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    Familiennews: Unterhaltsvorschuss, Kindeswohl, Gewaltfall und Parookaville-Duos

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    19.07.2026 37 mal gelesen 1 Kommentare

    Unterhaltsvorschuss: Familienrechtlerin sieht unterschiedliche Gründe für ausbleibende Zahlungen

    Der „Spiegel“ berichtet über die Einschätzung der Familienrechtlerin Eva Becker zum Streit über den Unterhaltsvorschuss. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum manche unterhaltspflichtige Eltern nicht zahlen.

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    Becker verweist laut „Spiegel“ darauf, dass sich einige Väter ihrer Verantwortung entziehen würden. Als Beispiel wird genannt, dass manche plötzlich in Teilzeit arbeiteten, um sich den Zahlungen zu entziehen.

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    „Es gibt Väter, die plötzlich Teilzeit arbeiten, um sich zu drücken“.

    Der Artikel stellt außerdem die finanzielle Belastung für viele Familien heraus. Als Symbolbild wird ein Kind auf einer Rutsche gezeigt; dazu steht die Aussage: „Für viele Menschen wird es eng“.

    Infobox: Der „Spiegel“ thematisiert beim Unterhaltsvorschuss sowohl ausbleibende Zahlungen als auch die Belastung der betroffenen Familien.

    Familientherapeut erklärt, woran Eltern Veränderungen bei Kindern erkennen können

    Die „Frankfurter Rundschau“ veröffentlicht einen Gastbeitrag des systemischen Therapeuten und Familientherapeuten Michael Rößner. Er leitet die Caritas Familienberatungsstelle Aachen und beschreibt, weshalb sich viele Eltern fragen, ob sie gute Eltern sind.

    Rößner schreibt, dass die meisten Eltern, die sich diese Frage stellten, bereits vieles richtig machten. Sein wichtigster Maßstab sei das eigene Gefühl sowie die Aufmerksamkeit dafür, wie es dem Kind gehe und was es brauche.

    „Das wichtigste Zeichen, dass Sie es gut machen, ist Ihr eigenes Gefühl.“

    Fehler betrachtet der Therapeut nicht als Schwäche, sondern als Realität des Familienalltags. Entscheidend sei, dass Eltern ihr Kind im Blick behielten und sich um dessen Bedürfnisse kümmerten.

    Auch schwierige Gefühle der Eltern dürften vorhanden sein. Krankheit, existenzielle Nöte und Verlust ließen sich nicht einfach abstellen; einen Unterschied mache jedoch, wie Eltern damit umgingen. Wenn ein Kind die Mutter weinen sehe und sie sage, es sei nichts, könne es diesen Widerspruch laut Rößner nicht einordnen. Eine verständliche Aussage wie „Ich bin gerade traurig, aber ich komme damit klar“ könne dem Kind dagegen helfen.

    Bedürfnisorientierte Erziehung werde häufig zu eng verstanden, schreibt Rößner. Es gehe nicht ausschließlich um die Bedürfnisse der Kinder, sondern darum, dass es allen Beteiligten gut gehe. Eine Familie funktioniere dabei wie ein Mobile: Gerate ein Teil aus dem Gleichgewicht, bewegten sich die anderen mit.

    Besondere Aufmerksamkeit empfiehlt der Therapeut, wenn Eltern etwas irritiere oder ein Verhalten auftrete, das sie von ihrem Kind nicht kennten und das länger als ein paar Tage anhalte. Als Beispiele nennt der Beitrag, dass ein Kind seit Wochen nicht mehr in die Schule wolle, nachts nicht mehr durchschlafe, sich zurückziehe oder aggressiv werde.

    Rößner erklärt, dass sowohl Aggressivität als auch Rückzug Ausdruck von Bedürfnissen sein könnten, die Kinder noch nicht in Worte fassen könnten. Ruhige und angepasste Kinder würden oft weniger auffallen, obwohl es ihnen nicht zwangsläufig gut gehe. Auch depressives Verhalten könne bereits im Grundschulalter auftreten und werde häufig übersehen.

    Seine Empfehlung lautet, bei einer Veränderung darüber nachzudenken, was zwei Wochen zuvor geschehen sei. Kinder könnten häufig nicht aussprechen, was sie beschäftige, würden es aber durch ihr Verhalten zeigen.

    Infobox: Laut Michael Rößner sind Aufmerksamkeit, Zuhören und der Blick auf länger anhaltende Verhaltensänderungen zentrale Orientierungspunkte für Eltern. Die „Frankfurter Rundschau“ nennt als mögliche Signale unter anderem Schulverweigerung, Schlafprobleme, Rückzug und Aggressivität.

    Eltern eines in Trier getöteten Studenten fordern politische Konsequenzen

    Die „WELT“ berichtet über die Eltern des 22-jährigen Studenten Marius Dick, der in Trier getötet wurde. Nach Angaben der Polizei soll der junge Mann von einem gleichaltrigen Afghanen mit einem Messer angegriffen worden sein und als „Zufallsopfer“ gegolten haben.

    Der Student war dem Bericht zufolge auf dem Rückweg vom Supermarkt. Täter und Opfer kannten sich laut Polizei nicht. Den Ermittlungen zufolge soll der Beschuldigte dem 22-Jährigen an einem Mittwochmorgen aus bisher unbekannten Gründen mit einem Küchenmesser mindestens zweimal in den Oberkörper gestochen haben.

    Der junge Mann starb trotz sofortiger Reanimation im Krankenhaus. Die Eltern Elke und Thomas Dick äußerten sich erstmals öffentlich gegenüber „Bild“ zu dem Verlust ihres Sohnes und forderten politische Konsequenzen.

    „Es muss sich in Deutschland etwas ändern. Wir fühlen uns nicht mehr sicher“.

    Elke Dick beschrieb ihren Sohn als „total offenen und extrovertierten Menschen“. Kurz vor der Tat hatte Marius seine letzte Klausur im Geschichtsstudium geschrieben; der Bachelorabschluss an der Universität Trier stand unmittelbar bevor. Danach wollte er einen Masterstudiengang in Militärgeschichte in Potsdam beginnen.

    Thomas Dick appellierte an die Landes- und Bundesregierung, Bürger vor solchen Angriffen zu schützen. Er erklärte, der Fall seines Sohnes müsse Deutschland aufrütteln, und forderte Gerechtigkeit.

    In Trier gedachten zahlreiche Menschen des getöteten Studenten mit einer Schweigeminute. Auf der Forumsplatte der Universität folgten etwa 1000 Menschen dem Aufruf. Außerdem lag ein Kondolenzbuch aus, in das sich unter anderem Oberbürgermeister Wolfram Leibe eintrug. Am Tatort waren Blumen und Kerzen zu sehen.

    Auch das Sickingen-Gymnasium in Landstuhl, an dem Marius 2022 sein Abitur abgelegt hatte, verabschiedete sich von seinem ehemaligen Schüler. Die Schulgemeinschaft zeigte sich tief erschüttert und erklärte, ein junger Mensch sei am Beginn seines Erwachsenenlebens auf sinnlose Weise aus dem Leben gerissen worden.

    Der Beschuldigte soll nach der Tat vom Tatort geflüchtet und wenig später in der näheren Umgebung vorläufig festgenommen worden sein. Er lebt laut „WELT“ seit mehreren Jahren in Trier und wohnte zuletzt in der Nähe des Tatorts. Er räumte die Tat ein, machte darüber hinaus jedoch keine Angaben.

    Das Amtsgericht Trier ordnete die einstweilige Unterbringung des Mannes in der geschlossenen forensischen Psychiatrie an. Den Ermittlungen zufolge leidet er an einer psychischen Erkrankung und war in jüngerer Zeit in einer psychiatrischen Klinik behandelt worden. Ein Gutachten soll klären, ob seine Schuldfähigkeit bei der Tat beeinträchtigt war.

    Infobox: Der „WELT“-Bericht beschreibt die Trauer um den 22-jährigen Studenten, die Forderungen seiner Eltern und die weiteren Ermittlungen zur psychischen Verfassung des Beschuldigten.

    Parookaville: Eltern und erwachsene Kinder feiern gemeinsam

    „RP Online“ berichtet über Eltern-Kind-Duos, die gemeinsam das Techno-Festival Parookaville 2026 besuchen. Der Beitrag zeigt, dass das Festival nicht nur Menschen im Alter von 18 bis 35 Jahren anzieht, sondern auch ältere Besucher und Familien, die ihre Begeisterung für elektronische Musik teilen.

    Renato (53) und sein Sohn Sandro (22) reisten aus Zürich in der Schweiz an und waren zum ersten Mal in Weeze dabei. Sie kamen am Mittwochabend an und zelteten während des Festivals auf der Campsite. Renato sprach von einer eigenen Welt und zeigte sich erstaunt über die kreativen Ideen der Besucher.

    Sandro erklärte, sein Vater liebe Techno und habe schon immer zum Festival gewollt. Für beide sei es schön, dass der gemeinsame Besuch nun geklappt habe.

    Yvonne (51) und ihr Sohn Nico (32) wohnen in Straelen beziehungsweise Kempen. Yvonne erzählte, sie habe ihrem Sohn zu seinem 13. Geburtstag seine erste Anlage geschenkt und ihn damit für die Musik begeistert. Den gemeinsamen Festivalbesuch schenkte sie ihm ebenfalls.

    Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte Yvonnes „Fundbüro für verlorene Eltern“ auf der Campsite. Dazu gehörte ein Bällebad für Kinder, beides laut „RP Online“ mit einem Augenzwinkern.

    Für Carsten (52) und seine Tochter Selin aus Schermbeck war Parookaville 2026 ein besonderer Besuch. Die 18-Jährige wollte ihren Vater, der seit zehn Jahren regelmäßig nach Weeze fährt, schon länger begleiten. Da der Festivalbesuch erst ab der Volljährigkeit möglich ist, durfte sie in diesem Jahr erstmals mitkommen.

    Carsten hatte den Besuch seiner Tochter zu Weihnachten geschenkt. Beide unternehmen auch außerhalb des Festivals viel gemeinsam und besuchen am Wochenende häufig Reitturniere.

    Nicol (57) und Mattis (24) reisten aus der Nähe von Hannover an. Sie fuhren am Dienstagabend los und übernachteten anschließend an einer Tankstelle im Wohnmobil. Während Nicol gerne mit ihrem Sohn auf dem Festival ist, sei es für ihren Mann eher nichts. Mutter und Sohn betonten, dass sie beide die Musik liebten.

    Eltern-Kind-DuoHerkunftAlter
    Renato und SandroZürich in der Schweiz53 und 22
    Yvonne und NicoStraelen beziehungsweise Kempen51 und 32
    Carsten und SelinSchermbeck52 und 18
    Nicol und MattisNähe von Hannover57 und 24

    Infobox: „RP Online“ porträtiert vier Eltern-Kind-Duos, die Parookaville gemeinsam besuchen. Die Geschichten verbinden familiäre Nähe mit einer gemeinsamen Begeisterung für elektronische Musik.

    Hamburger Rathausmarkt: „Gespenstische Szenen“ und Warnung an Eltern

    Das „Hamburger Abendblatt“ führt einen Beitrag mit dem Titel „Gespenstische Szenen auf Hamburger Rathausmarkt – Warnung an Eltern“. Im bereitgestellten Inhalt sind jedoch keine verwertbaren Angaben zum konkreten Geschehen, zu den Hintergründen oder zur Warnung enthalten.

    Infobox: Zum Bericht des „Hamburger Abendblatts“ liegen in der vorliegenden Quelle keine nutzbaren Fakten für eine ausführlichere Darstellung vor.

    Jens Spahn spricht über Elternschaft mit Leihmutter

    „BILD“ berichtet über ein Gespräch von Paul Ronzheimer mit Jens Spahn. Anlass ist Spahns Ankündigung, gemeinsam mit seinem Partner und einer Leihmutter aus den USA Eltern geworden zu sein.

    Der Titel des Gesprächs lautet: „Nicht verboten mit Leihmutter Eltern zu werden“. Im Beitrag wird angekündigt, dass sich Spahn den Fragen des BILD-Vize Paul Ronzheimer stellt.

    Infobox: „BILD“ widmet sich der Debatte über Spahns Elternschaft mit einer Leihmutter aus den USA und kündigt dazu ein Gespräch über die rechtliche und gesellschaftliche Einordnung an.

    Quellen:

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    Die Themen sind ziemlich unterschiedlich, aber gerade der Beitrag über Veränderungen bei Kindern ist meiner Meinung nach der hilfreichste. Eltern machen sich oft sofort Vorwürfe, wenn ihr Kind plötzlich stiller, gereizter oder ständig müde ist. Dabei kann man nicht jede Veränderung sofort richtig einordnen. Der Hinweis, zwei Wochen zurückzuschauen, finde ich deshalb echt gut. Manchmal war der Auslöser ein Streit in der Schule, ein Verlust, Stress in der Familie oder etwas, worüber das Kind einfach nicht reden kann.

    Auch der Gedanke, dass Eltern nicht ständig perfekt funktionieren müssen, tut vermutlich vielen gut. Kinder merken doch sowieso, wenn etwas nicht stimmt. Wenn eine Mutter traurig ist und trotzdem ruhig erklärt, was los ist, ist das wahrscheinlich viel verständlicher, als alles wegzulächeln. Wichtig ist nur, dass die Erwachsenen ihre Kinder nicht mit ihren Problemen überladen. Dieses Gleichgewicht ist sicher schwer, aber genau darum geht es wohl bei dem Vergleich mit dem Mobile.

    Beim Unterhaltsvorschuss darf man meiner Meinung nach ebenfalls nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt bestimmt Eltern, die sich absichtlich vor ihrer Verantwortung drücken, aber es gibt auch Menschen, die wirklich zu wenig verdienen oder selbst völlig überfordert sind. Für die alleinerziehenden Eltern bleibt das Problem trotzdem dasselbe: Miete, Essen, Kleidung und Betreuung müssen bezahlt werden, egal ob der andere Elternteil seinen Anteil überweist oder nicht. Da sollte der Staat schneller und konsequenter helfen, statt Familien monatelang warten zu lassen.

    Der Fall aus Trier ist natürlich besonders erschütternd. Für die Angehörigen muss es unfassbar sein, dass ein junger Mensch mit Zukunft einfach nicht mehr nach Hause kommt. Gleichzeitig sollte man mit politischen Forderungen vorsichtig sein, solange die Hintergründe und die psychische Verfassung des Beschuldigten noch nicht vollständig geklärt sind. Sicherheit ist wichtig, aber einfache Antworten helfen bei solchen Fällen meistens nicht weiter. Entscheidend ist auch, ob Behörden vorher etwas hätten erkennen oder verhindern können.

    Die Parookaville-Geschichten fand ich dagegen richtig sympathisch. Dass Eltern und erwachsene Kinder gemeinsam auf ein Techno-Festival fahren, ist doch eigentlich ein schönes Zeichen. Viele Eltern tun immer noch so, als würden sie die Musik ihrer Kinder nicht verstehen, dabei kann man sich ja auch später noch für etwas begeistern. Das Fundbüro für verlorene Eltern klingt herrlich albern, aber genau solche Aktionen machen ein Festival doch persönlicher.

    Zum Hamburger Rathausmarkt kann man ohne konkrete Informationen leider kaum etwas sagen. Da wäre es besser gewesen, weniger anzuteasern und stattdessen kurz zu erklären, was tatsächlich passiert ist. Und bei der Leihmutterschaft fehlt ebenfalls noch die eigentliche Diskussion: Was ist rechtlich erlaubt, was ist ethisch umstritten und wie werden die Kinder geschützt? Der bloße Hinweis auf ein Gespräch beantwortet davon noch nicht viel. Insgesamt also ein bunter Familien-News-Mix, bei dem die ruhigeren Themen fast mehr hängen bleiben als die großen Schlagzeilen.久久综合久久

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