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Wolf in Assel gesichtet: Schule informiert Eltern
In der Gemeinde Drochtersen im Landkreis Stade ist am Dienstagmorgen ein Wolf gesichtet worden. Bilder des Tieres im Ortsteil Assel wurden in sozialen Netzwerken verbreitet.
Die Leiterin der Grundschule Assel informierte die Eltern vorsorglich. In einem Schreiben konnten die Eltern selbst entscheiden, ob ihre Kinder wie gewohnt allein nach Hause gehen oder abgeholt werden sollen.
Die Polizei Stade suchte nach eigenen Angaben bislang erfolglos mit einer Streife nach dem Wolf. Nach Einschätzung der Polizei besteht derzeit keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung.
Der Landkreis Stade erklärte gegenüber dem NDR Niedersachsen: „Ein Wolf gehört nicht auf den Schulweg von Kindern.“ Die Landkreise Stade, Harburg und Cuxhaven fordern seit Monaten ein konsequenteres Wolfsmanagement.
Zusammenfassung: Nach einer Wolfssichtung in Assel wurden Eltern vorsorglich informiert. Die Polizei fand das Tier bislang nicht und sieht derzeit keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung.
Quelle: NDR.de
„Checker Tobi“ gibt Eltern Tipps zu Bildschirmzeit und Lernmotivation
Im Gespräch mit dem SPIEGEL spricht Tobias Krell, bekannt als „Checker Tobi“, über Regeln für die Bildschirmzeit und darüber, wie Eltern Kinder beim Lernen unterstützen können. Er empfiehlt, Regeln gemeinsam mit den Kindern im Haushalt zu entwickeln, damit sie für alle gelten.
Krell berichtet, dass ihm ein Wecker hilft, morgens nicht als Erstes zum Smartphone zu greifen. Außerdem nennt er gemeinsame Pausen, ein handyfreies Abendessen und gemeinsam vereinbarte Regeln als mögliche Ansätze für den Familienalltag.
„Wenn Eltern nicht vorleben, dass es wichtig ist, Pausen zu machen, warum sollten sich dann Kinder daran halten?“
Mit Blick auf die Motivation für Naturwissenschaften und Mathematik plädiert Krell dafür, häufiger mit Kindern vor die Tür zu gehen und das Leben ins Klassenzimmer zu holen. Als Beispiel nennt er einen Feuerwehrmann, der im Unterricht aus seinem Beruf berichtet.
Seine zentrale Aussage lautet, dass Begeisterung ansteckend sein kann. Lehrkräfte könnten auch bei Kindern, die sich zunächst nicht für ein Fach interessieren, zumindest Respekt für das Thema wecken, wenn sie selbst engagiert davon erzählen.
„Wenn man selbst für was brennt, dann steckt man andere damit an!“
Zusammenfassung: Tobias Krell empfiehlt gemeinsam vereinbarte Medienregeln, sichtbare Vorbilder bei Pausen und einen lebensnahen Unterricht. Begeisterung von Eltern und Lehrkräften sieht er als wichtigen Faktor für die Motivation von Kindern.
Quelle: SPIEGEL
Neues Eltern-Kind-Therapiehaus in Hamburg-Harburg eröffnet
Das Asklepios Klinikum Harburg hat ein neues Eltern- und Kinder-Therapiehaus eröffnet. Dort werden Kinder und Eltern stationär und teilstationär gemeinsam behandelt.
Der Beitrag schildert am Beispiel der Familie von Annika Berger, wie emotionale Ausbrüche ihres heute sechsjährigen Sohnes Lars den Alltag bestimmt hatten. Die Familie mied beengte Orte wie Restaurants und sagte Unternehmungen ab, weil sie nicht wusste, wann eine Situation kippen würde.
Nach einer dreimonatigen stationären Behandlung auf der Eltern-Kind-Station hätten sich die heftigen Gefühlsausbrüche deutlich verringert. Lars entwickelte Strategien für den Umgang mit seinen Empfindungen, während die Familie lernte, schneller aus Krisen herauszufinden.
Das Therapiehaus richtet sich nicht ausschließlich an Kinder oder Erwachsene. Wenn die psychische Erkrankung eines Elternteils auf die Kinder ausstrahlt, werden diese ebenso mitbehandelt wie Eltern, deren Psyche durch die Probleme ihrer Kinder belastet ist.
Ärzte, Psychologen, Therapeuten, Pflegekräfte und Pädagogen arbeiten fachübergreifend zusammen. Ziel ist es, die oft über Jahre entstandene Stressspirale in den Familien zu durchbrechen.
Auf mehr als 3300 Quadratmetern stehen künftig 30 stationäre und zehn teilstationäre Plätze zur Verfügung. Bis zu 20 Familien können gleichzeitig betreut werden.
Eine Betreuungslücke soll durch die Aufnahme von Grundschulkindern geschlossen werden. Erstmals können auch Kinder zwischen sechs und zehn Jahren gemeinsam mit einem Elternteil stationär aufgenommen werden; bislang endete das Angebot mit dem Vorschulalter.
„Mit dem neuen Therapiehaus können wir unser bewährtes Konzept nun unter optimalen räumlichen Bedingungen verwirklichen und noch mehr Familien individuell begleiten“, sagte die Chefärztin Sabine Ott-Jacobs.
Asklepios-Chef Joachim Gemmel bezeichnete die Eröffnung als weiteren Meilenstein für die psychiatrische Versorgung von Kindern und Eltern. Daniel Schöttle, Chefarzt der Erwachsenenpsychiatrie, betonte, Familien erhielten die Behandlung „aus einer Hand“.
Infobox:
- Mehr als 3300 Quadratmeter Fläche
- 30 stationäre Plätze
- zehn teilstationäre Plätze
- Bis zu 20 Familien gleichzeitig
- Stationäre Aufnahme von Grundschulkindern zwischen sechs und zehn Jahren mit einem Elternteil
Zusammenfassung: Das neue Therapiehaus in Harburg behandelt Eltern und Kinder gemeinsam und fachübergreifend. Das Angebot wurde auf Grundschulkinder zwischen sechs und zehn Jahren erweitert.
Quelle: WELT
Pille danach für eine 15-Jährige: Zwei Apotheken, zwei Reaktionen
Das Mindener Tageblatt berichtet über eine 15-Jährige, die nach ungeschütztem Sex die Pille danach benötigte. Weil ihre Eltern im Urlaub waren, bat sie einen Nachbarn um Hilfe.
In zwei Apotheken erlebte die Jugendliche unterschiedliche Reaktionen. Daraus entstand die Frage, ob eine 15-Jährige die Notfallverhütung ohne Zustimmung ihrer Eltern erhalten darf.
Der Beitrag wurde am 10.09.2026 um 18:05 Uhr veröffentlicht und um 18:08 Uhr aktualisiert. Die Autorin ist Christine Riechmann.
Im Mittelpunkt steht die Unsicherheit der Jugendlichen, ob es bei dem sexuellen Kontakt mit einem Jungen zu einer Schwangerschaft gekommen sein könnte. Die Eltern waren zu diesem Zeitpunkt nicht erreichbar, weil sie sich im Urlaub befanden.
Der Artikel thematisiert außerdem die Rolle der Apotheken bei der Abgabe von Notfallverhütungsmitteln. Die beiden unterschiedlichen Antworten führten zu der Frage, welche Regelungen für Minderjährige gelten.
Zusammenfassung: Eine 15-Jährige aus Minden suchte wegen der zeitkritischen Notfallverhütung Hilfe, während ihre Eltern im Urlaub waren. Zwei Apotheken reagierten unterschiedlich; der Bericht stellt deshalb die rechtliche und praktische Frage nach der Abgabe an Minderjährige.
Quelle: Mindener Tageblatt
Quellen:
- Wolf in Assel gesichtet: Grundschulleiterin informiert Eltern
- »Checker Tobis« Tipps für Eltern: Bildschirmzeit ohne Streit und Mathe-Motivation:
- Eltern-Kind-Therapiehaus: Hilfe für Familien am Limit
- Die Eltern im Urlaub, die Zeit drängt: Darf eine 15-Jährige in Minden die Pille danach bekommen?
- Familienprotest in Magdeburg: Verwaltung trennt Geschwister durch Schulpolitik
- Millennial-Eltern bringen Erziehungstrend von vor 30 Jahren zurück














