keine verwertbaren Details

    Die WirtschaftsWoche führt unter dem Titel „Das müssen Eltern jetzt über die Frühstartrente wissen“ einen Beitrag zum Thema Frühstartrente. Der übermittelte Inhalt enthält jedoch überwiegend Platzhaltertext und keine nutzbaren Angaben zum Gesetzesentwurf, zu Voraussetzungen, Beträgen oder dem vorgesehenen Verfahren.

    Da sich daraus keine belastbaren Zahlen, Daten oder Fakten zur Frühstartrente entnehmen lassen, werden keine weiteren Aussagen zum Inhalt des Beitrags übernommen.

    Infobox – WirtschaftsWoche: Im vorliegenden Quelltext sind keine verwertbaren Sachinformationen zur Frühstartrente enthalten.

    Lübecker Eltern fordern mehr Sicherheit auf Spielplätzen

    Die Lübecker Nachrichten berichten über Forderungen von Eltern nach mehr Sicherheit auf öffentlichen Spielplätzen. Anlass sind zwei Unfälle mit Kindern auf Spielplätzen in Lübeck, die in den vergangenen Wochen öffentlich bekannt geworden seien.

    Die Eltern wünschen sich demnach sicherere Spielplätze. Der Bericht macht zugleich deutlich, dass Sicherheit nicht der einzige Wunsch für die öffentlichen Spielgelände ist. Weitere konkrete Forderungen oder Einzelheiten zu den Unfällen enthält der übermittelte Inhalt nicht.

    Infobox – Lübecker Nachrichten: Zwei bekannt gewordene Unfälle haben in Lübeck eine Debatte über die Sicherheit von Spielplätzen ausgelöst. Eltern fordern Verbesserungen, sehen aber auch weitere Anliegen rund um öffentliche Spielplätze.

    Quellen:

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    Die rechtliche Situation der zweiten Mutter ist wirklich kaum zu fassen. Dass ein Elternteil erst monatelang seine Eignung beweisen muss, während der Ehemann automatisch als Vater gilt, passt einfach nicht mehr zur Lebensrealität. Und beim Thema Erschöpfung merkt man auch: Ein Schlaftracker kann vielleicht Stunden zählen, aber nicht die ständige Sorge im Kopf.
    Beim Bildungsdruck wird oft vergessen, dass praktische Fähigkeiten genauso wertvoll sind wie gute Noten. Wenn gleichzeitig viele Lehrstellen unbesetzt bleiben und Jugendliche keinen Platz finden, läuft doch etwas grundsätzlich schief. Eltern sollten ihre Kinder wirklich ermutigen, den Weg zu wählen, der zu ihnen passt – nicht den, der auf dem Papier am angesehensten wirkt.

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    Belastbarkeit 22 kg
    Gewicht des Kinderwagens 14.9 kg
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    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
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    Kinderwagen Typ Buggy
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    Kinderwagen Typ Buggy
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    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
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    Kinderwagen Typ Kombikinderwagen
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    Belastbarkeit 22 kg 30 kg 22 kg 20 kg 22 kg bis 18 kg 15 Kg 15 Kg 22 Kg 22 Kg
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    Garantie 4 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre
    Preis Preis nicht angegeben Unbekannt Nicht angegeben Keine Garantie Nicht angegeben 535,57 € 699,00 € 339,99 € 263,64 € 238,00 €
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